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Die neue Bandsäge von Juergen Fuchs in Düsseldorf    23.05.2004

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Juergen Fuchs

Hier meine neue LUREM Bandsäge. Das ganze Sägeelement mit den Rollen, Sägeband, Motor und Anschlüssen läßt sich für Gehrungsschnitte nach hinten verkippen. Den Anschlag habe ich mit Multiplexplatten erhöht, um eine bessere Führung bei Trennschnitten zu erzielen.

Die Bretter an der Seite sind mit diesem Aufbau längs aufgetrennt worden. Es handelt sich um Kirschholz ca. 26 mm stark, 14,5 cm breit und ca. 2m lang. Der Abschnitt hinten ist nur 1-3 mm dünn und diente zum Abrichten der gewölbten Schnittholzbohle. Das Brett in der Mitte ist auf 20 mm Stärke gesägt worden und kann im Anschluss sauber auf 18 mm handgehobelt werden. Früher musste ich die Bohlen mit dem Schrupphobel auf Maß hoblen, jetzt geht es in weniger als einer Minute.
Juergen Fuchs Die Maserung im Spiegelschnitt (engl. book matched) läßt sich sehr schön für Türfüllungen verwenden. Aus einer 26 mm Bohle lassen sich problemlos zwei 10 mm Bretter auftrennen. Die schmale Schnittbreite der Bandsäge spart dabei nicht nur Holz, sondern sorgt auch für ein möglichst gleichmäßiges Spiegelmuster (selbst hier weichen die Muster oben im Bild leicht ab). Das Schnittbild ist relativ sauber, es bilden sich aber senkrechte Streifen aus, die sich bei ungleichmäßiger Zufuhr verstärken. Diese Streifen lassen sich aber mühelos weghobeln.
Juergen Fuchs Der Längsanschlag weicht deutlich von der Senkrechten ab, um dem Abdriften des Sägebandes entgegenzuwirken. Dies läßt sich bei der Lurem leicht mit zwei Schrauben justieren und muss für jedes Band individuell eingestellt werden.

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