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Fräsanschlag für den Frästisch *LINK*

Verfasst: So 5. Jan 2014, 16:30
von Rolf Richard

Vor zwei Jahren gabs hier

http://www.woodworking.de/cgi-bin/holzbearbeitungsmaschinen/webbbs_config.pl/md/read/id/85601/sbj/casals-ct3000vce-im-fraestisch


die Beschreibung zu meinem Frästisch mit der dicken Casals-Fräse. Die Beschreibung des Längsanschlags ging irgendwie unter. Die vergangenen Tage wurde das Versäumte nachgeholt. Über den Link gehts zur Langbeschreibung auf meiner Webseite.

In Kurzfassung:


So schaut der Tisch mit Anschlag aktuell aus


Während des Zusammenbaus


Spanfänger


Der fertige Anschlag von oben mit allen Bedienelementen


Die Einstellung im Detail


Die Justagebrücke zur zehntelmillimetergenauen Einstellung des Anschlags relativ zum Fräser


Hohe Anschlagbacken


Platten zum Versetzen der Anschlagbacken


Fräserabdeckung aus Makrolon


Stops


Queranschlag

Kein Anspruch auf Absolutheit! Vielleicht hilfts ja jemanden bei seinen eigenen Überlegungen zum Thema.

Gruss

Rolf


Re: Fräsanschlag für den Frästisch

Verfasst: So 5. Jan 2014, 17:42
von FelixK

Hallo Rolf,

bin auch gerade dabei einen Frästisch zu bauen, bisher habe ich den Längsanschlag noch nicht benötigt, werde Ihn aber noch bauen.
Deine Idee mit der Feineinstellung gefällt mir, mal schauen ob meine Tischplatte noch ein paar Schienen aufnehmen kann.

Kommt gerade zur richtigen Zeit.

Diese Fassmuttern werde auch als Quergewindebolzen bezeichnet oder?

Viele Grüße
Felix




Re: Fräsanschlag für den Frästisch

Verfasst: So 5. Jan 2014, 17:58
von Rolf Richard

Diese Fassmuttern werde auch als Quergewindebolzen bezeichnet oder?


Hallo Felix,

ich kenne die Teile nur unter Fassmuttern oder Quergewindemuttern? In jedem Fall handelt es sich um ein zylindrisches Teil, das quer zur Längsachse durchbohrt ist. Die Bohrung hat ein Gewinde, das zylindrische Teil an einem Ende einen Schlitz, damit man es mit dem Straubendreher so drehen kann, dass das Gewinde einer Schraube in der Bohrung greift.

Unter dem englischen Begriff "barrel nut" findet man im Internet eine Menge Bilder. Anscheinend ist das Bauteil im englischsprachigen Raum beliebter als bei uns. Beim Hausherren in der Einbauanleitung zum Veritas Twin Vise werden die Dinger als "Rundmuttern" bezeichnet.

Gruss

Rolf


Re: Fräsanschlag für den Frästisch

Verfasst: So 5. Jan 2014, 19:14
von Boris R.

Hallo,
ich muß gestehen, dass ich mir bei meinem Frästisch nur halb so viel Gedanken über den Anschlag gemacht habe.
Im Gegensatz zur Kreissäge dachte ich mir, müßte es doch wurscht sein, ob der Anschlag zu irgendwas parallel ist.
Meiner ist rechts und links geklemmt und die Feineinstellung mache ich, indem ich nur eine Seite löse, und die dann einen Millimeter bewege (schwenke).
In der Mitte am Fräser ist das dann nur ein halber Millimeter Verstellweg.
Die Schienen sind bei uns unter Halfenschienen bekannt und die Muttern sind dann Halfenmuttern.
Gruß
Boris


Re: Fräsanschlag für den Frästisch

Verfasst: Mo 6. Jan 2014, 14:13
von Rolf Richard

Hallo,
ich muß gestehen, dass ich mir bei meinem Frästisch nur halb so viel Gedanken über den Anschlag gemacht habe.
Im Gegensatz zur Kreissäge dachte ich mir, müßte es doch wurscht sein, ob der Anschlag zu irgendwas parallel ist.
Meiner ist rechts und links geklemmt und die Feineinstellung mache ich, indem ich nur eine Seite löse, und die dann einen Millimeter bewege (schwenke).
In der Mitte am Fräser ist das dann nur ein halber Millimeter Verstellweg.
Die Schienen sind bei uns unter Halfenschienen bekannt und die Muttern sind dann Halfenmuttern.
Gruß
Boris


Hallo Boris.

klar, der Anschlag muss nicht parallel zum Tisch stehen, solange man nur mit dem Fräser und dem Anschlag arbeitet. Trotzdem muss dieser Abstand genau einstellbar sein. Hat man aber einen Queranschlag auf dem Tisch, dann muss der Längsanschlag oft genau rechtwinklig zum Queranschlag stehen.

