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Benutzerprofil
Henning F
| Gesendete Nachricht (Holzbearbeitungsmaschinenforum): 23
Aktuellste Nachricht: Mittwoch, 31. 3. 10, um 11:54 |
Hallo im Forum!
Mein Name ist Henning. Ich bin noch Student (Geographie) und jetzt im Kreis Bergstraße in Hessen zu Hause (alte Heimat: Das schöne Rheinhessen).
Mit Holz habe ich in der Vergangenheit immer mal wieder gebastelt. Richtig begeistert hat mich dann der Umgang mit professionellem Werkzeug (Kombimaschine, Bandsäge…) in der Holzwerkstatt im Haus der Jugend in Ingelheim am Rhein.
Bisherige Projekte waren u.a. Subwoofergehäuse, einfache Regale und Schränkchen. Die Werkstatt steht mir nach dem Umzug leider nicht mehr zur Verfügung.Unser Vermieter uns nach längerer Zeit endlich einen eigenen (kalten und manchmal leider feuchten) Kellerraum zur Verfügung gestellt. Jetzt ist es mir möglich in einer knapp 5 qm kleinen Ecke des Raumes, die mir wiederum meine Frau zugestanden hat, kleine Projekte mit Handwerkzeug und Handmaschinen zu realisieren, wenn ich die Fahrräder aus der Werkecke entferne. Größere Projekte sind wohl erst einmal nur unter schwierigen Bedingungen möglich.
Der Platz ist sehr eingeschränkt – ich muss mich daher zurzeit mit einem klappbaren Spanntisch und einer kleinen Arbeitsplatte auf Böcken zufrieden geben, die ich bei Bedarf (also immer beim Arbeiten) aufstelle.
Leider kann ich daher die Handhobel und Stechbeitel nur sehr begrenzt einsetzen, es fehlt eben die Hobelbank oder zumindest ein fest stehender massiver Werktisch.
An der Wand habe ich erstmal eine Multiplexplatte angebracht, an der Messwerkzeuge, Handsägen, Arbeitsschutz und oben an einem Querbrett die Spannwerkzeuge hängen und schnell greifbar sind. Auch eine Neonröhre ist daran befestigt. Werkzeugkasten, die Handhobel, Kleinteilmagazin und Handmaschinen stehen in einem Regal. Den Strom muss ich leider aus einem Nebenraum per Verlängerung holen.Ein Problem ist natürlich der Staub, der sich auf alles legt, was im restlichen Kellerraum so gelagert wird. Einen Werkstattsauger besitze ich noch nicht. Bisher benutze ich daher unseren Haushaltsstaubsauger, dem ich eine umgebaute blaue Tonne vorgeschaltet habe. Sie funktioniert nach dem Zyklonprinzip (in Anlehnung an die Klötzchenfalle hier im Forum) und grobe wie feine Späne (auch Holzstaub) werden recht gut in der Tonne zurückgehalten. Am Stabsauger selbst kommt fast nichts an. An der Stabilität der Tonne muss ich allerdings noch nachbessern, da sie, wenn der Ansaugstutzen auch nur für einen Wimpernschlag lang verstopft, zu einer Schrumpftonne wird. Das Vakuum zieht die Tonne einfach zusammen.
Trotz aller Einschränkungen bin ich froh über meine kleine Werkecke, die jetzt auch über ein Radio und CD-Spieler verfügt. Platz ist eben in der kleinsten Hütte, man muss nur wollen!
Der Werkzeugbestand ist noch im Aufbau begriffen und wird es wahrscheinlich auch ewig sein – irgendetwas fehlt eben immer ;-) .
Das meiste wird bei akutem Bedarf gekauft. Ich versuche mich aber kontinuierlich über den Werkzeugmarkt zu informieren (das Forum ist hier eine große Hilfe), sodass dann nicht lange und viel vergleichen werden muss.Bei meinen Anschaffungen versuche ich auf Notwendigkeit, Praktikabilität, Haltbarkeit, Präzision und gutes Preis-/Leistungsverhältnis zu achten, meist auch mit dem Blick auf die Einsatzhäufigkeit.
Oft stellt sich die wahre Qualität aber erst nach dem Kauf beim Anwenden heraus.
