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Re: Oberfräse als Ersatz für Flachdübelfräse
Geschrieben von: Martin Krenzer Antwort auf: Re: Oberfräse als Ersatz für Flachdübelfräse (Klaus Kleinekorte)
Datum: Sonntag, 7. 12. 03, um 23:34
Hallo,
es ist sicherlich richtig, dass die Arbeit mit einer Oberfräse nicht ganz ungefährlich ist, gerade wegen dem frei laufenden Werkzeug (Fräser). Ich sehe hier allerdings keinen Unterschied zwischen der Nutzung eines Schlitzfräsers und eines bspw. Profilfräsers. Bei Maschinen wie der Oberfräse muss der Kopf immer bei der Sache sein.
Für Flachdübelverbindungen nutze ich seit ca. drei Jahren die Oberfräse mit einem 4mm Schlitzfräser, D = 20mm und einem 4mm-Fingerfräser für die Nut auf der flachen Seite, nicht zuletzt aus dem Grund, dass ich mir für den jeweils nur Projekt-bezogenen Bearf an Flachdübelverbindungen nicht noch eine zusätzliche Maschine anschaffen wollte. Für die weiteren Funktionen, die eine echte Flachdübelfräse bietet (zB Schattenfugen), habe ich keinen Bedarf.
Der Schlitzfräser in der o.g. Abmessung hat den Vorteil, dass ich mir nur grob die Breite des Schlitzes anzeichne. Die Tiefe ergibt sich für die von mir verwendeten Flachdübel automatisch aus dem Durchmesser. Ein Parallelanschlag ist nicht erforderlich und die Schlitze sind zügig gefräst. Der Nachteil bei der Nutzung nur einer Oberfräse ist natürlich, dass das Schlitze fräsen problemlos nur im rechten Winkel funktioniert (zumindest bei meiner Oberfräse, bei der der Fräskorb nicht geneigt werden kann). Zum Schlitze fräsen bei Gehrungsverbindungen sind daher Schablonen erforderlich.Gruß
Martin
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