Hallo werte Mitstreiter,
heute melde ich mich einer Frage bei euch. Seit geraumer Zeit spukt mir ein Werkzeug durch den Kopf, dass ich einmal bei einem Bootsbau gesehen habe. Es ist eine Schraubstock, der ähnlich einer Vorderzange an einem massiven stabilen Holztisch/Werkbank montiert wird und eine sehr vielfältige Feststellung ermöglicht. Er lässt sich mit einer zusätzlichen Bedienung per Fuss lösen und fixieren und erleichtert so die Bearbeitung des Werkstücks in fast jeder Neigung und Stellung. Auch sind zusätzlich Bankhaken mit eingearbeitet und die Klemmung kann schnell vorgenommen werden.
Hier nun meine Frage: Hat dieses Werkzeug schon einmal jemand gesehen bzw. ist jemand im Besitz, oder kann mir jemand eine Bezugsquelle für diese Eierlegendewollmilchsau verraten. In meiner Recherche ist mir das eher bei den Modellbauern erwähnt worden, aber weitere Infos konnte man mir nicht mitteilen.
Schön wäre es, wenn ich zu diesem Thema Antworten bekommen könnte, oder das Thema Andere auch interessieren würde,
Pattern Vice
Pattern Vice
Herzliche Grüße
Uwe
Uwe
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flüsterholz
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Re: Pattern Vice
Hallo Uwe
Ein Bekannter von mir hat, glaube ich, den von dir gesuchten Schraubstock. Der war von Veritas, wird aber wohl nicht mehr gebaut. Ich hatte auch schon danach gesucht. Sehen kannst du ihn auch bei SWR Handwerkskunst bei dem Stuhlbauer aus Weinheim. Etwas ähnliches bietet, meine ich, auch die Firma Gordon aus Australien an. Da bin ich mir aber nicht ganz sicher.
Gruß Michael
Ein Bekannter von mir hat, glaube ich, den von dir gesuchten Schraubstock. Der war von Veritas, wird aber wohl nicht mehr gebaut. Ich hatte auch schon danach gesucht. Sehen kannst du ihn auch bei SWR Handwerkskunst bei dem Stuhlbauer aus Weinheim. Etwas ähnliches bietet, meine ich, auch die Firma Gordon aus Australien an. Da bin ich mir aber nicht ganz sicher.
Gruß Michael
Re: Pattern Vice
Hallo Uwe,
eine Pattern Maker Vise, also eine Form oder Modell Tischler Zange, habe ich nicht. Dirk hat(te?) an seiner dreizangenbank den Emmertnachbau von Veritas. in Deutschland habe ich soeas in den Gießereien, die ich besichtigt habe. nicht gesehen. es kommt mir eher vor, wie ein Statussymbol.
liebe Grüße
Pedder
eine Pattern Maker Vise, also eine Form oder Modell Tischler Zange, habe ich nicht. Dirk hat(te?) an seiner dreizangenbank den Emmertnachbau von Veritas. in Deutschland habe ich soeas in den Gießereien, die ich besichtigt habe. nicht gesehen. es kommt mir eher vor, wie ein Statussymbol.
liebe Grüße
Pedder
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flüsterholz
- Beiträge: 148
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Re: Pattern Vice
Hallo PedderPedder hat geschrieben: Do 23. Jul 2026, 08:37 Hallo Uwe,
eine Pattern Maker Vise, also eine Form oder Modell Tischler Zange, habe ich nicht. Dirk hat(te?) an seiner dreizangenbank den Emmertnachbau von Veritas. in Deutschland habe ich soeas in den Gießereien, die ich besichtigt habe. nicht gesehen. es kommt mir eher vor, wie ein Statussymbol.
liebe Grüße
Pedder
Das kommt vielleicht auch darauf an, was man macht oder machen möchte. Ich nutze zum Schnitzen einen Spannstock mit Kugelkopf. Da ist es schon sehr praktisch, wenn man nicht jedesmal umspannen muß, gerade bei Figuren. Kostet natürlich nur einen Bruchteil des Veritas.
Gruß Michael
Re: Pattern Vice
hallo Michael,
einen Unispann 80mm und einen großen Berstein nutze ich auch, das ist wirklich große Teile aber nur bedingt einsatzfähig. Stühle möchte ichtnicht dran bauen.
Ich meine einwn Unispann hat Uwe auch.
liebe Grüße Pedder
einen Unispann 80mm und einen großen Berstein nutze ich auch, das ist wirklich große Teile aber nur bedingt einsatzfähig. Stühle möchte ichtnicht dran bauen.