Die Muttern in den Schienen sind übrigens ganz normale Muttern für 8er Schrauben, also mit 13mm Sechskant.

Gruss

Rolf


Re: Fräsanschlag für den Frästisch

Verfasst: So 19. Jan 2014, 18:09
von Olli Trappe
[In Antwort auf #75356]
Hallo Rolf,

ich lese mit großem Interesse mit, wie sich Dein Frästisch immer weiter entwickelt. Gefällt mir alles sehr gut und es
sind viele gute Anregungen für mich dabei. Danke für die Dokumentationsarbeit, die Du Dir gemacht hast.
Heute ist bei meinem Frästisch seit langer Zeit auch mal wieder etwas Neues hinzu gekommen. Ich habe einen digitalen
Anbaumessschieber an den Fräsanschlag montiert. Ich bin einfach nur begeistert, wie (wiederhol)genau sich der Anschlag
jetzt einstellen läßt. Das könnte ich mir gut in Kombination mit Deiner Feineinstellung vorstellen. Nach hinten ist auf Deinem
Tisch so wie mir scheint ja noch ausreichend Platz.
Als nächstes werde ich einen Messschieber mit externer Ableseeinheit für die Höheneinstellung montieren. Sowas hab ich seit
einigen Wochen an der Woodrat. Eine feine Sache. Bei Interesse gern Bilder.

Viele Grüße

Olli

Ps.: Danke auch an den Leser des Forums, der mich gestern Abend mit seiner Mail auf die Idee gebracht hat. ;-)




Re: Fräsanschlag für den Frästisch

Verfasst: So 19. Jan 2014, 19:11
von Rolf Richard

Hallo Ollie,

ja, ein paar Photos wären eine schöne Weiterführung des Threads. Dann weiss man auch viel besser, wozu man Dir gratulieren darf.

Gruss

Rolf


Re: Fräsanschlag für den Frästisch

Verfasst: So 19. Jan 2014, 20:55
von FelixK

Hallo Olli,

ich habe in den letzten Tagen auch meinen mobilen Frästisch komplettiert.
Eine Feineinstellung ist nun auch inklusive hat sich schon gut bewährt um mit dem Scheibennuter eine tiefe Nut in mehreren Etappen zu fräsen.
Nach jedem Durchgang 2 Umdrehungen und man hat wieder 2mm Nuttiefe hinzu. kann ich wirklich nur empfehlen.

Viele Grüße
Felix



Digitaler Messschieber am Fräsanschlag [Bilder]

Verfasst: So 19. Jan 2014, 21:34
von Olli Trappe

Hallo Rolf, Hallo Felix,

hier die Bilder und eine kurze Erläuterung zur Montage des digitalen Anbaumessschiebers. Die ganze Geschichte hat ca. 15 Minuten gedauert.



Die Ableseeinheit des Messschieber wird zum Höhenausgleich und zur Fixierung von unten mit zwei M3 Schrauben an ein Reststück MPX geschraubt.
Diese Einheit wird mit zwei Schrauben auf Höhe des Fräsers rechtwinklig am Frästisch befestigt. Der Messschieber wird in die Ableseeinheit eingefädelt
und am hintern Ende des Anschlags festgeschraubt. Das andere Ende des Messschiebers hängtg frei in der Luft. Fertig.



Trockenübungen haben gezeigt, dass sich definierte Werte auch ohne Feineinstellung problemlos schnell anfahren lassen. Wenn ich den Zielwert
fast erreicht habe, fixiere ich den Anschlag auf einer Seite und mach den letzten Rest manuell auf der anderen Seite. Anzeige 10.00mm exakt
anzufahren ist kein Problem. Ich bin gespannt auf den Praxistest beim Falzen und Nuten.

Die Ableseeinheit ist natürlich falsch orientiert. Das liegt daran, dass ich den Messschieber ursprünglich für die Woodrat gekauft hatte und dort
jetzt ein längeres Modell nutze.

Die digitale Geschichte für die Höhenverstellung ist bereits bestellt. Ich werde nächste Woche berichten.

Viele Grüße

Olli


Re: Digitaler Messschieber am Fräsanschlag

Verfasst: Mo 20. Jan 2014, 12:58
von Rolf Richard

Hallo Ollie,

fehlt da ein oder mehrere Bilder? Anhand des einen Bildes, das ich zu sehen bekomme, kann ich mir die Sache nicht vorstellen.

Gruss

Rolf