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Handwerkzeugforum für Holzwerker

Re: Alte Werkzeuge, weicher Stahl?

Hi,...
also von Friedrich zu lesen, das man bei gehärteten Stählen auf gewisse Toleranzen verzichten
muß hat mich sehr verwundert.
Sowas muß ich ersma sacken lassen :-)
Zu den Stechbeiteln kann ich nur sage. daß es eh nur 2 Möglichkeiten gibt damit klarzukommen.
Eine ist bei harten Stählen eine gute Schnitthaltigkeit bei größerem Schleifaufwand zu haben und
die andere ist bei weicheren Schnittstählen öfter zu schleifen.
In einem Beitrag der Zeitschrift fine woodworking hat man Stechbeitel untersucht und festgestellt,
dass die Rockwellhärte die Schnitthaltigkeit nicht direkt proportional beeinflußt, sonder vielmehr die
Struktur des Stahls, seine Bestandteile, Kohlenstoffgehalt etc,etc.
Die untersuchten Beitel hatten eine Rockwellhärte zwischen 56 und 63,5 HRC. Nur die Japaner
hatten mit ihrem Werkzeugstahl mit einem Kohlenstoffgehalt von ca.1 % exzellente Schneiden.
Die deutschen Fabrikate Hirsch und Spannsäge (vll. hast du welche zuhause...?!?) mit
58,5 / 59,5 / und 62,5 HRC hatten eine sehr gute Schnitthaltigkeit.
Du siehst 5 Rockwell Unterschied machen bei einer Schneide keinen großen Unterschied in der
Alltagspraxis.
Wenn ich aber ne Schneide feilen kann, dann stimmt allerdings was nicht...

Gruß Andreas

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