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Fräsmotor im Bohrständer
Geschrieben von: Dieter M.
Datum: Sonntag, 19. 12. 04, um 00:39
Hallo an Alle,
Angeregt durch den Thread über "Quadrantscharniere" und deren millimetergenauen Einbau, sowie durch eine Idee von Dietrich möchte ich jetzt die Meinung aller Anderen einholen.
Auf der Tischfräse ( bei mir von Festo ) kann ich solche Nuten, wie sie beim Einbau solcher Scharniere erforderlich sind, nur " verdeckt" fräsen, d.h. ich muß anhand von " Probefräsungen" zunächst die richtige Tiefe und dann die richtige Länge der Nut ermnitteln und mittels Anschlag die Nutlänge bestimmen- das Ganze wird - wie gesagt verdeckt gefräst.
Nun, einige von Euch kennen sicherlich die Metallfräsen, bei welchen der Fräser - ähnlich wie ein Bohrer in einer TBM - " von oben" auf bzw. in das Werkstück eingreift.
Soetwas stelle ich mir für Holz vor, und zwar ( dank Dietrichs Idee ) wie folgt:
Ein leistungsstarker Fräsmotor in einem Bohrständer fixiert - darunter ein Kreuzsupport, bestückt mit einen einfachen Maschinenschraubstock mit passenden Backen.
In diesen nun die zu bearbeitenden W-stücke ( z.B. die Rahmenteile einer Schatulle )eingespannt, und mittels dem Support, welcher sehr exakte W-stückführung ermöglichen sollte, die Nuten in die Oberkanten eingefräst.Soweit die Theorie, jetzt meine Frage:
Wer von Euch hat mit solch einer Konstruktion ( oder einer ähnlichen )Erfahrungen, und kann mir sagen, worauf ich besonders achten muß?Haben alle handelüblichen OF´s mit 8 mm Spanzangen automatisch auch den erforderlichen 43 mm Euro-Spanhals?
Danke & Gruss
Dieter M.
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