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Bücher

Hier sollen Bücher vorgestellt werden, die für Holzwerker von Interesse sind. Vorerst ist es vielleicht am besten, die Bücher alphabetisch nach Autoren zu sortieren. Sollte sich eine andere Sortierung als günstiger erweisen, kann das ja jederzeit geändert werden. Außer den Angaben wie Autor, Verlag usw. ist eine "Rezension" sehr hilfreich, um zu erfahren, wie das Buch von anderen Lesern aufgenommen wurde. So eine Rezension ist natürlich ein ganz persönlicher Eindruck und damit sehr subjektiv. Da ein anderer Leser das Buch vielleicht ganz andres empfindet, sind diese Rezensionen sicher auch nur mit Vorsicht zu genießen. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, wenn der Rezensent seinen Namen nennt. Es ist auch durchaus denkbar, daß andere Leser die Rezension ergänzen oder gar ganz anderes darstellen, d. h. es sind auch mehrere Rezensionen zu einem Buch willkommen.

deutsche Bücher

AutorTitelVerlagISBN-Nr.Bemerkung
John E. N. BairstowPraktische und dekorative HolzverbindungenVerlag Paul Haupt, Bern und Stuttgart, 19873-258-03611-xRezension von Walter Heil: Neben der Beschreibung der handwerklichen Abläufe, die man auch in anderen Büchern vielleicht besser findet, gibt es eine Vielzahl von Vorschlägen für Verbindungen mit kontrastierenden Hölzern und asiatischen Verbindungen, die sicher hauptsächlich im Kleinmöbelbau als Anregung zur Gestaltung dienen können. Sehr schön dargestellte Längsholzverbindungen, bei denen ich nicht recht weiß, wo man sie sinnvoll anwendet. Für Rahmenecken, Schubladen oder Kästen werden sehr schöne Verbindungen gezeigt.
Gottfried Böckelmann Die ArbeitsprobeHildesheim 1990, ohne Seitenangaben , mit Text und ZeichnungenISBN nicht bekanntRezension von Reinhold Ege : In jedem Lehrberuf ist die regelmässige Anfertigung von Arbeitsproben zur Kontrolle der Leistungen des Auszubildenden üblich. In einer etwas zu langen Einleitung geht der Verfasser auf die Stellung des Lehrlings in der Zunft der Drechsler ein, auf Zwischenprüfungen und den Sinn der darin erstellten Arbeiten. Die dann folgenden Zeichnungen sind als Werkzeichnungen gedacht zur Herstellung von Arbeitsproben im Drechslerhandwerk in verschiedenen, fortschreitenden Stadien der Ausbildung. Gute Anregungen für Hobbydrechsler, die wissen möchten, wo sie stehen ....
Erwin BornDie Kunst zu Drechseln (218 Seiten)Callwey, München 19833-7667-0662-4Rezension von Berthold Cremer: Exquisiter Bildband mit vielen Fotos erstaunlicher Drechselkunst vor allem der vergangenen Jahrhunderte. Ein Buch zum Schmökern und Staunen. Es wird vergleichsweise wenig Infos vermittelt (kaum Text), aber sehr viel gute und einige negative Beispiel gezeigt.
Bruce Boulter Holzdrehen ? künstlerisches Drechseln in Freizeit und Beruf in 488 Bildern Bauverlag, Wiesbaden und Berlin, 1985, 176 Seiten, viele Fotos, Originaltitel : Woodturning in pictures.ISBN 3-7625-2660-5 Rezension von Reinhold Ege : Eine Einführung in das Drechseln zum Selberlernen. Unorthodox, manchmal hemdsärmelig. Ich habe das Buch leider erst gekauft, als ich schon einige Jahre Erfahrung hatte - schade, es hätte mir experimentieren und manche negative Erfahrung erspart. Neben den üblichen Beschreibungen von Schleifmaschine und Drechselbank/ - werkzeuge wird die Herstellung von 12 Projekten geschildert: Vasen, Maiskolbenhalter, Griffe und Knöpfe, Nussknacker etc.
Bruce Boulter Holzdrehen für Fortgeschrittene in 487 BildernBauverlag , Wiesbaden und Berlin 1987. 156 Seiten, Originaltitel : Woodturning, Projects and Techniques, Argus, London 1986 ISBN nicht bekanntRezension von Reinhold Ege :Bruce Boulter beschreibt seine manchmal unorthodoxen Methoden und die Herstellung und Anwendung der von ihm erfundenen Spannpratzen. Das Buch handelt im Wesentlichen von der Verarbeitung von zusammengesetzten Hölzern aller Variationen. Wer gerne mit solchem Rohmaterial arbeitet, sollte dieses Buch kennen.
Michael O´DonnellGrünholzdrechseln - 138 Seiten - engl. Turnig Green WoodTh. Schäfer, Hannover, 20023-88746-452-4Rezension von Berthold Cremer: Nachdem auf die Holzeigenschaften unter Berücksichtigung des Drechselns ausführlich eingegangen wurde, widmet er sich der Technik des Drechseln von Bechern und Schalen. Anhand mehrerer Schritt-für-Schritt-Projekte werden grundlegende Techniken beschrieben. Ein sehr gut bebildertes und nützliches Buch.
Feller, Paul ; Tourret, FernandWerkzeug aus alter ZeitBelser verlag, Stuttgart und Zürich, 1980; 224 Seiten, zahlreiche Hochglanzfotos, Ursprünglicher Titel : L' Outil - dialogue de l'homme avec la matiereISBN 3-763-2100-0Rezension von Reinhold Ege . Hämmer, Äxte, Beile, Hobel, Zangen, Sägen, Feilen und andere grundlegende Werkzeuge aus vier Jahrhunderten werden in Fotos von Klaus Grünewald vorgestellt. Tourrets Text zeigt die Wechselwirkung zwischen Mensch und Werkzeug aus anthropologischer und kulturhistorischer Sicht.
Tage FridHolzverbindungenOtto Maier Verlag Ravensburg, Band 2 Ravensburger Holzwerkstatt, 212 Seiten mit vielen BildernISBN 3-473-42558-3Rezension von Berthold Cremer: Tage Frid stellt seine ? teilweise unorthodox geniale Methoden vor. Er beschreibt das Bearbeiten von Holz mit Maschinen und Handwerkszeugen in gleicher Weise. Es gibt kaum ein Buch, das Holzverbindung so anschaulich und begeisternd beschreibt. Wer dieses Buch bekommen kann, sollte es unbedingt kaufen.
Tage FridHolz formenOtto Maier Verlag Ravensburg, 1988, Band 3 Ravensburger Holzwerkstatt 216 Seiten mit vielen BildernISBN 3-473-42550-8Rezension von Berthold Cremer: Tage Frid behandelt folgende Themen: Holz biegen, Schnitzen, Drechseln (längs und quer) Furnieren, Intarsien und Oberflächenbehandlung. Auf unterhaltsame Weise beschreibt er klassische Techniken, die auch ein Freizeittischler umsetzen kann, das heißt er beschränkt sich auf Handarbeit oder einfache Handmaschinen. ? Sehr empfehlenswert!
Nachtrag R.Ege : Hobby-Drechsler sollten das Kapitel über das Drechseln NICHT lesen. T.Frid, den ich als Schreiner sehr schätze, war zweifellos kein Drechsler und seine Hinweise zum Holzdrehen sind manchmal etwas "gewöhnungsbedürftig". Zum Beispiel dann, wenn er schreibt, dass die Verwendung von Röhren beim Schalendrechseln lebensgefährlich sei und er deshalb nur zur Schabetechnik rät.