Leider bestätigt sich sehr häufig, dass gut auch teuer, teuer aber nicht automatisch gut ist. Billig ist aber dagegen sehr oft (fast immer) von zweifelhafter Qualität, eine Verschwendung von begrenzten wertvollen Rohstoffen, manchmal sogar gefährlich (im besten Fall für das Werkstück, im schlimmsten Fall für den Anwender).
Nicht außer Acht lassen sollte man auch die zweifelhaften Produktionsbedingungen für Mensch und Umwelt bei der Herstellung solcher Billigprodukte!Nicht zuletzt handelt es sich bei meinem Werkeln um ein Hobby und so soll mir auch der Umgang mit guten Werkzeugen Freude machen und nicht im Frust enden.
Trotz meines knappen Budgets kaufe ich die meisten Werkzeuge bei meinem kleinen Fachhändler vor Ort.
Von den großen Baumärkten komme ich immer mehr ab, sie taugen wegen ihrer großen Produktpalette meist nur für einen ersten Überblick. Häufig weiß ich aber dort als Kunde über ein Produkt besser Bescheid als der so genannte Fachberater. Mein Händler vor Ort ist dagegen auf mich als zufriedenen und wiederkehrenden Kunden angewiesen und würde mir schon deswegen kein zweifelhaftes Produkt andrehen. Vom Preis her ist er nicht unbedingt teurer, rechnet man die verhinderten Fehlkäufe dazu, ist er in jedem Fall günstiger!In Zukunft werde ich aber sicher auch das ein oder andere Produkt im Internet bei Dieter Schmid beziehen, da mein Eisenwarenhändler natürlich nicht so spezialisiert ist.
Grundsätzlich stehe ich Online-Käufen sehr kritisch gegenüber, da ich die Ware vorher nicht begutachten kann und Service häufig ein Fremdwort ist. Bei Dieter Schmid wird aber die geographische Ferne zum Kunden durch ein mehr als vorbildliches Internetportal ausgeglichen. Es beschränkt sich nicht nur auf das Werkzeug selber, sondern es werden auch umfassende Informationen zum Thema geboten. Des Weiteren stellt er uns diese Plattform für dieses erstklassige kostenlose Forum zur Verfügung, die auch zeitaufwändig gewartet und administriert werden will. Das sollte man auch entsprechend unterstützen.Vorhanden sind bis jetzt an Elektrowerkzeugen u.a.:
Wichtige Anmerkungen:
Bei den technischen Daten der folgenden Geräteauflistung handelt es sich um Herstellerangaben auf dem Gerät, aus der entsprechenden Bedienungsanleitung und/oder von der Homepage des Herstellers. Ich übernehme keine Garantie für die Richtigkeit.
Die folgenden Erfahrungsberichte zu den aufgelisteten Geräten beziehen sich auf meine persönlichen Anwendungsfälle und Erfahrungen mit den jeweiligen Exemplaren, die ich in meinen Händen hatte, bzw. besitze, sowie auf meinen persönlichen Kenntnisstand zu den angegebenen Modellen. Es handelt sich um meine persönliche Meinung und keine allgemeingültige Kaufempfehlung. Andere Anwender mögen zu anderen Einschätzungen kommen.- Akkubohrschrauber : Bosch (blau) GSR 14,4 V-LI Professional:
Drehmoment, max. (harter Schraubfall): 50 Nm,
Drehmoment, max. (weicher Schraubfall): 22 Nm,
Leerlaufdrehzahl (1. Gang / 2. Gang): 0 – 450 / 1.450 min-1,
Akkutyp: Lithium-Ionen,
Akkuspannung: 14,4 V,
Akkukapazität: 2,6 Ah,
Ladedauer: ca. 30 min,
Drehmomentstufen: 20+1 (Bohrstellung),
Bohrfutterspannbereich, min./max.: 1,5 / 13 mm,
Bohrspindelgewinde: 1/2",
Bohrdurchmesser
*Bohr-Ø Holz: max. 32 mm,
*Bohr-Ø Stahl: max. 13 mm,
Schraubendurchmesser
*Schrauben-Ø: max. 7 mm,
Maße: Länge 225,0 mm, Höhe 238,0 mm,
Gewicht inkl. Akku: 1,7 kg,
Herstellungsland: Schweiz.[- leicht, - sehr robust, - viel Power: 50 Nm, - liegt sehr gut in der Hand, - 2 Akkus mit viel Ausdauer, - nur 30 min. Ladezeit, - 2 Gänge, - sehr gutes Auto-Lock-Bohrfutter ermöglicht schnelles und einfaches Bohrerwechseln und fixieren mit nur einer Hand am Bohrfutter, - gute 20-fache Drehmomenteinstellung bei Serienverschraubungen, - Beleuchtung für Bohr- / Schraubstelle, - Metallplanetengetriebe, - mit Koffer; Preis/Leistung: sehr gut]
Wird sehr häufig eingesetzt.
