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Re: Wie Ringe und Kreise mit Oberfräse fertigen?
Verfasst: So 20. Apr 2008, 10:47
von Helmut Hirsch
Zur Info:
ich hatte das unter einem Anderen Betriebssystem gestern geschrieben, welches jedoch nicht mein Profil verwendete - und somit mußte der Bericht durch den Admin abgesegnet werden - welcher wahrscheinlich "Holzmachen" war ...;-^>
Mir ist jedoch noch etwas sinnvolles eingefallen: Es gibt auch über FAMAG solche Verstellbohrer, wo die Schneide mit der Schieblehre eingestellt wird. Die Löcher werden whl in der Regel nicht so schön, aber so einen Verstellbohrer sollte man im Hobelschrank schon haben - für die ungewöhnlichen Fälle - in meinem Fall um Nistkästen mit Löchern auszustatten welche zwischen 25 und 30 liegen ...
Gruß, Helle
Kopierring/Fräser excel datei
Verfasst: So 20. Apr 2008, 22:33
von martin
Hallo,
das schreit doch geradezu nach einer excel Datei. Hat nicht vielleicht jemand, der darin fit ist, Lust, mal so eine Tabelle zu schreiben?
Gruß
und danke
martin
Re: Wie Ringe und Kreise mit Oberfräse fertigen?
Verfasst: Mi 23. Apr 2008, 20:10
von Helmut
[
In Antwort auf #43394]
Hallo zusammen,
ich habe ebenfalls vor Ringe zu machen, nur sollen die "Rund", wie ein Rundholz werden. Am einfachsten müßte das mit unten offenen abrund Profilfräsern gehen. "Einfach" mittel Zirkel oder Schablone von beiden Seiten so Fräsen, das in der Mitte genügend stehen bleibt das halt gibt, und sich später mit einem scharfen Messer ( zur Not auch mit der Laubsäge ) und Schleifpapier "nacharbeiten" läßt. Meine Frage.. wo bekommt man solche Fräser mit möglichst großem Radius ?
:-) Helmut
Re: Wie Ringe und Kreise mit Oberfräse fertigen? *NM - Ohne Text*
Verfasst: Do 24. Apr 2008, 00:58
von G. Weiske
Re: Wie Ringe und Kreise mit Oberfräse fertigen?
Verfasst: Do 24. Apr 2008, 08:33
von Heiko Rech
Hallo Helmut,
zunächst einml mächte ich anmerken, dass dein Vorhaben sehr anspruchsvoll ist. und nur mit großem Aufwand im Bezug auf den Schablonenbau zu realisieren ist. Aber das weißt du ja sicherlich.
Zu den Fräsern:
Wie groß die sein können ist abhängig von deiner Oberfräse, also ob du eine 8mm oder eine 12mm Spannzange hast. Die entsprechenden Fräser würde ich entweder im Fachhandel beziehen, oder bei den einschlägigen Onlineshops. Bezüglich der Einkaufsmöglichkeiten im Internet kann dir auch eine Suche im Forum behilflich sein. Als Stichworte fallen mir da spontan "Sauter" und "Conax" ein.
Bei der Suche nach einem Fachhändler kann dir die Seite von Heinz behilflich sein:
http://hw.roesch.de/Gehe dort mal auf "Händler"
Gruß
Heiko
Runde Ringe -
Verfasst: Do 24. Apr 2008, 09:20
von Michael Hoffmann
Hallo Helmut,
also je nach Größe ist das Herstellen von Ringen eine typische Aufgabe für einen Drechsler. Ringe für die Gardinenstange oder ähnlich. Für große Ringe gibt es auch Ringdrehvorrichtungen als Zusatz für die Drechselbank. Aber auch die kann man von Hand drechseln. (siehe Spannagel Drechseln Seite 86 ff.)
Für Apparat schaust du unter:
http://www.hager-drechseln.de - shop - zusatzgeräte - ringdrehvorrichtung
(lässt sich leider nicht direkt verlinken)
Grüße aus Heidelberg - Michael
Re: Wie Ringe und Kreise mit Oberfräse fertigen?
Verfasst: Do 24. Apr 2008, 13:46
von Helmut
Hallo Heiko,
sowas mittels Schablonen zu machen ist sicher aufwendig, daher werde ich es mittels eines "Zirkelbrettes", ähnlich dem hier schon gezeigten machen. Das müßte wesentlich einfacher gehen. Es geht um "Decorringe" mit ca. 30 cm Durchmesser. Ich werde fürs erst in der Mitte zur Sicherheit etwas Material stehen lassen, und beim Fräsen der 2. Seite zuerst 2 drittel fertig, dann das Brett da mittels Schraubzwingen gegen verwackeln zusätzlich sichern, und dann erst den Rest fertig fräsen. So sollte es, abgesehen von bösen Meßfehlern, keine Probleme geben.