Tage FridMöbelbauOtto Maier Verlag Ravensburg, 1991, Band 4 Ravensburger Holzwerkstatt 215 Seiten mit vielen BildernISBN 3-473-42545-1Rezension von Berthold Cremer: Zunächst beschreibt Tage Frid den Bau von Zeichentisch und einer Hobelbank mit deutscher Vorderzange (mit technischer Zeichnung und allen Maßen).Dann beschreibt er den Bau von Tischen, Stühlen und anderen Möbeln. Die Möbel sind im schlichten skandinavischen Design, ohne Schnörkel ? nicht mehr der aktuelle Zeitgeschmack, aber die Arbeitsweise ist hervorragend dokumentiert und lässt sich gut auf andere (eigene) Modelle übertragen.
Jürgen Gombert Die Technik des DrechselnsCallwey, München 1984, 160 Seiten, mit Zeichnungen und FotosISBN 3-7667-0742-6 Rezension von Reinhold Ege : J. Gombert war damals der Obermeister der Drechlserinnung Nordhessen-Kassel. Er beschreibt umfassend, aber weniger in die Breite gehend als Spannagel, die Aspekte des Drechslerhandwerks, geht auf die moderneren Fertigungsmethoden ein und auch auf das Holz. Er beschreibt detailiert einige Arbeitsweisen, weswegen sein Buch durchaus auch als Anleitung zum Drechseln-Lernen gebraucht werden kann.
R. Bruce HoadleyHolz als WerkstoffOtto Maier, Ravensburg, 1980 Band 1 Ravensbuger Holzwerkstatt - 280 Seiten - engl. Understanding Wood3-473-42560-5Rezension von Berthold Cremer: In keinem anderen Buch habe ich so ausführlich und dennoch leicht verständlich wesentliches über den Werkstoff Holz erfahren. Hoadley beschreibt wie Holz wächst, getrocknet und verarbeitet wird. Vor allem die Bearbeitungstechniken wie Sägen und Hobeln und Holzverbindungen werden ausführlich erörtert.
Karg, FranzMassivholzmöbel, Konstruktions- und AusführungsbeispieleDeutsche Verlags-Anstalt GmbH? Stuttgart 1989ISBN 3-421-02972-5Rezension von Walter Heil: Es werden über 60 Möbelstücke, wohl Meisterstücke, in Schwarz-weiß-Fotos im Ganzen und in Detailaufnahmen und Detailzeichnungen der Konstruktion gezeigt. Ein sehr schönes Buch zum Schmökern und sich Anregungen zu holen.
Albert Jackson, David DayHandbuch der HolzbearbeitungUrania Verlag, Berlin, 2002ISBN 3-332-00926-5Rezension von Reinhard Bartl: Ursprünglich unter dem Titel "Collins Complete Woodworker's Manual" 1989 auf Englisch erschienen. Ist als Allround-Einsteigerbuch konzipiert und deckt auf 230 Seiten alle Bereiche vom Holz, über Entwurf, Handwerkzeuge, Elektrowerkzeuge, Werkstatteinrichtung, Holzverbindungen, Furnieren und Einlegen, Oberflächenbehandlung, Befestigungen und Verbindungen mehr ab, als man anfänglich braucht. Alle Arbeitstechniken werden so vorgestellt, daß man es sich selbst auch zutraut und probieren möchte. Reichlich mit Fotos und Entwurfskizzen illustriert. Die vorgestellten Maschinen sind naturgemäß etwas antiquiert, aber selbst hier haben die beschriebenen arbeitstehniken noch Gültigkeit, auch wenn es inzwischen moderneres gibt.
Karg, FranzMöbel aus Massivholz: Rückkehr zu alten KonstruktionenDeutsche Verlags-Anstalt GmbH? Stuttgart 1978ISBN 3-421-02525-8Rezension von Walter Heil: ganz ähnliches Buch wie oben. Nur noch antiquarisch erhältlich.
Th. Krauth u. F.S. MeyerDas Schreinerbuch Die BauschreinereiVerlag Th. Schäfer, Edition libri rari, 1981ISBN 3-88746-003-0Rezension von Walter Heil: das Original erschien 1899. Neben den Grundlagen und Werkzeugen sowie Werkzeugmaschinen (den Neandertalern laufen wohlige Schauer über den Rücken, die "Maschinisten" kriegen eine Gänsehaut) werden Holzverbindungen, Konstruktionsweisen und alle Produkte der Bauschreinerei, wie sie damals hergestellt wurden, gezeigt. Viele Zeichnungen und Tafeln machen das Buch lesenswert und können auch dem heutigen Holzwerker noch Tips bringen, besonders, wenn er sich mit Restaurierungsarbeiten befasst.
Th. Krauth u. F.S. MeyerDas Schreinerbuch Die MöbelschreinereiVerlag Th. Schäfer, Edition libri rari, 1980ISBN 3-88746-002-2Rezension von Walter Heil: Schwesterbuch zur "Bauschreinerei", mit vielen Abbildungen und Tafeln; besonders interessant für den kulturhistorisch Interessierten, z. B. werden 19! verschiedene Tischarten (vom Arbeitstisch über den Nähtisch bis zum Pulttisch) gezeigt. Die Beurteilung der Hölzer (Beispiel über Kirschholz: "Hübsches Holz für minderwertige Sachen" oder Zwetschgenholz: "Ähnlich dem Kirschbaumholz, weniger schön, aber feiner, zäher und schwerer spaltbar.") folgt dem damaligen Geschmack, der nicht unbedingt der heutige sein muss. Alles in allem ein durchaus lesenswertes Buch, auch zum Nachschlagen und für Anregungen, wenn auch die meisten gezeigten Möbel sich nicht zum Nachbau eignen.
James KrenovDie Kunst des MöbelbausRavensburger Verlag, Ravensburg 2000, 190 Seiten Rezension von Reinhold Ege : Dieses Buch scheint ein Kultbuch zu sein, wenn man den Äusserungen in verschiedenen Foren glauben darf. Aber wie immer bei Kulten versteht auch hier der Aussenstehende nicht, was das Besondere dieses Kultes ausmachen soll. Ich bin so ein Aussenstehender. Das erste Drittel dieses Buches befasst sich überwiegend mit den Seelenbefindlichkeiten des Autors und vagen Hinweisen auf einen "anderen" Umgang mit Holz, was immer das heissen mag - für mich als Hobby-Holzwerker ist das, was Krenov rüberbringt, der normale Umgang mit Holz. So mache ich das schon seit 20 Jahren und ohne Ideologie dahinter. Mein Hauptkritikpunkt an diesem Buch ist die umständliche und sprunghafte Erzählweise des Autors; er verliert laufend den Faden und verheddert sich in Nebensächlichkeiten und abwegigen Themen. Wenn er beispielsweise bei der Beschreibung von Zinken und Schwalben plötzlich einen mehrseitigen Exkurs über Sägen einschiebt, obwohl die Werkzeuge des Schreiners schon früher abgehandelt wurden. Wo Sachinformation am Platz wäre, z.B. beim Schärfen von Sägen und Stechbeiteln, bleibt er allgemein vage und unverbindlich, um ganz unvermittelt wieder konkrete Teilaussagen z.B. zu einer zweiten Fase zu machen. Seine durch Bilder illustrierte Handhabung von Kreissäge und Abbrichte müssten ganz dick den Aufdruck "SO NICHT!" tragen; man wundert sich beim Betrachten, dass der Autor noch alle Finger hat.
Ärgerlich ist auch, dass die Übersetzer offensichtlich Probleme mit den Fachausdrücken hatten : sehr deutlich wird das bei den Schwalben und Zinken, tritt aber auch an anderen Stellen zutage. Wie vorbildlich ein Fachbuch für Holzwerker, ja sogar eine ganze Fachbuchreihe, gestaltet werden kann, wenn man sich Mühe gibt, hat der selbe Verlag vor einem Jahrzehnt mit seiner Reihe "Ravensburger Holzwerkstatt" gezeigt. Siehe hierzu die Rezensionen zu Tage Frid's Bücher weiter oben oder denen von Richard Raffan weiter unten. Hier stimmt alles, sogar die Übersetzungen.