Anschaffungsjahr: 2008, Listenpreis: 355,81 Euro, Kaufpreis: 320,00 Euro, beim Eisenwahrenhändler.
Würde ich ganz sicher wieder kaufen!- Akkuschrauber : Bosch (grün) IXO III Set in Ledertasche:
Akkutyp: Lithium-Ionen,
Akkuspannung: 3,6 V,
Akkukapazität: 1,3 Ah,
Ladezeit: 5 h,
Schrauben-Ø: max. 5 mm,
Leerlaufdrehzahl: 180 min-1,
Werkzeugaufnahme: 1/4 Zoll Innensechskant,
Max. Drehmoment: 3 Nm,
Maschinengewicht: 300 g,
Herstellungsland: Malaysia.[- nettes hilfreiches Spielzeug wenn es eng zugeht, - praktischer u. guter in verschiedenen Positionen einrastender Winkelaufsatz, - der mitgelieferte Drehmomentvorsatz ist bei der geringen Leistung kaum notwendig, - zuwenig Leistung, - keine Geschwindigkeitsreglung, - schlechte Bits (brechen aus), - der Magnet im Bithalter ist zu schwach, - nur fest eingebauter Akku mit wenig Ausdauer, - lange Ladezeit, - Ladegerät passt nicht in die Ledertasche, - ist trotz der Mängel recht häufig im Einsatz; Preis/Leistung: befriedigend+]
Wird oft eingesetzt.
Anschaffungsjahr: 2008, Listenpreis: 69,99 Euro, Kaufpreis: 54,99 Euro, im Baumarkt.
Würde ich eventuell wieder kaufen, wenn es sonst kein ähnlich kompaktes Gerät mit mehr Leistung, Wechselakku und Winkelvorsatz gibt! Der Metabo PowerMaxx Li Pro wäre eventuell so ein Gerät, wenn da der Preis nicht wäre.- Exzenterschleifer : Bosch (grün) PEX 270 AE:
Nennaufnahme: 270 W,
Schleifteller-Ø: 125 mm,
Schwingzahl: 15.000 – 24.000 min-1,
Exzentrizität: 2,00 mm,
Maschinengewicht: 1,5 kg,
Herstellungsland: Ungarn.[- günstig, - gute Leistung, - Drehzahlregelung, - sauberes Schleifbild, - gute interne Staubabsaugung, - ein Adapter zum Anschluss an einen externen Sauger liegt leider nicht bei, - Staubfangbox etwas schwer zu öffnen, - großer Koffer mit Platz für Schleifmaterial und Zubehör, - die Verarbeitung des Koffers ist mäßig, - leider keine Schleiftellerbremse aber bei dem Preis verzeihbar, - kurzes etwas steifes Kabel, - Stecker rutscht etwas leicht aus der Dose; Preis/Leistung: gut - sehr gut]
Wird häufig eingesetzt.
Anschaffungsjahr: 2009, Listenpreis: 79,99 Euro, Kaufpreis: 59,99 Euro, im Baumarkt.
Würde ich wieder kaufen!- Winkelschleifer : Bosch (grün) PWS 13-125 CE:
Nennaufnahme: 1.300 W,
Abgabeleistung: 740 W,
Schleifscheiben-Ø: 125 mm,
Leerlaufdrehzahl: 2.800 – 11.000 min-1,
Maschinengewicht: 2,3 kg,
Herstellungsland: Deutschland.[- viel Leistung, - ruhiger Lauf, - wenig Vibrationen, - werkzeugloserer u. schneller Scheibenwechsel, - Drehzahlregelung, - Konstantelektronik, - Anlaufstrombegrenzung mit Sanftanlauf gegen den Anlaufruck und das auslösen von Sicherungen, - werkzeuglose Schutzhaubenverstellung, - kein Koffer; Preis/Leistung: gut]
Wird gelegentlich eingesetzt.