Ich meine einwn Unispann hat Uwe auch.
liebe Grüße Pedder
Re: Pattern Vice
Hallo Michael, hallo Pedder
vielen Dank für euer Feedback. Vorweg noch eine Bemerkung zu der Tucker Pattern Vice von Veritas. Es ist eine Ausführung, die Tucker und Lee zum Patent eingereicht hatten. Sie sollen angeblich in der Herstellung Schwierigkeiten mit den Formen gehabt haben, Genaueres habe ich nicht herausgefunden. Daher suche ich nach einer Turtleback Vice, möglichst von Emmert. Die Gorden Vice spricht mich von der Form nicht an. Ausserdem sind die Preise von 2450 Aust.$ und 2800 cad$ schon eine Hausnummer, da da noch Transport und Steuer hinzukommen.
>Michael, danke für die Infos. Es gibt tatsächlich noch Folgen der Handwerkskunst, die ich nicht kenne. Der Schraubstock im Gebrauch sieht schon vielversprechend aus. Ähnlich habe ich das bei dem von mir beobachteten Werkzeug gesehen. Leider hatte ich mir weder Herstellermarke noch sonstige Infos erfragt und mittlerweile hat der Bootsbauer seine Werkstatt aufgegeben. Für mich ist das interessant, wenn ich frei größere Objekte bearbeiten möchte, wo die selbstgebaute Spanneinheit in Ergänzung mit meinem Instrumentenspannstock nicht mehr ausreichen.
>Pedder, vielen Dank auch an dich. Es gibt ja diverse Hersteller dieser alten Spanneinheiten, wobei ich nach den o.g. Exemplar Ausschau halte. Dabei auch nach einer "Neueren", mit einem moderaten Preis. Für mich ist es ein pragmatisches Werkzeug. Ein Werkzeug zur Unterstreichung von meinem Status benötige ich nicht. Ich denke nach der Beobachtung/Entwicklung der Preise für eine Tucker Vice, es ist eher ein Spekulationsobjekt.
Wie ihr Beide schon richtig erwähnt habt ist die Größe das Entscheidungskriterium. Kugelkopf, Unispann oder Bernstein sind für filigrane Arbeiten. Auch mein Selbstbau mit allen Ergänzungen kommt da nicht zum Zuge.
vielen Dank für euer Feedback. Vorweg noch eine Bemerkung zu der Tucker Pattern Vice von Veritas. Es ist eine Ausführung, die Tucker und Lee zum Patent eingereicht hatten. Sie sollen angeblich in der Herstellung Schwierigkeiten mit den Formen gehabt haben, Genaueres habe ich nicht herausgefunden. Daher suche ich nach einer Turtleback Vice, möglichst von Emmert. Die Gorden Vice spricht mich von der Form nicht an. Ausserdem sind die Preise von 2450 Aust.$ und 2800 cad$ schon eine Hausnummer, da da noch Transport und Steuer hinzukommen.
>Michael, danke für die Infos. Es gibt tatsächlich noch Folgen der Handwerkskunst, die ich nicht kenne. Der Schraubstock im Gebrauch sieht schon vielversprechend aus. Ähnlich habe ich das bei dem von mir beobachteten Werkzeug gesehen. Leider hatte ich mir weder Herstellermarke noch sonstige Infos erfragt und mittlerweile hat der Bootsbauer seine Werkstatt aufgegeben. Für mich ist das interessant, wenn ich frei größere Objekte bearbeiten möchte, wo die selbstgebaute Spanneinheit in Ergänzung mit meinem Instrumentenspannstock nicht mehr ausreichen.
>Pedder, vielen Dank auch an dich. Es gibt ja diverse Hersteller dieser alten Spanneinheiten, wobei ich nach den o.g. Exemplar Ausschau halte. Dabei auch nach einer "Neueren", mit einem moderaten Preis. Für mich ist es ein pragmatisches Werkzeug. Ein Werkzeug zur Unterstreichung von meinem Status benötige ich nicht. Ich denke nach der Beobachtung/Entwicklung der Preise für eine Tucker Vice, es ist eher ein Spekulationsobjekt.
Wie ihr Beide schon richtig erwähnt habt ist die Größe das Entscheidungskriterium. Kugelkopf, Unispann oder Bernstein sind für filigrane Arbeiten. Auch mein Selbstbau mit allen Ergänzungen kommt da nicht zum Zuge.
Herzliche Grüße
Uwe
Uwe