Ich habe den Krenov nach dem Durchlesen gleich weiterverkauft.
Hans MårtenssonDrechseln nach alten Vorlagen - 128 Seiten + Bogen mit VorlagenTh. Schäfer, Hannover, 19903-88746-249-1Rezension von Berthold Cremer: Für einen erfahrenen Drechsler hält sich das Buch zu lange mit Grundlagen auf, für einen Anfänger geht es viel zu schnell vor. Mit dieser Anleitung alleine wird man wohl kaum das Drechseln lernen. Auch die angegebenen Projekte werden nur äußerst knapp beschrieben. Sehr gut: Ein Vorlagenbogen, der gute Profile mit Maßstab 1:1 enthält.
C.A. Martin und C. Marggraf (Hrsg)Der Drechsler - ein Handbuch für Werkstatt und SchuleEdition Libri Rari im Verlag Th. Schäfer, Hannover 1990, unveränderte Ausgabe der achten Auflage des zuerst bei Verlag Bernhard Friedrich Voigt, Leipzig 1905 erschienen Werkes.404 Seiten mit Zeichnungen und StahlstichenISBN 3-88746-242-4Rezension von Reinhold Ege : Eine umfassende Darstellung des Drechslerhandwerks am Übergang von der Tradition zur Moderne. Dargestellt werden die damals völlig neuartigen Maschinen und Vorrichtungen, die Handwerkzeuge (darunter interessante Bohrer!), einige Arbeitsweisen (z.B. Kugeldrehen von Hand).Für mich ganz interessant und wichtig die Darstellung des Beizens, einschl. der Herstellung der Beize für verschiedene Werkstoffe. Das Polieren, Lackieren, Ölen. Das Durchfärben von Holz zur Erzeugung von falschem Ebenholz etc.
Dale L. Nish Das DrechslerbuchOtto Maier Verlag, Ravensburg, 1983, 250 Seiten, hunderte BilderISBN 3-473-42328-9 Rezension von Reinhold Ege : Damals das erste Buch in Deutschland, das versuchte, mit vielen Bildern und knappem Text, das Drechseln zu lehren. Ich habe daraus zumindest gelernt, dass die Schneidetechnik der Schabetechnik überlegen ist. Im Ernst : das Buch ist ganz brauchbar, auch wenn der Typ auf dem Titelbild zum offenen Hemdkragen ein Goldkettchen trägt.
Toshio OdateDie Werkzeuge des japanischen SchreinersOtto Maier Ravensburg-Rezension von R.Schmid: Ein Muß für jeden der sich für Japanische Holzbearbeitungswerkzeuge interessiert. Alle Werkzeuge werden mit tiefem Fachwissen beschrieben, aber auch die Anekdoten kommen nicht zu kurz.
Peter Paulsen, Helga Schach-DörgesHolzhandwerk der AlamannenStuttgart 1972 ; 126 Seiten mit vielen Abbildungenkeine ISBN bekanntRezension von Reinhold Ege: Dieses kleine Buch wird am Schriftenstand des Württembergischen Landesmuseums, Stuttgart, verkauft. Die ersten Kapitel befassen sich mit der Drechslerei und der Böttcherei (Küferei). Die vorgestellten Holzarbeiten beginnen mit Grabkammern und Totenbäumen - der Domäne der Zimmerleute. Die Totenbetten sind gute Schreinerarbeiten und aufwendig mit Drechslereien verziert bzw. mit gedrechselten Pfosten ausgestattet. Sitzmöbel und Tische, Truhen und Kästen fertigten die Alamannen mit gedrechselten Beinen, Lehnen, Pfosten an, mit sehr gut und fachlich einwandfrei ausgearbeiteten Holzverbindungen. Überraschend hohe Qualitäten zeigen die gedrechselten Speisegeschirre (Durchmesser 35 cm), Trinkgeschirre (Feldflaschen mit eingesprengter Seitenwand) und Leuchter. Ein Kapitel über den Bau von Leiern. Die Funde aus Oberflacht werden ausführlich dargestellt, ebenso die berühmten Bänke aus der Klosterkirche Alpirsbach. Ein Kapitel über die Holzhandwerker der Alamannen rundet das Buch ab. Und dann gibt es noch einen Literatur- und Abbildungsnachweis. Fazit : überraschende Einblicke in die Kunst und das handwerkliche Können der Holzhandwerker im frühen Mittelalter : Jungs, das liegt 1000 bis 1400 Jahre zurück und fand hierzulande statt!!!
Richard RaffanDrechselnOtto Maier, Ravensburger Verlag, Ravensburg, 1990,Reihe : Ravensburger Holzwerkstatt Band 6, 183 Seiten, viele Fotos, Original : Turning Wood with Richard Raffan 1985ISBN 3-473-42547-8Rezension von Reinhold Ege: Ein ausserordentlich vernünftiges Buch, nach dem man tatsächlich Drechseln lernen kann. Raffan erklärt in verständlicher Weise die Grundlagen von Lang- und Querholzdrechseln, die Maschinen, die Einspannwerkzeuge und geht auf die Sicherheit am Arbeitsplatz ein. Zwei Beispiele werden durchexerziert : die Anfertigung eines Scheibenfutters und eines Werkzeugheftes.
Richard RaffanSchalen drechseln - Design und TechnikOtto Maier, Ravensburger Verlag, Ravensburg, 1989,Reihe : Ravensburger Holzwerkstatt, Band 7, 135 Seiten, zahlreiche Fotos und Zeichnungen, Original: Turned Bowl Design, 1987 ISBN 3- 473-42549-4 Rezension von Reinhold Ege: Wie der Titel sagt, befasst sich dieses Buch mit Schalendrechseln : Holzauswahl, Vorbereiten des Holzes, Vordrechseln und Trocknen, dem eigentlichen Drechselvorgang und dem Drechseln von nassem Holz. Ein grosser Teil - absolut lesenswert !!! - ist dem Design von Schalen gewidmet.
Franzgünther Schlicker, Barbara Krieger Hundert Tips für den Hobby-DrechslerVerlag J. Neumann-Neudamm, Melsungen, Berlin, Basel, Wien, ca 1985, 144 Seiten, Zeichnungen, Fotoskeine ISBN bekannt Rezension von Reinhold Ege : Ein Buch aus der ehemaligen DDR, das speziell für Hobbydrechsler geschrieben wurde. Die selbstgebauten Spannwerkzeuge sind sehr interessant, manches, was wir heute mit vielen hundert Euros an Spannvorrichtungen kaufen, bauten sich die Leute damals aus Holzresten selbst ! Not macht erfinderisch. Und es hat funktioniert, wie ich mich durch Nachbau öfters überzeugen konnte. Die Projekte und Drechselübungen sind gute Beispiele für Anfänger und Fortgeschrittene, wenn auch die Formensprache manchmal ein bisschen überholt ist und etwas ?tümelnd? wirkt. Wenn Sie es irgendwo finden, kaufen Sie's !