Anschaffungsjahr: 2009, Listenpreis: 149,99 Euro, Kaufpreis: 112,49 Euro, im Baumarkt.
Würde ich wieder kaufen!- Multiwerkzeug : Fein Multimaster FMM 250 Q Set TOP:
Leistungsaufnahme: 250 W,
Leistungsabgabe: 130 W,
Werkzeugantrieb: oszillierend,
Schwingfrequenz: 11 000–20 000/min, auf der Homepage steht: 11 000 - 21 000/min,
Schwingwinkel: 1,6 ° je Richtung (gesamt 3,2 °),
Gewicht: 1,4 kg,
Herstellungsland: Deutschland.[- sehr universell einsetzbar, - sehr gut verarbeitet, - sehr viel mitgeliefertes Zubehör mit im Koffer, - großes hochwertiges, aber teures Zubehörprogramm, - sehr schneller unkomplizierter werkzeugloser Wechsel der Werkzeuge, - Einsatzwerkzeuge in viele Winkeln einrastbar, - Drehzahlregelung, - langes u. flexibles Kabel, - u.a. gut zum Schleifen in schmalen Zwischenräumen mit flachem Schleifteller, - Ersatz für Deltaschleifer mit gutem Schleifergebnis, - sehr gut zum Fliesenfugen ausräumen und ausbessern schadhafter Fliesen, - mit Schaber hervorragend geeignet, um den Schaumrücken von alten Teppichen vom Boden zu entfernen, - zum Sägen, wenn es eng zugeht, - für schmale Tauchschnitte geeignet, - robust, - recht laut (je nach Werkzeug), - Anschluss zur Staubabsaugung für einige Anwendungen wird mitgeliefert (noch nicht getestet); Preis/Leistung: gut - sehr gut]
Wird gelegentlich eingesetzt.
Anschaffungsjahr: 2007, Listenpreis: 299,99 Euro, Kaufpreis: 285,00 Euro, beim Eisenwahrenhändler.
Würde ich sicher wieder kaufen!- Bandschleifer : Metabo BA E 1075:
Drehmoment: 7 Nm,
Schleifbreite: 75 mm,
Schleifband-Auflagefläche: 75 x 125 mm,
Bandgeschwindigkeit Leerlauf: 200 - 380 m/min,
Nennaufnahmeleistung: 1.000 W,
Bandgeschwindigkeit Nennlast: 320 m/min,
Gewicht ohne Netzkabel: 3,8 kg,
Herstellungsland: Deutschland.[- gebaut von Holz Her, Baugleich/-ähnlich mit Festool BS 75 E und Milwaukee HBSE 75 S (Aussage Fachhändler), - robust gebaut, - trotzdem noch handlich, - regelbare Drehzahl, - Sicherheitskupplung, Stellfüße zur stationären Verwendung liegen bei, - präzise und einfach justierbarer Bandlauf über Stellrad, das Schleifband ist schnell und einfach zu wechseln, - langes u. flexibles Kabel, - Zusatzhandgriff ist abnehmbar und in verschiedenen Positionen montierbar, - Schleifrahmen zur Riefen und Dellen freien Bearbeitung von Flächen ist als Zubehör erhältlich, aber teuer, - der Absaugadapter ist zu kurz und lässt den Saugschlauch sperrig zur Seite abstehen, Abhilfe: der gebogene Absaugadapter von Festool passt, - weiteres Zubehör von Festool sollte auch passen (wird demnächst ausprobiert, da der Längsanschlag von Festool günstiger ist), - der Metabo BA E 1075 ist als Auslaufmodell noch zu bekommen, der Nachfolger ist der BAE 75 (baugleich AEG HBS 1000 E) für den kein Schleifrahmen mehr angeboten wird ]
Da es sich um eine Neuerwerbung handelt und ich erst einmal damit gearbeitet habe, kann ich noch keine weiteren Aussagen zu dem Gerät machen. Diese werden mit der Zeit folgen!
