Seite 3 von 3

Re: Probleme mit Kopierringaufnahme Festool OF 140

Verfasst: Fr 2. Feb 2018, 17:23
von t.ost

Hallo Harald

Klasse Idee und Umsetzung,den Defekt mit einfachen Mitteln behoben.

Um Messfehler zu vermeiden, kannst du ja jetzt mit einem Zentrierdorn arbeiten.

Gruß Thomas




Re: Probleme mit Kopierringaufnahme Festool OF 140

Verfasst: So 4. Feb 2018, 14:10
von Harald T.

Um Messfehler zu vermeiden, kannst du ja jetzt mit einem Zentrierdorn arbeiten.


Eigentlich ist ein weiteres Arbeiten mit dem Zentrierdorn nicht notwendig (außer zur gelegentlichen Kontrolle und gegebenenfalls Nachjustierung), da ja die gesamte Aufnahme der Kopierringe neu ausgerichtet wurde. Damit sind automatisch alle Kopierringe (ich beitze zur Zeit zwei Stück) genau zentriert (solange nicht ein Fehler in den Kopierringen vorliegt).

Gruß

Harald


Re: Probleme mit Kopierringaufnahme Festool OF 140 *MIT BILD*

Verfasst: So 18. Feb 2018, 18:38
von Tobias Werner
[In Antwort auf #88148]
Hallo Harald,

danke für deine Rückmeldung, wie du das Problem gelöst hast.

Ich habe bei meiner OF 1400 exakt das gleiche Problem - ich hatte die Fräse damals (vor 7 oder 8 Jahren) neu im Fachhandel gekauft. Ich habe den Fehler das erste Mal bei der Arbeit mit meinem Leigh-Zinkenfräsgerät festgestellt, da ich systematische Versätze in der Zinkung hatte (siehe Bild). Im regulären Gebrauch beim Kopieren von Schablonen ist es mir nie aufgefallen, da die Drehung der Maschine - wenn überhaupt - kontinuierlich passiert. Messungen an meiner Fräse haben Abweichungen von bis zu +-0,75mm um das Zentrum des Fräsers ergeben.

Meine bisher nicht ausgeführte Lösungsidee ging in eine ähnliche Richtung, allerdings nicht so einfach. Meine Idee sah vor die Bohrungen der ursprünglichen Passstifte zu erhalten, um ggf. wieder auf den Ursprungszustand zurückzukommen. Das ungelöste Problem dabei war, wo ich die neuen Passstifte in der Grundplatte platzieren kann - Platz mit ausreichender Materialstärke ist da leider sehr wenig vorhanden. Ich frage mich bei deiner Lösung, ob sich die Schrauben durch die Vibration bei der Arbeit nicht mit der Zeit lösen und die Platte sich zum falschen Zeitpunkt dann verschiebt. Die Schrauben einzukleben nimmt deiner Lösung leider jegliche Justiermöglichkeit in der Zukunft.

Ich würde mich über ein paar Erfahrungen in der Zukunft mit der justierten Aufnahme freuen.

Viele Grüße
Tobi


Re: Probleme mit Kopierringaufnahme Festool OF 140

Verfasst: Mo 19. Feb 2018, 10:31
von Harald T.

Hallo Tobi,

über Langzeiterfahrungen kann ich an dieser Stelle leider noch nicht berichten, ich habe aber den Eindruck, dass die Justierscheibe durch die beiden Schrauben sehr gut fixiert ist. Auch ist ein Rückbau auf den Originalzustand recht einfach möglich (sofern es denn mal notwendig sein sollte), da die Justierscheibe als Ersatzteil nur rund 20 EUR kostet (im Gegensatz zur Grundplatte der Fräse, die deutlich teurer ist).
Vielleicht könnte man auch, basierend auf Deiner Idee nach der genauen Justierung durch meine Modifikation und dem Fixieren mit den beiden Schrauben anschließend zwei Mal durch Jusierscheibe und Grundplatte bohren und zusätzliche Passtifte einkleben.

Viele Grüße

Harald


Re: Probleme mit Kopierringaufnahme Festool OF 1400 *MIT BILD*

Verfasst: So 25. Feb 2024, 11:54
von Orgelmatt
Für die, die die Kopierring-Funktion nicht allzu oft brauchen, gibt es auch einen passenden Grundplatteneinsatz von Trend, man kann zentrieren und die günstigen aber guten Trend-Kopierringe verwenden.
Gibts u.A. glaube ich beim Sautershop, einfach mal googeln!
Ist halt dann aber nix mehr mit "click-an'-go"! Zwei Schrauben. ( Das haben Handwerker aber bereits Jahrzehnte überlebt :D )