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Holzwerkstatt von Markus Lindner in Bielefeld    04.03.2004

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Meine jetzige Holzwerkstatt befindet sich gerade erst im Aufbau, deshalb wollte ich eigentlich mit Bildern noch warten, bis alles „fertig“ ist. Da es aber eine perfekte Holzwerkstatt wohl eh nie geben wird, wollte ich Euch den Einblick bis dahin doch nicht verwehren. Also nicht wundern, dass hier noch einiges fehlt und ich bei vielen Arbeiten zur Zeit ein wenig improvisieren muss.
Ich bin jetzt 28 Jahre jung (Jg. 1975) und arbeite seit meiner Jugend mit Holz. Früher nutzte ich die Kellerwerkstatt meines früh verstorbenen Vaters im Elternhaus. Während Studienzeit und Aufbauphase meiner eigenen Firma hatte ich leider nur wenig Zeit zum Holzwerken. Ende letzten Jahres bot sich dann jedoch die Möglichkeit, einen 75 m² großen Bereich im Betrieb für meine „Holz-Bastelecke“ abzuzwacken. Ein lang gehegter Traum konnte somit erfüllt werden.
Beim Überblick über die Werkstatt lässt sich unschwer erkennen, dass die meisten Arbeitsgänge auch bei mir maschinell durchgeführt werden. Dies liegt wohl daran, dass meine ersten Erfahrungen mit Handwerkzeugen sich auf qualitativ minderwertiges Werkzeug beschränkten, das nur unbefriedigende Ergebnisse zuließ. Selbst einfache Elektro-Handmaschinen aus dem Baumarkt lieferten bessere Ergebnisse. Die Freude an echter Handarbeit hielt dann auch erst letztes Jahr mit den ersten Ulmia und ECE-Werkzeugen sowie japanischen Sägen Einzug.
Der „Bankraum“ mit der klassischen Hobelbank, links davon im Rollwagen die Systainer mit den wichtigsten Handmaschinen: Stichsäge (Protool), Oberfräse, Tachsäge und Rutscher (alle Festo), gr. Bohrmaschine (Metabo), Lamellofräse (Mafell) und goßer Oberfräse (Striffler). Daneben gibt es noch Bandschleifer und E-Hobel (Elu), Akkuschrauber (Panasonic) und eine kleine Kress-Bohrmaschine. Darauf ein Nachbau der Mobilo-Werkzeugkiste, allerdings bei mir im Systainer-Format mit den wichtigsten Handwerkzeugen. Im Hintergrund links Zwingenwagen und Kompressor. Ganz rechts die „scharfe Erika“.
Der „Maschinenraum“ mit der Altendorf F 90 Formatkreissäge, rechts im Hintergrund die Absauganlage und die kleine, aber feine Flottjet Abricht-/Dickenhobelmaschine. Nicht mehr im Bild zu sehen die Kappsäge von Stefani / Italien (gehört jetzt zu SCM). Die Gitterboxen im Hintergrund sind nur vorübergehend hier einquartiert und werden in absehbarer Zeit Platz für weitere Standardmaschinen in Tischlereiqualität machen müssen.

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