Jürgen Schwab (Übersetzer und Herausgeber)Das Grosse Buch vom HolzEdition Atlantis, Schuler Verlag, Herrsching, ungefähr 1976, Das Original erschien unter dem Titel ? The International Book of Wood? bei Mitchell Beazley, London ; 276 Seiten, Grossformat, über 1000 Fotos und ZeichnungenISBN nicht bekanntRezension von Reinhold Ege: Es ist ein ausserordentlich umfangreiches und vollständiges Buch über fast alle Aspekte des Werkstoffes Holz, seine Verarbeitung, seine Verwendung im Hausbau, für Schiffe, Fahrzeuge, Flugzeuge, Möbel, Geräte und Maschinen, Musikinstrumente, Kunstwerke. Ungefähr 160 Holzarten werden mit landläufigen und wissenschaftlichem Namen aufgeführt, abgebildet, die Wuchsform, die Holzeigenschaften und die Verwendungsmöglichkeiten dargestellt. Dabei ist das Buch gut und flott gemacht, ohne an Seriösität einzubüssen. Für Laien und für Fachleute informativ, kurzweilig und teilweise richtig spannend. Wenn Sie es irgendwo antiquarisch finden, kaufen Sie es !
Fritz SpannagelDas Drechslerwerk - Ein Fachbuch für Drechsler, Lehrer und Architekten, auch ein Beitrag zur Stilgeschichte des HausratsZweite Auflage, Otto Maier Verlag, Ravensburg 1948 320 Seiten, zahlreiche AbbildungenNeuer Nachdruck erhältlich.ISBN nicht bekannt.Rezension von Reinhold Ege: Wenige Bücher erhalten den Zusatz "Der" zum Namen des Autors : "der Knigge" ist ein Beispiel, "der Spannagel" ein anderes. Der Gewerbelehrer Fritz Spannagel hat 1940 (also mitten im Krieg!) seine umfangreiche Darstellung des Drechslerhandwerkes veröffentlicht und alle Aspekte von der Geschichte des Handwerkes, über Werkzeuge, Drehbänke, Arbeitsweisen, Einspannvorrichtungen und , und, und ....umfassend bis hin zu Stilfragen dargestellt. Heute noch ein empfehlenswertes Nachschlagewerk, obwohl es teilweise veraltet ist und durch neuere Entwicklungen überholt wurde. Eine kongeniale,moderne Weiterführung ist zweifellos Rolf Steinert "Drechseln in Holz" siehe unten
Fritz SpannagelDer Möbelbau - Ein Fachbuch für Tischler, Architekten, Lehrer und LiebhaberVerlag Th. Schäfer im Vincenth Verlag, Hannover - Unveränderter Nachdruck nach dem Original der 10. Auflage aus dem Jahre 1954 - 368 Seiten, 1538 Abbildungen, gebundenISBN 3-87870-666-9Rezension von Thomas Grammer: Ein Nachschlagwerk für alle begeisterten Holzwerker. Behandelnde Themen: Holzkunde (z.B. Holzarten; Schnitte; Furniere) - Holzverbindungen im Möbelbau (Herstellung von Brettflächen; Nageln, Dübeln, Nuten, Fälzen, Graten und Zinken; Rahmen und Füllungen; Stollenbau; Verarbeitung von Sperrholz und Spanplatten) - Beschläge - Zusätzliche Werkstoffe für den Möbelbau (z.B. Metall und Glas) - Oberflächenbehandlung - Fachzeichnen.

Kommentar von Reinhold : zweifellos ein gutes Buch, ich ziehe es auch gelegentlich zu Rate. Was mir aber fehlt, sind alle Hinweise zu Handwerkzeugen, Arbeitsmethoden etc.
Rolf SteinertDrechseln in Holz - 374 Seiten, 621 BilderFachbuchverlag Leipzig, 19903-343-00553-3Rezension von Berthold Cremer: Auf über 370 Seiten wird Material, Werkzeuge, Maschinen und Arbeitstechnik beschrieben. Es ist DAS Buch für Drechsler. Ein hervorragendes Nachschlagewerk und Bildband zugleich. Viele Hochglanzfotos veranschaulichen die hohe Kunst des Drechseln.
Steinert / HegewaldDer DrechslerVEB Fachbuchverlag Leipzig-Rezension von Berthold Cremer: Auf äußerst kompakte Weise wird hier alles beschrieben, was mit Drechseln zu tun hat. Ein Anfänger wird damit wohl nicht das Drechseln lernen, es gibt aber einen sehr guten Überblick wie umfassend das Thema Drechseln sein kann.
Johann Martin TeuberVollständiger Unterricht von der gemeinen und höhern Dreh-Kunst, worinnen nicht nur was von beyden zu wissen nöthig, deutlich beschrieben, sondern auch alle dahin gehörige Wercke, Kunst-Mascinen und Instrumenta, samt 40 Kunst-stücken in XXXI Kupfer-Tafeln vor Augen geleget werde : Ein Werck, desgleichen bis dato noch keines zum Vorschein gekommen, nebst einem Anhang von der Laquier-Kunst, und darzu dienlichen 5 trefflichen Fürnissen. Auf besonderes Verlangen hoher Liebhaber ans Licht gestellt von Johann Martin Teuber, Mechaniki, auch Kunst- und Silber-Drechsler in Regenspurg, Verlegt, Emerich Felix Bader, Regenspurg und Wien, 1756

das ist der Titel !
Das Buch wurde 1983 vom Verlag Th. Schäfer, Hannover nachgedruckt.Keine ISBN bekannt.Rezension von Reinhold Ege : Teuber muss ein technisches Genie gewesen sein. Er erfand mehrere neue Drehbänke mit denen sogar erhabene oder vertiefte Reliefs hergestellt werden konnten und künstliche Augen und Ohren , Fernrohre und Mikroskope. Seine Darstellung der Bestandteile der neuerfundenen Geräte ist präzise, doch schafft er es, immer dann ein paar Details auszulassen oder verdreht darzustellen, wenn die Gefahr eintritt, dass jemand die Maschinen nachbauen könnte. Auch bei der Darstellung von Techniken, zum Beispiel dem damals sehr beliebten Fadendrehen, baut er seine Stolperfallen ein. Andererseits ist die Beschreibung der Herstellungsmethoden für Schleifmittel, Beizen, Leime, Lacke usw ausserordentlich präzise (die unterlagen nicht den Geheimnissen seiner Zunft!), wenn man den damals üblichen Anteil an Alchemie herausrechnet. Zur Beschaffung von Caput Mortuum (Totenschädel) beispielsweise brauchen Sie nicht nachts auf den Friedhof zu schleichen, das ist der Alchemistenausdruck für Tripel, also ein Schleifpulver. Das Buch zu lesen war für mich ein grosses Vergnügen, ich habe ein besseres Verständnis der gedrechselten Monströsitäten in manchen Kuriositätenkabinetten (z.B. in München, Wien oder Stuttgart) gefunden und gelernt die unglaubliche handwerkliche Perfektion und Besessenheit dieser Leute zu bewundern. Teuber drehte seine Meisterwerke abends nach einem zehnstündigen Arbeitstag an der fussbetriebenen Wipp-Drehbank (Hin und Her) zur Erholung und Ergötzung!
Rudi WagenführBildlexikon HolzFachbuchverlag Leipzig3-446-21676-6Rezension von Berthold Cremer: Über 250 Hölzer werden hier vorgestellt. Zu jedem Holz gibt es ein deutliches Foto und einen kleinen Text, in dem die Namen des Holzes erwähnt werden. Außerdem Vorkommen, Merkmale und sonstige Hinweise.
-Der Hobbytischler - Technik der HolzbearbeitungMosaik Verlag3-570-04469-6Rezension von Berthold Cremer: Ein Einsteigerbuch in dem Rohstoff, Werkzeuge und Arbeitstechniken beschrieben werden. Dazu gibt es viele Zeichnungen. Ein typisches Einsteigerbuch, von denen es viele auf dem Markt gibt, von dem man aber eigentlich nur eines benötigt.
