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Re: wieviel Drechselbank braucht der Einsteigerr?
Geschrieben von: Dietrich Bausch Antwort auf: wieviel Drechselbank braucht der Einsteigerr? (Volker Hansen)
Datum: Mittwoch, 17. 12. 03, um 18:18
Hallo Volker,
kann Dir von meinem Einstieg 1999 erzählen, wenn man Massivholzmöbel fertigen will, kommt man ums Drechseln, auch wenn man keine Fichtenholzknäufe mag, nicht herum. Ob es eine nicht alltägliche Abstützung ist, oder ein Bettfuß/Pfosten, Tischbein oder Schrankfuß, immer muß man Drechseln. Als die etwas abgeflachten Schrankfüße meines Garderobenschranks anstanden (160 mm) bestellte ich mir das "Jahrbuch des Drechselns" vom Drechselzentrum Essen, darin gibt es nicht nur tolle Drehmaschinen sondern auch brauchbare Ratschläge. Billige Maschinen sucht man allerdings vergeblich, aber einige Anfänger Maschinen sind schon drin, die werden dort als brauchbar bezeichnet, darunter findet sich die ein oder andere kleine englische Gussmaschine mit etwa 500mm Spitzenweite, die keine Unsummen kosten, aber auch eine Scheppach DMT 180 mit 1000mm Spitzenweite und 1,05 KW Motor der wirklich sehr leise läuft.
Diese Maschine habe ich mir dann bestellt zusammen mit einem "Deutschen Schalenspannfutter 1000" mit Grundausstattungssatz und dem Grundausstattungssatz an Kirschen Drechseleisen, die allerdings Kindersicher waren (stumpf). Außer einem weiteren Erweiterungssatz zum Futter arbeite ich mit der Maschine bis heute und habe auch nicht vor Diese zu ersetzen.
Allerdings bin ich nicht das was man einen ambitionierten Drechsler nennt, ich arbeite im Jahr 3-6 mal an der Maschine um o.g. Bauteile zu fertigen.Gruß Dietrich
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