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Andreas Meisel baut seine Werkstatt    23.05.2004

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Gemeinsam mit meinem Papa (von Beruf Typografiker, völlig bauunerfahren!) habe ich vor nunmehr drei Jahren eine Werkstatt zum Holzwerken gebaut. Die bebaute Fläche beträgt etwa 35 m², - größer durfte sie aufgrund der Bestimmungen der örtlichen Bauordnung leider nicht gemacht werden.

Mit guter Vorbereitung und Koordination war auch das zu zweit kein wirkliches Problem: Deckenbalkenauflegen

Der 50 cm hohen Ziegelsockel dient dem konstruktiven Holzschutz, die Gewindestangen der Verankerung der Konstruktion gegen Windsog!

Für die Haupttragkonstruktion wurden hauptsächlich 14/18 cm starke Douglasien Kanthölzer aus Bayern (‚Pongraz-Holz’) verwendet. Sie hatten ein Gewicht von etwa 70 bis 80 kg, was den Abbund aller Hölzer bei hochsommerlichen Temperaturen (Juli/August 2001) nicht gerade erleichterte. Die Balken wurden von mir übrigens mit einer Handkreissäge mit 16 cm Schnitttiefe (Protool) und 32 kg Eigengewicht gekappt.

Blick auf eine Dachfläche: die Sparren sind kraftschlüssig mit der Fußpfette verschraubt. Auch die Kerven passten ganz gut. Am Ende der Sparren wurde ein Traufpfosten angeordnet, einerseits schützt der das Hirnholz der Sparren, andererseits sieht er auch ganz gut aus . .
Das Werk im ‚Rohbau’. Detail der Anschlüsse der Kopfbänder und des Unterzuges an die Mittelstütze. (Diese Konstruktionsart mit nur ganz wenigen Stützen (= echter Skelettbau) wurde deswegen gewählt, um die ganze Konstruktion in vergleichsweise kurzer Zeit regendicht zu bekommen)
Ein Jahr später sah der ganze Bau dann so aus (noch nicht fertig!). Die Fassade wurde mittels von außen an die Konstruktion angeschraubten Kanthölzern gebildet, - beidseitig verschalt, dazwischen befindet sich die 10 cm starke Wärmedämmung. Die Fenster habe ich übrigens auch selbst hergestellt (sehr einfache Bauart!).

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