-Schränke und Schubladen - Arbeiten mit HolzTime Life90-5390-931-1Rezension von Detlef Fallisch: Sehr reich illustriertes und bebildertes Buch über den Schrank- und Schubladenbau. Vom Korpusbau, über Rahmen-Füllung-Konstruktionen, Schubladen und Schranktüren bis hin zu den Beinen wird alles erkärt was man zum Schrank- und Schubladenbau wissen muss. Für den Anfänger wie auch für den ambitionierten Heimwerker gut geeignet.
Richard WagnerHandbuch für Schreiner - Die Oberfräse und andere SpezialwerkzeugeDeutsche Verlagsanstalt 20033-421-03436-2Rezension von Jürgen zur Horst: Es werden 150 Ergänzungen für die Oberfräse und einige andere Elektrowerkzeuge beschrieben. Die Erweiterungen können alle vom Heimwerker aus Holz nachgebaut werden. Das Buch geht nicht auf eine spezielle Oberfräse ein. Die Zusatzvorrichtungen können problemlos an jede Fräse adaptiert werden. Ich habe dem Buch einige Anregungen und Detaillösungen entnommen. Manche Vorrichtungen erscheinen mir aber sehr an den Haaren herbeigezogen. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass der Autor partout kein anderes Werkzeug als seine Oberfräse nutzen wollte. Er beschreibt zum Beispiel eine Vorrichtung, in der ein ganzer Baumstamm mit Rinde eingespannt werden kann. Die Oberfräse "drechselt" dann den Stamm! Fazit: Ich würde das Buch beim nächstenmal ausleihen und durchlesen.

Rezension von Dirk Böhmer: Auch ich habe mehr von diesem Buch erwartet. Teilweise sind die Vorrichtungen viel zu groß und wahrscheinlich auch zu ungenau. Ausserdem gibt es keine genauen Baubeschreibungen oder Baupläne. Es scheint mir eher so eine Art Ideensammlung zu sein. Fazit: Im Internet findet man viel mehr und auch Besseres.
Ch. Herm. WaldeDer praktische TischlerVerlag Th. Schäfer Hannover Edition libri rari 1992ISBN3-88746-298-XRezension von Walter Heil: Das Original erschien 1906-07, so dass schon mal klar ist, was man zu erwarten hat: einen schönen Einblick in den damaligen Stand der Technik, die Werkzeuge (schön für Neandertaler) und die Konstruktionsweise, der wir heute ein wenig nachtrauern. Es wird so ziemlich auf alles eingegangen, was mit Holz zu tun hat, vom Aufbau des Holzes, der Behandlung, Bau- und Möbelschreinerei, Beschläge usw. Ein schönes Buch zum Schmökern, mit vielen Tafeln, Zeichnungen und Fotografien, man kann sich Anregungen holen, wenn auch viele der gezeigten Möbel den heutigen Idealen nach völlig überladen sind und sich wegen der komplizierten Formen kaum zum Nachbau eignen. Als Weihnachtsgeschenk für den auch kulturhistorisch interessierten Hobbyschreiner gut geignet. Eine kurze Leseprobe, die mir besonders gefallen hat: "Luft wie Holz, beide haben die Eigenschaft, es einander in edlem Wettstreite gleich zu tun in der Aufnahme von Feuchtigkeit. Was die Luft an Feuchtigkeit braucht, verlangt auch das Holz und die Luft leidet nicht gern Durst, wenn das Holz genug des Feuchten hat. So ruhen Luft und Holz nicht, bis endlich jedes sein Teil und keines vor dem anderen in puncto Feuchtigkeit etwas voraus hat."
Lars KlintingKasimir tischlertVerlag Friedrich Oetinger3-7891-6767-3Rezension von Georg Lang: Eigentlich kein Buch für die Holzprofis, aber sicher eines der besten Bücher um Kinder im Kindergarten- bzw. Grundschulalter an das Holzwerken heranzuführen. Anhand einer einfachen Werkzeugkiste werden die einzelnen Arbeitsschritte genau erklärt und die dafür benötigten Werkzeuge vorgestellt. Das Ganze ist wunderschön bebildert und wird durch einen detailierten Bauplan für die im Buch gebaute Werkzeugkiste abgerundet. Diese ist dann zusammen mit dem Nachwuchs an einem Samstag-Nachmittag gebaut. Ein rundum gelungenes Buch für den Schreinernachwuchs. Aber Achtung: Das Buch kann bei den Kleinen den Appetit nach mehr wecken, was dann ganz schöne Folgekosten verursachen kann.

englische Bücher

AutorTitelVerlagISBN-Nr.Bemerkung
Hilary BowenWoodturning JewelleryGuild of Master Craftsman Publications Ltd.0-946819-83-1Rezension von Berthold Cremer: Auch jemand mit begrenzten Englischkenntnissen kann diesem Buch gut Anregungen entnehmen. Es werden die unterschiedlichsten Formen von Ringen, Ohrringen, Armreifen Broschen usw. gezeigt und erklärt wie man sie anfertigt.
Roger W. CliffeWoodworker's HandbookSterling Publishing Co. New York, 1990, 486 Seiten, Zeichnungen, Tabellen, Fotos, PläneISBN 0-8069-7238-6 Rezension von Reinhold Ege: 9 Sektionen : Planen und Vorbereiten eines Projekts, Hand-Werkzeuge, Holzverbindungen, Vorbereiten der Endbehandlung, Endbehandlung ( Finishing) , Motorwerkzeuge, Spezielle Fragen, Holz und 25 Projekte. Das Buch enthält eine Fülle an Informationen, die unterschiedlich in die Tiefe gehen. Es ist ein Lehrbuch für die Berufsausbildung aller holzverarbeitender Berufe in USA. Ein typisches Kapitel ist das über die Oberfräse : zuerst werden die Fachbegriffe aufgelistet, dann die OF kurz beschrieben. Es folgen Sicherheitshinweise, die Fräser werden beschrieben, Hinweise zum Schärfen gegeben. Dann folgt die Einstellung der OF, die Benutzung und Anfertigung von Schablonen und das Fräsen und Trimmen von Laminaten.Zum Abschluss folgen Fragen zum Thema und weitere Hinweise für Aktivitäten. Das Ganze hoch konzentriert auf 8 Seiten !
Mike Darlow The Practice of WoodturningMelaleuca Press, Chippendale, Australien, 1985 , 366 Seiten, Abbildungen und Skizzen.ISBN 0-9589609-0-9 Rezension von Reinhold Ege : Eine fundierte Einführung in Holz, Design, Maschinenkunde, Werkzeuge, Langholzdrehen, Querholzdrehen, Schüsseln und Schalen. Darlow erfindet das Rad quasi neu und so ist sein Buch ganz anders als andere Drechselbücher. Unbeeinflusst von zünftigem Denken erzählt er, wie er Drechselprobleme meistert. Ganz wichtig : er erklärt mit vielen Zeichnungen , warum eine Schneide eine bestimmte Form haben muss und wieso ein Span nur so und nicht anders abgehoben werden kann. Manchmal ein bisschen akademisch und wissenschaftlich, aber äusserst hilfreich.
Michael DunbarRestoring, Tuning and Using Classic Woodworking ToolsSterling Publishing Co. , New York, 1989, 256 Seiten, viele Fotos und ZeichnungenISBN 0-8069-6670-XRezension von Reinhold Ege : Ein Buch für Werkzeugsammler und teilweise auch für Werkzeugbenutzer mit einem Schwergewicht auf Hobel. Über die Auswahl alter Werkzeuge und den Kauf, das Schärfen allgemein, Säubern und Wiederherrichten. Ausführlichst wird auf Hobel, teilweise absonderlicher Konstruktion, aus Holz und Metall eingegangen. Stechbeitel, Sägen und Bohrwinden mit Bohrern erhalten etwas kürzere Kapitel.
