Tischverbreiterung Ulmia 1610 Kreissäge?
Tischverbreiterung Ulmia 1610 Kreissäge?
Hallo zusammen
Wer von euch hat schon mal an eine Ulmia 1610 Kreissäge eine Tischverbreiterung angebaut? Egal ob Orginal oder im Selbstbau. Oder den Schiebetisch vergrößert?
Sie Säge ist zwar mit Baujahr 1965 in die Jahre gekommen, aber warum sollte ich mir eine neue Kaufen - für meine Zwecke reicht die.
Was teilweise schwierig ist, wenn man größere Platten oder Bretter sägen will und genau deswegen würde mich interessieren ob es hierfür orginale Verbreiterungen gab bzw. ob es schon "Selbstbauvarianten" gibt.
Freu mich über jeden Tipp.
Besten Dank
Stefan
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Markus Heinbach
- Beiträge: 71
- Registriert: Di 15. Nov 2016, 18:14
Re: Tischverbreiterung Ulmia 1610 Kreissäge? *MIT BILD*
Hallo Stefan
Ich habe keine Ulmia sondern eine Rapid PK 100. Die Tischverbreiterung habe ich aus Vierkantrohren und einem Flacheisen zusammengeschweisst. Bei der Rapid sind seitlich am Maschinentisch bereits Gewindelöcher vorhanden, so waren die Befestigungspunkte vorgegeben.
Am kompliziertesten für mich war die Herstellung der längeren Führungsschiene für den Parallelanschlag. Es brauchte ein passend grosses und gerades Stück Flachstahl sowie den nötigen Flachsenker, um die Schrauben bündig zu versenken.
Das Ausrichten der Konstruktion habe ich mit Stücken eines alten Fühlerlehrensatzes und gekonterten Maschinenschrauben bewerkstelligt.
Zum besseren Verständnis:

Viel Erfolg bei deinem Projekt,
Markus
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DerRestaurator
- Beiträge: 3
- Registriert: Mo 22. Jun 2026, 00:08
Re: Tischverbreiterung Ulmia 1610 Kreissäge?
Ich bin gerade dabei meine 1610 zu verbreitern.
Die Führungen gab es standardmäßig ja für 300mm Arbeitsbreite rechts vom Blatt und dann optional für 450mm, 650mm und 800mm. So wie ich die Unterlagen verstehe, gab es aber nur eine Ansatzplatte mit 200mm Breite für alle optionalen Schnittbreiten rechts vom Blatt.
Wenn man Originalteile wünscht, bleiben wohl nur
-Maschine tauschen
-eine Schlachtmaschine beschaffen
-eine breite kaufen, die Verbreiterung abbauen und die Maschine schmal wieder veräußern.
Ich habe mich für die Schlachtmaschine entschieden und es wird nun eine 450er Breite. Eigentlich hätte ich gern mehr, aber der Raum gibt mehr nicht sinnvoll her und für die wenigen wirklichen Bedarfe gibt es dann sicherlich andere Lösungen...
Nun habe ich die Führungen der Schlachtmaschine aufgearbeitet und umgebaut und stehe noch vor der Aufgabe die Bohrungen der Ansatzplatte auf den Maschinentisch exakt zu übertragen. Ulmia hat nämlich die Kante sauber im Winkel gefräst (und dann mit überlackiert, was aber schnell entfernt war) aber keine Bohrungen eingebracht.
Der Tisch von der Schlachtmaschine hat noch die alte (leider vom vorigen Nutzer ziemlich beschädigte) Tischeinlage, die leider keine Aussparung für den Hakenschlüssel hat und keine Bohrungen für die Schwenksäule vom Schiebetisch. Daher möchte ich den Tisch nicht tauschen. Ein Schiebetisch steht noch auf der Wunschliste und in die Richtung hätte ich auch noch etwas Platz...
Und wer jetzt um die Schlachtmaschine weint - die ist wirklich nicht mehr zu gut. Das Holzgestell hat der Wurm vernascht, der Motor wurde schon durch ein 4kw Monster ersetzt, die Höhenverstellung ist kaputt - der Tisch stand vorn und hinten unterschiedlich hoch und die Sägewelle scheint auch eine Macke zu haben. Die beschädigte Tischeinlage hatten wir ja schon, die Verblechung fehlt und die Spänerutsche wurde mal ohne zu große Rücksicht auf Strömungsoptimierung auf Absaugung verbastelt...