Juuma Einhand-Simshobel

Allgemeines Holzwerkerforum

Re: frage zu Guido Frästisch... Mein Frästisch

Hallo Michael

Deine Frage zur Position Längsanschlag zu Queranschlag: Ich muss mich da erst reindenken, diese Situation kommt bei nicht vor, wegen des Schiebeschlittens.
Es wird also ein Werkstück am Queranschlag geführt und gleichzeitig gegen den Längsanschlag gedrückt, ist dieser Arbeitsgang gemeint, da muss der Längsanschlag parallel zur Führung des Queranschlages sein.
Dann ist die Frage zu stellen, wie oft kommt das vor und wenn nicht so oft, kann ich dann es in Kauf nehmen, in dem ich den Längsanschlag mit dem Metermaß parallel zur Führung ausrichte?

Ich finde aber diese Arbeitsweise nicht glücklich, wäre es da nicht besser am Queranschlag einen Anschlag zu platzieren, sich beim Vorschub auf zwei Anschläge zu konzentrieren ist nicht leicht, auch ist der Kraftaufwand zu berücksichtigen, den ich brauch um unbedingt Kontakt zum Längsanschlag zu halten.

Ein konkreter Anwendungsfall wäre der Rahmen einer Kassettentür und zwar die Querteile abflachen, wenn ich mir vorstelle die mit beiden Anschlägen wie oben beschrieben zu fertigen, da würden schon kleinste Abweichungen, entweder durch ungenauen Anschlag oder durch unterschiedliches drücken zu merkbaren Fehlern führen.
Bei dem Großteil der Anwendungen (so ist es zumindest bei mir) ist es völlig gleich wie der Anschlag steht, es wird am Anschlag vorbeigeschoben, wie die Nut steht ist gleich, ist keine da wie bei mir macht es auch nichts.

An meiner kleinen Kitty hab ich mir einen Queranschlag selbst gefertigt, in der Nut geführt, mit einem Anschlag und einer Spannvorrichtung, fertige ich Teile die länger sind als meine Anschlag es zulässt, spanne ich einen kurzen Klotz als Anschlag auf den Tisch, an dem ich dann die Werkstücke anschlage, festspanne, beim fahren gegen den Fräser verlasse ich dann den Anschlagklotz.

Die Fräsverlängerung, ich hab dem gesagten nichts hinzuzufügen, es kommt auch immer darauf an, wie man "rangeht", ich hab es letztenz fertig gebracht, beim Kopieren der einen Schale mir die 8mm Spannzange des Kress-Motors zu knacken. ich hatte um mehr Tiefe zu erreichen den Fräser zu kurz eingespannt, etwa 15 mm waren es noch und da ging ich wohl zu hart bei, es gab einen kräftigen Schlag, ich hoffe nur, die Spindel hat keinen Schaden.

Gruß Franz

[ Antworten ]

Beiträge zu diesem Thema

- -