[In Antwort auf #133547]
Hallo Jokel,
vielen Dank für die Links. Sehr aufschlussreich. Da Propellerleim auch in meiner Werkstatt Einzug gehalten hat, werde ich bei den nächsten Arbeiten mit starker Belastung diesen ausprobieren. Auch werde ich den Titebond III einmal probieren.
Herzlichen Gruß
Uwe .
Sitzbank aus Eschenholz *MIT BILD*
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Re: PVA vs PUR
guude,
ach ja, der sagenumwobene propellerleim!
ein toller webewirsammmer name aus grauer vorzeit. er wurde nicht für flugzeugpropeller verwendet, dafür war er nie zugelassen.
als propeller wurden im badischen treppenkrümmlinge bezeichnet und gelegentlich auch mit diesem leim verarbeitet.
soweit man es pauschal sagen kann:
PU ist der "bessere" leim, ist fugenspalt tolleranter, wasserfest, wesentlich temperaturbeständiger und zeichnet sich bei deckenden lackierungen nicht ab.
dafür schwierig zu verarbeiten und stark schmutzend.
ein "normaler" pvca leim ist günstiger, einfacher zu verarbeiten und für die im massivholz-, innen- und möbelbau notwendigen verleimungen völlig ausreichend.
meine sorten:
kleiberit 303, ein D3 leim der bei bedarf mittels härter ein D4 leim ist.
ponal PU, wegen der besseren flasche, im gebinde PU 501 von kleiberit,
henkel pressal hydro.
gut holz! justus.