Garrett Hack The Handplane BookThe Taunton Press1-56158-317-0Rezension von R. Schmid: Wer sich für Hobel interessiert findet hier ein umfassendes sehr schön fotographiertes Buch. Der Schwerpunkt liegt auf westlichen Eisenhobeln. Vom den mechanischen Grundlagen des Hobelns über die Pflege, das Tunen und natürlich den Gebrauch informiert das Buch ausführlich. Jede Menge Spezialhobel und deren Anwendungen werden gezeigt.
Hylton, Bill und Matlack, FredWoodworking with the Router - Professional router techniques and jigs any woodworker can useGuild of Master Craftsman Publications, Lewes (East Sussex) 1999, Reprinted 2004, 344 Seiten, Hunderte Abbildungen, Fotos, Zeichnungen, Stichwortverzeichnis ISBN 1-86108-128-6Rezension von Reinhold Ege : Ich habe lange Jahre Patrick Spielbergs Bücher für das Beste gehalten, was über Oberfräsen geschrieben wurde. Dieses Buch hier schlägt sie alle. Sie brauchen nur noch ein Buch zu Ihrer Fräse: das von Hylton und Matlack. Zwei Profis geben preis, was sie in langjähriger Berufserfahrung an Wissen angesammelt haben: wirklich alles über Oberfräsen. Und unzählige kleine Hilfsvorrichtungen, die das Arbeiten mit dieser Universalmaschine (Originalton Hylton) angenehm und effektiv machen. Wo Spielberg selbstverliebt ausgetüftelte Vorrichtungen verwendet (und dabei immer ein bisschen auf den Markt schielt), nehmen Hylton und Matlack eine glatte Latte (darf auch MFD sein) , zwei Schraubzwingen und zeigen, wie man es effektiv macht. Wissen Sie , wie man einen Anschlag um 0,1 mm verschiebt, oder präzise um 0,04 mm ? Nachlesen auf Seite 103 ! Die kleinen "Kästen" auf fast jeder Seite mit den Überschriften "Try this" , "Problem Solver" oder "Safety First" entsprechen in etwa den Links auf Homepages und sind unschlagbar informativ ! Mein Rat : Kaufen - Ganz schnell, bevor es vergriffen ist. Ich habe in England 28 Pfund dafür bezahlt. Es ist jeden Penny wert ! Hinweis: Im Handel sind mehrere Versionen dieses Buches mit unterschiedlichen Daten und stark differierendem Preis erhältlich. Zum Teil sind die Bilder nur in S/W und von minderer Qualität. Meine Rezension bezieht sich nur auf das angegebene Exemplar von 2004.
Hylton, BillRouter Magic - Jigs, Fixtures and Tricks to unleash your router´s full potentialReaders Digest Association 314 Seiten PaperbackISBN 0-7621-0185-7Rezension von Georg Lang : Nachdem ich mir auf Grund von Reinholds begeisterter Rezension Bill Hyltons "Woodworking with the Router" angeschafft habe, wurde mir klar, daß ich auch "Router Magic" vom selben Autor haben mußte. Um es gleich zu sagen, meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Mit teilweise einfachsten Mitteln werden verblüffende Ergebnisse erzielt. Allein die verschiedenen Bauanleitungen für Frästische und Frässchablonen sind den Preis des Buches (21,75€ inkl. Versand) wert. Für alle Vorrichtungen und Hilfsmittel gibt es bemaßte Konstruktionszeichnungen und ausführliche Beschreibungen zu Herstellung und Verwendung. Sicher, einige der im Buch beschriebenen Konstruktionen sind schon etwas abgehoben, ich denke da vor allem an den "Router Duplicator", dessen Bau auf etwa 20 Seiten! beschrieben wird oder den "Router Lathe" auf Seite 269. Vor einiger Zeit hatte ich mir zu diesem Thema das Buch von Richard Wagner angeschafft und war damals schon ziemlich enttäuscht. Wenn ich es jetzt mit Hyltons Buch vergleiche, muß ich sagen, eigentlich eine Frechheit. Wo Wagner nur eine kurze Beschreibung und eine, oftmals wenig hilfreiche, Übersichtszeichnung, sowie ein, zwei Detailzeichnungen bringt, beschreibt Hylton seine Vorrichtungen ausführlich mit bemaßten Zeichnungen und falls erforderlich auch noch mit Fotos. Jeder einigermaßen geschickte Holzwerker ist in der Lage, anhand Hyltons Bauanleitungen auch die komplizierteren Vorrichtungen nachzubauen. Vorrichtungen die einem die Arbeit in etlichen Fällen leichter machen und manche Arbeiten mit der Oberfräse überhaupt erst ermöglichen. Kurz ein Buch das wirklich jeden Cent wert ist, ermöglicht es einem doch mit der Oberfräse Arbeiten auszuführen, für die sonst nur mit Spezialmaschinen möglich wären. Eigentlich schade, daß es im deutschsprachigen Raum keine Bücher dieser Art gibt.
Scott LandisThe Workshop Book (Craftsman's Guide to)Taunton Press1561582719Rezension von Dirk Böhmer: Es wird auf über 200 Seiten (Format ca. 30x30cm) mit über 300 Bildern über Werkstätten und deren Einrichtung geschrieben. Da der Autor selbst keine Empfehlung fuer DIE optimale Werkstatt geben kann, versucht er, alle Aspekte mit Vor- und Nachteilen aufzuzählen. Die vielen Bilder enthalten zudem Tips ohne Ende. Grundrisse vieler Werkstätten sind auch enthalten. Ich kann's auf jeden Fall nur empfehlen, auch wenn es in Englisch geschrieben ist.
Scott LandisThe Workbench Book (A Craftsman's Guide to Workbenches)The Taunton Press, Newtown, 19870-918804-76-0Rezension von Stefan Wagner: Wohl DAS Buch über Hobel-, Schnitz- und Werkbänke. Scott Landis stellt in 16 Kapiteln die verschiedenen Konzepte und Ausführungen vor. Viele der Bänke sind in Aufbau und Prinzip detailliert dargestellt, man versteht ihr Prinzip. Für die Shaker-Bank, die klassische Hobelbank von Frank Klausz, die Bank von Michael Fortune und die hochinteressante "minimalistische" Bank von Ian Kirby sind zusätzlich ausgearbeitete Pläne enthalten. Mein Fazit: Lesenswert!
Leonard LeeThe Complete Guide to SharpeningThe Taunton Press, Newtown, 1995, 244 SeitenISBN: 1-56158-067-8 Rezension von Reinhard Bartl: Sehr umfassendes Buch, das wirklich alle Bereiche zum Thema abdeckt, von den Grundlagen der Matallurgie über Schleifmittel und -werkzeuge bis zum Schleifen von allen erdenklichen Hand- und Maschinenwerkzeugen. (Selbst Pinzetten werden nicht vergessen). Auf die grundlegenden Funtionsweisen der zu schärfenden Werkzeuge wird so eingegangen, daß man versteht, warum so und nicht anders geschärft werden soll. Aufgrund des American English sprachlich eine durchaus zu bewältigende Herausforderung. Zahlreiche S/W Fotos und Zeichnungen. Sehr empfehlenswert.