Anschaffungsjahr: 2010, Listenpreis: 355,81 Euro, Kaufpreis: 239,00 Euro, beim Eisenwahrenhändler im Internet.- Bohrhammer : Metabo Multihammer UHE 20:
Drehmoment: 15 Nm/6 Nm,
Bohrdurchmesser in
*Beton: mit Hammerbohrern 20 mm,
*Stahl: 13 mm/8 mm,
*Weichholz: 30 mm/20 mm,
Leerlaufdrehzahl: 0 - 1.050/0 - 2.900 /min,
Nennaufnahmeleistung: 705 W,
Abgabeleistung: 410 W,
Drehzahl bei Nennlast: 700/1.900 /min Max.,
Schlagzahl: 4.800 /min,
Einzelschlagenergie: 0 - 2,2 J,
Spannhalsdurchmesser: 43 mm,
Werkzeugaufnahme: SDS-plus und Rundschaftwerkzeuge,
Bohrfutterspannweite: 1,5 - 13 mm,
Gewicht: 2,7 kg,
Herstellungsland: Deutschland.[sehr universell einsetzbar: - Bohren mit 2 Ganggetriebe für dicke und dünne Durchmesser, - Rechts-/Linkslauf, - Schrauben, - Hammerbohren, - leichte Meißelarbeiten, - sehr schneller, werkzeugloser und einfacher Wechsel der Bohrfutter, - 43 mm Spannhals, - gute Verarbeitung, - sehr gute Hammerbohrleistung für die üblichen und anspruchsvolleren Arbeiten im Haushalt, - ausreichend Leistung, - feinfühliger Gasgebeschalter, - Drehzahlvorwahl über Drehrad, - langes u. flexibles Kabel, - Sicherheitskupplung (funktioniert gut), - gemessen an der Vielseitigkeit und Leistung noch handlich, - für sehr genaue Bohrungen in Holz und Metall im Bohrständer mit dem Wechselbohrfutter für Rundschaftwerkzeuge durch etwas seitliches Spiel nicht so gut geeignet, dann besser Schlagbohrmaschine oder reine Bohrmaschine verwenden, - Bohrtiefenanschlag hinterlässt an der weißen Wand einen dunklen Abdruck neben dem Bohrloch (Kunststoffkappe besorgt: Problem gelöst); Preis/Leistung: sehr gut]
Wird häufig eingesetzt.
Anschaffungsjahr: 2006, Listenpreis: 219,00 Euro, Kaufpreis: 219,00 Euro, beim Eisenwahrenhändler.
Würde ich sicher wieder kaufen, wenn das Geld für den Metabo UHE 28 PLUS fehlt!- Schlagbohrmaschine : Metabo SBE 85:
Drehmoment: 22 Nm/9 Nm,
Bohrdurchmesser in
*Beton: 20 mm,
*Stahl: 13 mm/8 mm,
*Weichholz: 40 mm/25 mm,
Leerlaufdrehzahl: 0 - 1.000 / 0 - 3.000 /min,
Nennaufnahmeleistung: 850 W,
Abgabeleistung: 480 W,
Drehzahl bei Nennlast: 760/2.300 /min,
Max. Schlagzahl: 57.000 /min,
Spannhalsdurchmesser: 43 mm,
Bohrspindelgewinde: 1/2 " - 20 UNF,
Bohrfutterspannweite: 1,5 - 13 mm,
Bohrspindel mit Innensechskant: 1/4" (6,35 mm),
Gewicht ohne Netzkabel: 2,4 kg,
Herstellungsland: Deutschland.[- baugleich mit SBE 850 Impuls nur günstiger (Jubiläumsmodell), - sehr gute Verarbeitung, - robuste Bauweise, - hohe Leistung, - Konstantelektronik verhindert das zu starke Absinken der Drehzahl unter Last, - liegt gut in der Hand, - guter Rundlauf, - gutes Schnellspannbohrfutter, - feinfühliger Gasgebeschalter, - Drehmoment- und Drehzahlvorwahl über Drehräder auf dem Maschinenrücken gut gelöst, - Sicherheitskupplung, - Rechts-/Linkslauf, - Aufnahme von Bits auch ohne Bohrfutter (dadurch Maschine leichter, kürzer und handlicher), - Impuls-Elektronik hilft beim Anbohren auf glatten Flächen und lösen von festsitzenden Schrauben, - 2 Gänge, - gut geeignet auch für genaues Bohren mit Bohrständer, - langes u. flexibles Kabel, - Abschaltkohlebürsten, - Alu-Koffer mit Schaumeinlage, - Schlagbohrfunktion noch nicht getestet; Preis/Leistung: sehr gut]
Wird häufig eingesetzt.
Anschaffungsjahr: 2009, Listenpreis: 179,00 Euro, Kaufpreis: 137,03 Euro, im Baumarkt.
