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Werkstatt von Detlef Fallisch in Erkrath    24.01.2004

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Zu meiner Person: ich bin Jahrgang 45, verheiratet, und habe zwei Söhne. Von Beruf bin ich Elektro- und Informatikingenieur. Ich berate und schule mittelständische Firmen beim Einsatz von IBM-Rechnern und plane und realisiere Computernetze.

Die Liebe zum Holz habe ich während meiner Lehrzeit als Starkstromelektriker entdeckt. Nach wochenlangem Feilen eines U-Eisens in der Lehrwerkstatt, durften wir uns damals als "Erholung" am Werkstoff Holz versuchen. Da sich inzwischen meine tägliche Arbeit fast nur noch im Kopfe abspielt, ist das arbeiten mit Holz wirklich Spaß und Erholung geworden.

Meine Werkstatt dürfte mit 2mx3,50m im Keller unseres Einfamilienhauses zu den Kleinsten gehören. Deshalb bin ich ständig auf der Suche nach Verbesserungen wobei ich versuche jeden Platz so gut es geht auszunutzen. Bei dem Durchstöbern fremder Werkstätten und dem Lesen zahlloser Internetbeiträge über Hobbykeller, Garagenwerkstätten und Workshops habe ich viele neue Ideen und Anregungen gefunden und werde deshalb als nächstes einen neuen Werkzeugschrank bauen.


Mittelpunkt der Werkstatt ist die neue Metabo Tischkreissäge TK1256 mit Unterschrank. Nachdem ich Probleme mit meiner Metabo TK1066 hatte, wurde diese von Metabo ohne jegliche Kosten gegen die TK1256 getauscht. (im Forum wurde darüber bereits diskutiert).

Hinter der Tischkreissäge ist meine Werkbank zu sehen. Die Werkbank besteht aus einer Multiplexplatte, die mit zwei Stahlwinkeln an der Wank befestigt ist. Der Unterschrank enthält u.a. alle Hand-Elektrowerkzeuge (Bohrmaschine mit Ständer, Elektrohobel, Bandschleifer, Oberfräse und Schwingschleifer). Daneben dient er als Materialschrank (Schrauben, Alu-Teile, Kabel usw.). Der Elektrohobel (AEG) war eine echte Fehlinvestition und wurde seit mehr als 5 Jahren nicht mehr benutzt. Zu der Elu-Oberfräse gehört noch eine Zinkeneinrichtung für Schwalbenschwänze. Der Bandschleifer (Bosch) kann auf der Werkbank befestigt und stationär benutzt werden. Vor der Werkstatt im Kellerflur steht noch eine Black-Decker Workmate die ich zum Zusammenbau und Verleimen benutzte.

In der Multiplexplatte sind übrigens die im Forum diskutierten Halfen-Schienen eingelassen. Diese Schienen werden für die unterschiedlichsten Zwecke benutzt, z.B. befestige ich damit meinen Stahl-Schraubstock oder die Kniehebelklemmen auf der Werkbank.

Für den Schiebeschlitten habe ich mir eine Vorrichtung zum Finkerzinken gebaut, mit der ich beliebig weite Fingerzinken herstellen kann. Die Idee dazu stammt aus dem Internet (Lynns jig).
Den Werkzeugschrank habe ich vor ca. 10 Jahren gebaut. Er entspricht nicht mehr meinen Vorstellungen und seitdem ich Berthold Cremers Schrank gesehen habe, weiß ich ungefähr was ich bei meinem neuen Schrank alles berücksichtigen sollte.
Alle Möbel die ich baue, entwerfe ich auch selbst. Zur Zeit schreinere ich einen Telefonschrank mit Aufsatz aus Kirschholz. Ursprünglich hatte ich mir vorgenommen an dem ganzen Schrank nicht eine einzige Schraube oder gar Nägel zu verwenden, aber um den Aufsatz mit dem Schrank zu verbinden, muss ich wohl doch Schrauben einsetzen.

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