Thomas MoserHow to Build Shaker Furniture, Revised editionSterling Publishing Co., New York,1977, 209 Seiten, Fotos, vermasste ZeichnungenISBN 0-8069-8392-2 Rezension von Reinhold Ege : Der Autor baut berufsmässig Möbel im Shaker-Stil - keine genauen Kopien, sondern "nah dran". Er schrieb dieses Buch für Leute, die Möbel in diesem besonderen Stil bauen möchte. Es ist also ein Anleitungsbuch, wie es schon der Titel sagt, keine Kunstgeschichte. Für den Bau werden klassische Handwerkzeuge und einfache Maschinen eingesetzt, immerhin wurden die Kreissäge und die selbsteinziehende Hobelmaschine von Shakern erfunden. Das erste Kapitel behandelt zwar kurz die Shaker und ihre Möbel, dann gehts aber zur Sache : Hölzer, Werkzeuge, Holzverbindungen und rund 50 Möbelstücke und ihr Bau werden beschrieben. Sachkenntnis in der Holzverarbeitung wird vorausgesetzt.
Frank PainThe Practical WoodturnerNachdruck bei Unwin Paperbacks, London, Sydney , Wellington, 1988. Zuerst erschienen 1957 by Evans Brothers Ltd. 167 Seiten, viele Zeichnungen, einige Fotos, in englischer SpracheISBN 0 7135 1423 X Rezension von Reinhold Ege : Frank Pain, Berufs-Drechsler in den Möbelwerkstätten von Highcomb Valley, gab im Ruhestand in ganz England Kurse und schrieb dieses Buch. Gelegentlich ein bisschen schwatzhaft, aber nie oberflächlich, stellt er alle grundlegenden Techniken dar, die ein ernsthafter Hobbydrechsler, der nur über eine einfache Drechselbank und eine Handvoll Werkzeuge verfügt, kennen und beherrschen (!) sollte. Kein Hightech-Schnickschnack, sondern grundsolide Handwerkstechnik. Mein Lieblingsbuch, dem ich viel verdanke.
Richard RaffanTurning ProjectsB.T.Batsford Ltd, London, 1991, Ursprüngliche Reihe : ?A Fine Woodworking Book?, Taunton Press, ohne Jahr,169 Seiten, einige Zeichnung, mehrere hundert Fotos, in englischer SpracheISBN 0 7134 6935 8 Rezension von Reinhold Ege: Richard Raffan stellt unter vier Themenkreisen (Langholz, Endholz, Aushöhlen von Langholz, Querholz) verschiedene Projekte vor und gibt Hinweise, wie sie ausgeführt werden können. Die Projekte sind nicht abgehoben, sondern für einen guten Durchschnittsdrechsler machbar, wenn auch teilweise anspruchsvoll. Gute Anregungen ! Verblüffende Anwendungen des Schrägmeissels.
Lon SchleiningThe Workbench – A Complete Guide to Creating Your Perfect BenchtsTaunton Press 2004, 208 Seiten, zahlreiche Fotos und Zeichnungen, in englischer SpracheISBN 1-56158-594-7 Rezension von Ulrich Lanz: „The Workbench“ ist eine wertvolle Planungshilfe vor Bau oder Kauf einer Hobelbank. Lon Schleining diskutiert und vergleicht ausführlich Einsatzzwecke, Vorteile und Nachteile aller Bauteile und -formen einer Hobelbank sowie verschiedenen Zubehörs – eine gute Grundlage für den Abwägungsprozess, welcher Unterbau, welche Verbindungen, welche Zwingen etc. für welchen Arbeitsstil am besten taugen. Besonders hilfreich ist die reiche Bebilderung mit vielen Beispielen, Detailfotos und –skizzen - auch Bildserien vom Bau mehrerer Hobelbankmodelle nach klassischen europäischen und amerikanischen Vorbildern. Das Buch hat auch neben dem Klassiker von Scott Landis seinen Platz und liefert für die Planung der eigenen Hobelbank noch mehr konkrete Tips.
Patrick SpielmannThe New Router HandbookSterling Publishing Co. New York, 1993, 384 Seiten, zahlreiche Fotos, einige Zeichnungen ISBN 0-8069-0518-2Rezension von Reinhold Ege : Das Buch gilt als die Bibel der Oberfräse. Es gibt kaum ein Thema, das nicht wenigstens angerissen wird, einige werden vertieft dargestellt. Trotzdem blieb bei mir ein Gefühl wie "war das alles?" Das liegt wohl an dem nahezu unendlichen Thema, das die Oberfräse darstellen kann. Ich habe zwischenzeitlich zwei dicke und teure deutsche Bücher zur OF gekauft, und nach dem Lesen gleich wieder verkauft. Fazit : ich kenne kein besseres Buch über die Oberfräse als das von Spielmann. Nachtrag vom Juni 2005 : Doch ! das von Hylton und Matlack - siehe oben
Robert Wearing Making Woodwork Aids and Devices - Revised EditionGuild of Master Craftsman Publications, Lewes , East Sussex, 1999, 222 Seiten, zahlreiche Skizzen ISBN 1-86108-129-4 Rezension von Reinhold Ege : Eine Fülle von hölzernen Vorrichtungen und Schablonen für den Holzwerker. Altvertrautes und Neues. Wie man Rahmen spannt und unregelmässig geformte Werkstücke, Hilfen zum Anzeichen, Werkzeuge aller Art und Verbesserungen an Werkzeugen. Vorrichtungen für die Drechselbank und für die Bohrmaschine. Eine Vorrichtung zum Zeichnen perspektivischer Ansichten, für die ich als Student den kleinen Finger geopfert hätte. Resummee : kein Muss, aber nett und praktisch, wenn man das Buch hat.
Fine Woodworking Magazine (Herausgeber)Fine Woodworking on Faceplate TurningThe Taunton Press, Newtown, Connecticut 1987, 106 Seiten, Zeichnungen und Fotos, in englischer SpracheISBN 0 918804 72 8Rezension von Reinhold Ege: Zusammenfassung von 42 Artikeln aus der Zeitschrift ?Fine Woodworking? über Querholzdrechseln, Schalen, auch über Riesentrümmer und eingeborene Drechsler. Eine Menge Informationen, teilweise nur angerissen, aber viele Anregungen und Drum-Rum-Geschichten.
Fine Woodworking Magazine (Herausgeber)Fine Woodworking on Spindle TurningThe Taunton Press, Newtown, Connecticut 1987; 90 Seiten, Zeichnungen und Fotos, in englischer SpracheISBN 0 918804 73 6 Rezension von Reinhold Ege: Eine Zusammenschau von 39 Artikeln aus der Zeitschrift ?Fine Woodworking?. Für mich persönlich wichtig die Beiträge von Peter Child über die Schruppröhre und von Mike Darlow über die Schrägmeissel. Faszinierend die Artikel über die Holtzapffel- Drehbänke und ornamentiertes Drechseln. Letzteres weitab jeglicher Realität, aber zweifellos ein interessantes Arbeitsgebiet für Spezialisten.
Fine Woodworking Magazine (Herausgeber) Lathes and Turning TechniquesThe Taunton Press, Newtown, Connecticut 1991, 90 Seiten, Zeichnungen und Fotos (überwiegend in Farbe), in englischer SpracheISBN 1 56158 021 X Rezension von Reinhold Ege : 36 Artikel : Rude Osolnik über Längsholzdrechseln, Berichte über eine Firma ,die nur Schalen drechselt, und über eine, die Ovalrahmen herstellt. Über selbstgebaute Drechselbänke, die in eine Bierkiste passen und über ebenfalls selbst gebaute Bänke, auf denen Rohlinge von 2 Zentnern Gewicht Platz haben. Rolf Steinert berichtet über das Drechseln im Erzgebirge (Reifendrehen, Späne andrechseln, Zinnreifen und Randerieren - Muster einpressen. Richard Raffan gibt einen Überblick über die neuesten Modetrends bei Wettbewerben und Ausstellungen. Die Weiterentwicklung der Drechslertechniken in nur vier Jahren, seit die obigen Fine Woodworking Hefte erschienen, ist enorm. Wenn auch manches sehr abgehoben erscheint.....
