Verstellbarer Schreibtisch aus Ahorn und Wenge von Jürgen Fuchs 16.01.2005
Email an Jürgen Fuchs
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Das Holz für die Platte wurde mit der Bandsäge aufgetrennt, von Hand
abgerichtet und mit der Raubank gefügt. Die Hirnleiste ist mit Nut
(Stemmeisen, Grundhobel) und Feder (Falzhobel) angebracht und nur auf ca.
1/3 in der Mitte verleimt worden.
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Die Fusskonstruktion ist auf der Bandsäge geformt und mit dem Schabhobel
gesäubert worden. Die Höhenversttellung ist in einer kleinen Nut und Feder
geführt und mit einem Fahrrad-Schnellpanner gesichert. Sie ist stufenlos
verstellbar. Die Rundung der Zwischenplatte folgt der Maserung, da die
Ahornbohle an der Stelle ziemlich krumm war.
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Diese Abb. zeigt den Farbkontrast zwischen Ahorn und Wenge am besten. Die
Wenge ist für Handwerker eher nicht zu empfehlen: Teuflisch hart, stumpft
die Werkzeuge extrem schnell ab und splittert (ich habe immer noch einige in
den Händen). Hinzu kommt, dass die Faserrichtung in Streifen wechselt und
somit beim Hobeln immer wieder aussreißt. Das kann nur mit der Ziehklinge
ganz verhindert werden.
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Die Fläche ist nur mit Handwerkzeugen abgerichtet worden (gottlob sieht man
die Rückseite nicht). Der Letzte Schliff erfolgte mit einem kleinen
selbstgemachten Krenov-Hobel und der Ziehklinge, die auch die letzten
Hobelkanten entfernt hat. Die Platte ist mehrfach mit Liberon Grundöl
eingelassen und anschliessend mit Bienenwachsbalsam poliert worden.
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