Gartenlaube von Martin Krenzer aus Sachsen-Anhalt 03.10.2004
Email an Martin Krenzer
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In der hinteren Ecke unseres Gartens hatte sich durch die Lagerung von
Bauschutt eine unansehnliche Stelle gebildet, an der auch nach Beseitigung
des Schutts kein Gras mehr wuchs. Die Stelle ist wegen ihrer südwestlichen
Lage ideal, gerade im Spätsommer noch die letzten Sonnenstrahlen zu genießen
und dort eine kuschelige Ecke zu bauen. Zudem werden im Winter unsere
Terrassenmöbel dort gelagert werden können.
Ob "Pavillon", "Laube" oder "überdachte Sitzecke" der richtige Begriff ist,
möge jeder selbst entscheiden.
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Für die vorderen Pfosten wurden vier Säulen aus 9x9 starken
Kiefer-Kanthölzern à 100 cm gedrechselt und verleimt. Die mittleren Pfosten
bestehen aus der Länge nach aufgetrennten gedrechselten Säulen, die mit
rechteckigen, ebenfalls halbierten Kanthölzern verleimt wurden. Die hinteren
Pfosten wurden im quadratischen Querschnitt belassen, die Kanten mit der
Oberfräse profiliert und zur Verzierung mit drei Längsnuten versehen.
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Die seitlichen Brüstungen mit den ausgesägten Blumen waren ursprünglich
nicht vorgesehen; sie machen die Sitzecke aber "gemütlicher" und nehmen der
Laube etwas die Ähnlichkeit mit einer Bushaltestelle.
Der Boden ist mit Pflasterklinkern verlegt. Zusätzlich wurde noch eine
stabile Bank passend für die Laube gebaut, die auch bspw. zur Lagerung von
Drechselholz geeignet ist.
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Vor dem Verleimen der halbierten gedrechselten Säulen mit den halbierten
Kanthölzern wurde eine 10x10 mm große Nut der Länge nach eingefräst. Durch
diese Nut konnte dann nach dem Aufbau ein Kabel eingezogen werden, so dass
dieses unsichtbar und nicht störend für die Versorgung der Deckenbeleuchtung
sorgt. Vom Schalter, der sicherlich in 2 Meter Höhe nicht VDE-gerecht
angebracht ist, geht das Kabel weiter in die Dachschalung bis zur in der
Mitte angebrachten Deckenlampe.
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Bei den schmalen Seitenteilen und der Rückwand handelt es sich um Nut- und
Federbretter, die in zuvor eingefrästen Nuten ungeleimt eingeschoben werden.
So besteht jederzeit die Möglichkeit, die Wände heraus zu nehmen oder Lücken
zu öffnen (z. B. zur Lagerung von längerem Holz).
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