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Holzgewinnung - von Thomas Paulke 03.10.2005

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Einen alten Baumstamm für Holzwerkerzwecke aufzuarbeiten ist nicht so schwierig.

Ich habe mir mit einer Motorsäge schon so manches schöne Stück gewonnen.

Man braucht eine gut geschärfte Kette, viel Kettenöl und Sprit. Möglichst Ersatzketten, gut aufpassen, das man nicht in den Boden kommt.

Paulke

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Zu bedenken ist die Sicherheit, denn die abgebildeten Stücke sind so abgemessen, daß ich sie allein bewegen konnte. (Rollen, oder wenigstens eine Seite anheben ) Wichtig sind noch viele Keile, auch welche aus Holz, Robinie, oder Buche. Dann Äxte, am besten noch einen kleinen Fäustel, dann manchmal ist nicht viel Platz zum treiben der Keile. Mit Keilen und Überlegung bin ich aus jeder misslichen Lage schon rausgekommen, z.B. Kette verklemmt.

Eigentlich sollte man als Amateur nicht allein arbeiten. Äußerste Vorsicht kann nicht schaden, ich habe jedenfalls großen Respekt, vor dem Holz und dem Werkzeug. Festes Schuhwerk ( Stahlkappen) und lange Sachen nicht vergessen ( Schutzhose wäre noch besser ), Helm und Gesichtsschutz ( Brille noch besser als das Gitter, aufpassen !!!!, ich war schon beim Augenarzt, von vom Wind verwirbeltem Eichenspänen hatte ich mir die Augenhornhaut zerkratzt).

Dann gehts los, eine Linie ziehen. Ich fange an den Stamm zu halbieren. Immer schön tiefer und tiefer arbeiten. Wenn man tief genug ist, dann kann man den Stamm drehen, oder man weitet ihn mit den Keilen und sägt dann den Rest.

So schaffe ich in 1- 2 Stunden schon so 2 lfdm aufzuarbeiten.

Wenn man längs sägt aufpassen, das die langen Späne nicht den Kettentrieb verstopfen, mir hat's die Öldosierung schn mal zerstört.

Ganz gut ist noch eine Schubkarre zum Abtransport des Holzes.

Paulke

Holz aufstapeln mit Luftzwischenräumen mit Wetterschutz darüber. Ich war bisher erstaunt, wie wenig doch reißt.

Bisher habe ich Sturmholz aufgearbeitet, was sonst sowieso vergammelt wäre Roteiche und auf dem Bild ist Traubeneiche etwas zweckentfremdet zu sehen.

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