Fine Woodworking (Herausgeber) Fine Woodworking on Joinery The Taunton Press, Newtown,Connecticut, 1985, 122 Seiten , viele Abbildungen ISBN 0-918804-25-6 Rezension von Reinhold Ege : 36 Artikel aus der Zeitschrift FW über Holzverbindungen. Tage Frid und Jan J. Kirby über Schlitze und Zapfen, Toshio Odate über japanische Schiebetüren (Shoji), Artikel über massive Türen, den Umgang mit der Oberfräse, dekorative Zinken, das Verleimen, die Leime überhaupt, und zu guter Letzt, wie man ganze Gebäude mit Draht zusammenbindet.
Fine Woodworking (Herausgeber)Fine Woodworking on Planes and ChiselsThe Taunton Press, Newtown , Connecticut, 1985, 90 Seiten, viele Fotos und ZeichnungenISBN 0-918804-28-0Rezension von Reinhold Ege : 29 Artikel aus FW : über das Verbessern und Tunen von Hobeln, über den Stanley 55, japanische Hobel, Selbstbau. Über Stecheisen, Metallurgisches, über Eisenhobel (J.Kirby), Micro Bevels, Schleifsteine, ausführliches Schärfen von Hobeleisen und Stecheisen. Toshio Odate über die Behandlung japanischer Hobeleisen.
Fine Wood Working (Herausgeber)Fine Woodworking on Proven Shop TipsThe Taunton Press, Newtown, Connecticut, 1985, 120 Seiten, viele Skizzen ISBN 0-918804-32-9Rezension von Reinhold Ege : Wenn ich ein Problem in der Werkstatt habe, das ich nicht lösen kann, schaue ich in dieses Buch. Entweder finde ich hier sofort die Lösung, oder aber ich finde wenigstens eine Anregung, die mir weiterhilft. Im Ernst. Hunderte von Ideen und Tricks aus den Werkzeugkisten der Leser von FW sind hier gesammelt. Einige sind altbekannt, einige verblüffend und neu. Einige schlicht obstrus und total neben der Kapp'. Wussten Sie zum Beispiel, wie man einen Hobel baut, um Kugeln zu hobeln ? Okay, das ist nicht so wichtig. Aber es gibt Tricks zum Holz biegen, zum Bau von Werkbänken, zum Schneiden von Holzgewinden, zum Lackieren, zu selbstgemachten Werkzeugen, zu Schablonen für die Oberfräse und die Radialsäge, Tricks zum Drechseln und Schleifen, zum Einstellen von Hobelmaschinen , zum, zum, zum. . . . . Wenn Sie ein Problem haben und in diesem Buch keine Lösung finden, dann ist Ihnen nicht zu helfen. Einziger Nachteil dieses Buches : es ist vergriffen !
Fine Woodworking (Herausgeber) Fine Woodworking on Woodworking MachinesThe Taunton Presss,Newtown, Connecticut, 4.Auflage 1990, 106 Seiten, Fotos und SkizzenISBN 0-918804-31-0 Rezension von Reinhold Ege : 40 Artikel aus FW : über schwere Geräte und gebrauchte Maschinen. Gute Hinweise über allgemeines Instandhalten von Maschinen, einschl. Wechseln von Lagern und Ausrichten von Keilriemen. Abgehoben, aber vielleicht in USA üblich : Eingiessen von neuen Babbit-Lagern . Abstrus und gefährlich : wie man einen Dreiphasendrehstrommotor mit einer Einphasenlichtstromleitung betreiben kann, indem man einen zweiten, grösseren Drehstrommotor parallel-geschaltet laufen lässt und diesen mit dem Fuss anwirft. Gute Tricks zum Tunen einer Drechselbank. Umgang mit der Tischkreissäge und mit der Bandsäge einschl. Löten von gerissenen Bändern. Über Hobel - und Universalmaschinen.
Fine Woodworking (Herausgeber)Fine Woodworking on Wood and How to Dry ItThe Taunton Press, Newtown, Connecticut, 1986, 106 Seiten, Abbildungen, Skizen, Tabellen ISBN 0-918804-54-x Rezension von Reinhold Ege : 41 Artikel aus FW über Holz und seine Eigenschaften. Wie man Holz erntet, Stämme zu Bretter sägt, Holz mit Pferden aus dem Wald schafft. Ein Bericht über den Handel mit Exotenholz bei Nagel in Hamburg. Tips über die Aufbewahrung von Holzresten. Über Quartierschnitt, gestocktes (spalted) Holz, über gefährdete Holzarten ( auch Kastanie und Walnuss). Über das Trocknen von Holz, natürlich und in Anlagen, das Messen der Feuchtigkeit und die Nutzung von Sonnenenergie zum Trocknen.
Fine Woodworking (Herausgeber)Fine Woodworking on Finishing and RefinishingThe Taunton Press, Newtown, Connecticut, 1986, 106 Seiten, Abbildungen, Skizen, Tabellen ISBN 0-918804-46-9 Rezension von Reinhold Ege : 34 Artikel aus FW über die Endbehandlung von Holz und über das Restaurieren der Oberfläche, aber auch über das Fälschen und Vortäuschen. Über die verwendeten Materialien, das Schleifen, Schellack, das Polieren. Das Ölen und Wachsen. Das Beizen. Einige nette Tricks, wie man alte Möbel erzeugt. Sehr gute Hinweise zum Restaurieren von echt alten Möbeln. Das Vergolden mit Goldbronce und Blattgold.Das Lackieren und das Finishen von Pianos.
Fine Woodworking (Herausgeber)Fine Woodworking on The Small WorkshopThe Taunton Press, Newtown, Connecticut, 1985, 89 Seiten, Photos und Zeichnungen ISBN 0-918804-27-2 Rezension von Reinhold Ege : eines meiner Lieblingsbücher. In 41 Artikeln, erschienen in FW, wird über die Einrichtungen kleiner Werkstätten für Holzwerker berichtet, Grundrisse, die Maschinen, die Staumöglichkeiten, beweglich aufgestellte Maschinen. Artikel über Werkzeugschränke. Tage Frid's berühmter Artikel über die europäischen Werkbänke mit Bauanleitung. Die gebauten Antworten darauf . Aber auch Spannvorrichtungen für Grünholzwerker, der Umgang mit den berühmten Wasserleitungsrohrspannvorrichtungen. Eine Werkstatt im Treppenhaus und im Wohnwagen. Was das Heft so wertvoll macht, sind Hunderte von Vorrichtungen und wohlüberlegte Kleinigkeiten, die sich im Laufe der Zeit erst aus dem Text und den Bildern erschliessen lassen. Ich habe viel davon profitieren können.
Fine Woodworking (Herausgeber)Fine Woodworking on Hand ToolsThe Taunton Press, Newtown, Connecticut, 1986, 106 Seiten, Photos und Zeichnungen ISBN 0-918804-53-1Rezension von Reinhold Ege : 38 Artikel aus FW über "Hand"werkzeuge. Schmiedevorgänge und Härten. Über Stechbeitel, Selbermachen von Werkzeugen. Darunter eine herrliche Parodie : wie man selbst Stahl erzeugen kann, um endlich die richtige Stahlsorte für seine Werkzeuge zu erhalten. Löffelbohrer, Dübellehren, Holzgewinde. Tage Frid über Handsägen und wie man sie schärft. Selbstgemachte Gestellsägen. Japanische Sägen. Nochmals Sägen-Schärfen. Axtstiele selber machen. Über Schweifhobel, Ziehmesser und Ziehklingen. Dutzende von erstklassigen Hinweisen, die man hierzulande in Büchern nie finden wird, weil die deutsche Handwerkskultur das Selbermachen schon lange aufgegeben hat.

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