Bei der Suche nach Fräsern bin ich bei Conax fündig geforden. 19 mm Radius 12 mm Schaft. Wg. dem Schaft bin ich heilfroh, das ich mich in Sachen "Ersatz für meine kaputte Bosch POF", nach 2 Wochen mit der kleinen Festo, für die Größere 1400ter entschieden hab.
Das Gefummel beim Fräserwechsel, und dem zentrieren von Kopierringen, grenzt bei der Kleinen, wg. meiner großen Händen an Gefäßchirugie ;-), weshalb ich mich, obwohl sie "eigentlich zu groß ist", für die 1400ter entschieden, und so keine Probleme mit dem Schaft habe. Enttäuscht war ich auch ein wenig vom kaum spürbaren Leistungszuwachs beim Wechsel vom 600 Watt Boschgerät, zur 1000 Watt Festo. Von "mehr Leistung" hatte ich mehr Leistung erwartet. Da ist der Unterschied zur 1400ter schon wesentlich deutlicher... muß ja auch, ist ja mehr als doppelt so stark ;-). Bevor ich mir beim Fräserwechsel in die Finger schneide, oder vom Kopierring-, und Spanfänger- gefummel röösig werde, schieb ich lieber die 2 kg mehr, und hab ordentlich Reserven.
:-) Helmut
Re: Wie Ringe und Kreise mit Oberfräse fertigen?
Verfasst: Do 24. Apr 2008, 18:03
von Heiko Rech
Hallo,
irgendwie hab ich da noch arge Bedenken, ob das so einfach klappt, wie du es dir vorstellst. Bitte berichte, wenn du fertig bist. Idealerweise natürlich mit Fotos.
Gruß
Heiko
Re: Wie Ringe und Kreise mit Oberfräse fertigen?
Verfasst: Do 24. Apr 2008, 19:05
von Helmut
Hallo Heiko,
meine größten Bedenken sind die, das die Ringe "wg. dem Sicherheitsrest in der Mitte" nicht so rund werden, wie ich mir das Wünsche. Daher werde ich die ersten aus passend dick verleimten Pappelsperrholz versuchen. Das bricht bei Problemen beim Fräsen nicht so leicht, und läßt sich leicht nacharbeiten. Wenn das klappt, werde ich Mehrschitmaterial versuchen, so was man mit den unterschiedlichen Farben der Schichten Muster einschleifen kann.
Bei Masivholz hätte ich bedenken, das mir das Werkstück samt Oberfräse "um die Ohren fliegen könnte", wenn´s gegen den Strich geht. Bei Sperrholz, und der schweren Oberfräse, mach ich mir wg. sowas keine so "großen Sorgen".
:-) Helmut
Re: Kopierring/Fräser excel datei-jetzt online
Verfasst: Mo 28. Apr 2008, 17:09
von Georg
[
In Antwort auf #43423]
Ich habe einmal eine entsprechende Tabelle erstellt und Heinz hat sie dankenswerter Weise auf der Holzwurmseite veröffentlicht (siehe Link unten)
Da jeder nur erdenkliche Schablonendurchmesser den Rahmen der Tabelle gesprengt hätte habe ich mich auf Schablonen zwischen 40 und 280 mm in 5mm Abstufungen beschränkt.
Gegliedert ist die Tabelle in zwei Teile: Erstens für Lochfräsungen (Innendurchmesser) und zweitens für Scheibenfräsungen (Außendurchmesser).
Dazu gibt es dann für jede gängige Kopierhülsengröße eine Seite, auf der dann für gängige Nutfräsergrößen der resultierende Kreisdurchmesser in Abhängigkeit zur Schablonengröße abgelesen werden kann.
Möglich wäre auch gewesen, ein Excel-Makro zu programmieren, bei dem man einfach Schablonendurchmesser , Kopierringdurchmesser und Fräserdurchmesser eingibt und dann den Außen- bzw. den Innendurchmesser der Fräsung erhält. Da aber die wenigsten ihren PC in der Werkstatt haben fand ich die Idee mit der Tabelle praktikabler.
Ich hoffe von der Tabelle wird reger Gebrauch gemacht.
Viele Grüße
Georg