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Lichtscheingefäße aus Naßholz drechseln
Geschrieben von: Dieter Macher
Datum: Mittwoch, 28. 1. 04, um 23:05
Guten Abend zusammen,
Wer von euch hat Erfahrungen im Drechseln von sogenannten Lichtscheingefäßen - also Gefäßen mit sehr geringer Wandstärke ( 1 - 3 mm ). Ich habe vor zwei Tagen einen Mirabellenbecher ( D = 6 cm / H = 9 cm ) aus Naßholz so dünn ausgedreht, das wenn der Becher gegen eine Lampe gehalten wird, das Gefäß als durchsichtig erscheint. Der Becher hat sich wunderbar verzogen ( durch die Trocknung ) - leider ist jedoch der Boden, welchen ich offensichtlich zu dick gelassen hab, rundum stark eingerissen, obwohl ich den Becher sofort nach der Fertigstellung für eine Stunde in Holzöl getaucht hatte.
Wie macht Ihr das mit sog. Lichtscheingefäßen? Dreht Ihr den Boden ebenso dünn aus wie die Gefäßwandung? Und vor allen Dingen: Wie " naß " sollte das Holz eben beim Naßholzdrehen sein? Wirklich saftfrisch oder bereits angetrocknet
( z.B.einige Tage/Wochen abgelagert? ) In meinen Fachbüchern zu diesen Thema stehen diesbezüglich keine genauen Angaben.Danke für eure Tipps.
Gruß Dieter M.
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