Würde ich sicher wieder kaufen!- Multiwerkzeug : Dremel 300 Set in der Stanley Box:
Nenn-/Eingangsleistung: 125 W,
Spannung: 230 V,
Leerlaufdrehzahl: 10.000 - 33.000 1/min,
Gewicht: 0,55 kg,
Herstellungsland: Mexico.[- der Dremel ist sehr universell beim Basteln und bei feinen Holzarbeiten einsetzbar, - im Set ist sehr viel Zubehör (77 Teile: Fräsvorsatz, Kreisschneider, biegsame Welle, Schleif-, Trenn- und Poliereinsätze…), - ausreichend Leistung, - handlich, - Drehzahlregelung ungenau u. verstellt sich leicht beim Arbeiten, - zu kurzes und steifes Kabel, - laut, das Spannbohrfutter als Zubehör ist empfehlenswert, - das Zubehör und die Fräs- / Schleifeinsätze sind zum Teil sehr teuer (die Fräs- / Schleifeinsätze von Proxxon passen zum Teil auch, sind oft von besserer Qualität und billiger), Preis/Leistung: befriedigend+],
Wird gelegentlich eingesetzt.
Anschaffungsjahr: 2008, Listenpreis: 99,99 Euro, Kaufpreis: 74,99 Euro, im Baumarkt.
Würde mir ein anders Modell oder wahrscheinlicher ein ähnliches Gerät von Proxxon kaufen, wenn ich noch einmal vor der Wahl stünde!+ Dremel Oberfräsentisch (231) (Zubehör):
Arbeitstischabmessungen: 203 x 152 mm,[- der Frästisch ist leider recht labil und schlecht gefertigt, - der Fräser sitzt nicht mittig und senkrecht in der Öffnung des Tisches, - die Halterung für den Demel gibt bei Kontakt von Werkstück und Fräser nach, - die Höheneinstellung ist ungenau, - der Parallelanschlag ist gut, die Befestigung aber fummelig, - Klemmen zur Befestigung des Frästisches am Werktisch fehlen (soll an den Werktisch geschraubt werden ), - zum Arbeiten ist dieses Zubehör je nach Anwendung nur sehr bedingt geeignet; Preis/Leistung: ausreichend - mangelhaft]
Wird selten eingesetzt.
Anschaffungsjahr: 2009, Listenpreis: 39,99 Euro, Kaufpreis: 31,99 Euro, im Baumarkt.
Würde ich mir ganz sicher nicht mehr kaufen!- Heißluftgebläse : Steinel HL 1910 E electronic:
Abmessungen (LxBxH): 260 x 90 x 205 mm,
Leistung: 2000 W,
Netzanschluss: 230 – 240 V, 50 Hz,
Luftmengenstufen:
1: 150 l/min, 50°C,
2: 300 l/min, 50 – 600°C,
3: 500 l/min, 50 – 600°C,
Temperatureinstellung in 9 Schritten,
Gewicht: 850 g,
Herstellungsland: Schweiz.[- praktisches Gerät mit vielen Anwendungsmöglichkeiten (Grill anzünden, Lack entfernen, Schrumpfschläuche anlegen, verklemmte Metallteile lösen…), - getrennte Luftmengenregelung, - Temperaturregler zu leichtgängig, - leider nur mit Temperaturstufen und nicht mit Gradzahlen versehen, - flexibles Kabel, - das Gerät ist für den Hand- und den Standbetrieb (dabei steht das Gerät auf zwei Kunststofferhebungen im Bereich des Temperaturreglers) ausgewiesen; für den sichern Standbetrieb mit so heißen Werkzeugen sollte die Standfläche am Gerät z. B. durch einen montierbaren Standfuß deutlich größer ausfallen, sonst besteht Verbrennungs- oder Brandgefahr, - liegt nur wenig Zubehör bei, - kein Koffer; Preis/Leistung: gut-]
Wird gelegentlich eingesetzt.
Anschaffungsjahr: vor 2007, Listenpreis: ?, Kaufpreis: 59,99 Euro, im Baumarkt.
