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Wippdrehbank und Holzspielzeug von Boris Dorau in Rolandswerth    10.01.2004

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Ich heiße Boris Dorau, bin 34 Jahre alt und gebürtiger und geborener Rheinländer. Beruflich arbeite ich als Chirurg in einem Krankenhaus. Angefangen habe ich mit der Holzwerkerei mit billigstem Werkzeug diverser großer Lebensmittel-Discounter und Baumärkte. Kaum verwunderlich konnte dadurch zwar ein gewisses Interesse geweckt, aber kein großes Vergnügen erreicht werden. Irgendwann habe ich dann angefangen, mir nicht sofort für 30,- eine Oberfräse zu kaufen, sondern das Geld zu sparen und etwas besseres Werkzeug zu kaufen.
Boris

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Meine Werkecke schämte sich schon etwas, hier vorgestellt zu werden, angesichts der ganzen gut sortierten und gepflegten "großen Geschwister", die hier zu bewundern sind (daher auch der leicht errötete Werkzeugschrank). Meine Ecke ist ca. 180 x 150 cm groß, unter Ausnutzung aller zusätzlicher Stellflächen vielleicht auch mal 180 x 200 cm. Mein größtes Problem ist jedoch, daß ich mit Wasch-und Trockenmaschine in einem Raum untergebracht bin (da würde selbst Friedrich Kollenrotts Luftentfeuchter aufgeben). Ich bin daher gezwungen "gutes Werkzeug" immer mit in die Wohnung zu nehmen. Auch die Lagerung von Holz gestaltet sich eher schwierig. Immerhin habe ich jetzt eine Möglichkeit gefunden, den häßlichen Plastikschrank in einen anderen Raum zu verbannen, so daß ich nun Platz habe eine richtige Werkbank aufzustellen. In der Dübelkiste rechts auf dem Tisch befinden sich meine japanischen Wassersteine, allzeit einsatzbereit. Rechts unter dem Tisch eine zusammenklappbare Mini-Werkbank (Work-mate-Verschnitt). Größere Stücke habe ich mittels auf dem Tisch verschraubter Klötze und Keile (an der Wand) befestigt und gehobelt. Allerdings zeigt sich hier auch das geringe Gewicht des Tisches als problematisch. Einen Versuch an diesem Tisch entlang ein Brett zu fausten habe ich aufgegeben, bevor die Tischplatte dasselbe Schicksal wie die letzte Assistentin von David Copperfield ereilte (entweder habe ich da was katastrophal falsch gemacht, oder die Platte ist eben doch zu weich).
Boris

Boris
Aufgrund des Platzmangels habe ich mich gegenwärtig eher auf die kleineren Dinge verlegt, so z. B. einen Stall und eine Scheune mit aufklappbarem Dach für die Schleich-Tiersammlung meiner Tochter. Außer der Bohrmaschine haben wir nur Handwerkzeuge verwendet. Nächstes Projekt ist ein Pferdefuhrwerk mit richtigen Speichenrädern.

Im Sommer ist alles deutlich einfacher, denn da geht's vor die Tür und an die Wippdrehbank. Ich drechsle damit nur grünes Holz, vorwiegend Ahorn oder Birke, wie z. B. diese Kinderrassel.

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