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Sägebandführung
Geschrieben von: Martin Krenzer
Datum: Sonntag, 16. 1. 05, um 01:51
Hallo,
da ich mir in Bälde eine Bandsäge zulegen möchte, habe ich mir in den letzten Tagen einige Bandsägen, sowohl in Natura als auch per Web, angesehen. Nun scheint es so, als gäbe es zwei Arten der Rollenbandführung.
1. Variante: Zwei Rollen drücken von außen wie zwei gegenüber liegende Stempel auf das Sägeband und "klemmen" dieses zwischen sich ein.
2. Variante: Die Rollen laufen kugelgelagert von beiden Seiten mit der Breitseite des Sägebandes.
Die dritte Rolle läuft bei beiden Varianten jeweils entsprechend um 90° gedreht.Nun bin ich einigermaßen verunsichert: bei der 1. Variante können sich die Rollen doch gar nicht mit drehen, vielmehr entsteht eine sowohl die Rollen als auch das Band sicherlich belastende Reibung, wenn ich die Rollen zur Vermeidung von Spiel möglichst eng stellen will. Dann sind doch eigentlich auch keine kugelgelagerten Rollen notwendig, Stifte oder Metallplatten hätten den gleichen Effekt. Die zweite Variante scheint mir daher die einzig logische zu sein.
Verwirrt hat mich zusätzlich, dass z.B. bei IXUS-Maschinen (die Profi-Variante von Scheppach) die Rollenführung ebenfalls nach der 1. Variante angebracht ist.
Habe ich hier vielleicht einen Denkfehler? Ich weiß, dass Bandsägen hier schon ausführlich behandelt wurden, konnte aber leider keine Antwort finden. Auch ein Blick auf z. B. Dietrich Bausch's. Metabo oder Jürgen Fuchs's Bandsäge konnten mir nicht weiter helfen.
Zur Verdeutlichung unten noch ein Link zu zwei Fotos.
Grüße
Martin
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