Würde ich mir eventuell wieder kaufen oder das Modell Steinel HL 2010 E electronic!- Stichsäge : Festool PS 300 EQ-Plus (Aktion mit zusätzlichem Deckelfachsystainer 2 und 25 Sägeblättern):
Leistungsaufnahme: 720 W,
Hubzahl: 1000-2900 min-1,
Pendelhubverstellung in Stufen: 4,
Schrägstellung: 0-45 °,
Schnitttiefe Holz: 120 mm,
Schnitttiefe NE-Metall: 20 mm,
Schnitttiefe Stahl (weich): 10 mm,
Gewicht 2,4 kg,
Herstellungsland: Deutschland.[Eines im Voraus: Die beste Stichsäge mit der ich bisher gesägt habe (bisherige Erfahrung mit mehreren etwas älteren Modellen der Marken Bosch (grün), B&D, Makita)!!! Bei der folgenden Bewertung lege ich in diesem Preissegment aber auch etwas höhere Maßstäbe an.
- sehr gut verarbeitet, - liegt sehr gut in der Hand und ist nicht zu schwer, - sehr ruhiger und gleichmäßiger Motorlauf, - sehr saubere Sägeergebnisse mit und ohne Splitterschutz, - gut zu kontrollieren, - die Drehzahlregelung lässt sich sehr gut dosieren, - die Säge hat auch bei geringer Drehzahl genügend Kraft, - das Kabel ist sehr flexibel und lang, - das „plug it“-System am Gerät ist nicht nur hilfreich bei Kabelbruch, sondern auch beim Sägeblattwechsel ohne Netzspannung, - schneller Sägeblattwechsel mit dem „Fast Fix“-System, - das Einstellen der Hartmetallführungsbacken mit einem Inbus benötigt allerdings etwas Zeit, - die Hartmetallführungsbacken erledigen ihre Aufgabe einen rechtwinkligen Schnitt zu gewährleisten recht gut, allerdings sollte man keine Wunder erwarten, es ist und bleibt eine Stichsäge, - wird die Säge durch einen Kreisschneider in härterem Holz zwangsgeführt muss mit der Zahnung des Sägeblattes, dem Pendelhub, der Drehzahl und der Vorschubgeschwindigkeit experimentiert werden, damit die Späne richtig abtransportiert werden und sich das Sägeblatt freischneiden kann, sonst verläuft der Schnitt trotz Hartmetallbacken und das Sägeblatt wird krumm und unbrauchbar (am besten an einem Stück Restholz vorher ausprobieren, sonst versaut man sich das Werkstück, besser hier die Oberfräse benutzen), - wenn Führungsbacken zu fest angezogen sind oder starke seitliche Kräfte aufgebaut werden, ist das Sägeblatt schnell unbrauchbar, - die Staubabsaugung funktioniert mit aufgesetztem Spanflugschutz gut, er behindert allerdings die Sicht auf die Sägestelle durch Reflexionen und anhaftenden Staub, - ohne Spanflugschutz ist die Absaugung fast wirkungslos, - die Winkelverstellung ist nicht Werkzeug los einstellbar (das kann z.B. AEG besser) und die Skala ist sehr schlecht ablesbar, - die Fixierungsschrauben des Kreisschneiders (Zubehör) können sich leicht durch die Vibrationen lösen und sollten recht fest angezogen werden, - der original Systainer 1 ist zu klein zur Unterbringung von zusätzlichem Zubehör, - die serienmäßige Ausstattung mit Zubehör ist recht mager, - Verbesserungsvorschläge wären neben der Werkzeug losen Winkelverstellung, eine Gummierung des Handgriffs und eine Beleuchtung der Sägestelle mit einer LED (bloß kein Laser, der ist Unsinn bei einer Stichsäge, wie er bei einigen günstigeren Sägen zu finden ist), - generell stört mich die starre Preispolitik von Festool, das Kaufen macht absolut keinen Spaß, das Arbeiten schon; Preis/Leistung: trotzdem noch gut]
Wird häufig eingesetzt.
Anschaffungsjahr: 2009, Listenpreis (Aktionspaket): 324,87 Euro, Kaufpreis: 315,00 Euro, beim Eisenwahrenhändler.
Würde ich sicher wieder kaufen!- Tauchsäge : Festool TS 55 EBQ-Plus-FS+FS-SYS/2 (Aktion mit Führungsschiene FS 1400/2, Führungsschienentasche und Führungsschienen-Zubehör-Systainer):
Leistungsaufnahme: 1200 W,
Leerlaufdrehzahl: 2000-5200 min-1,
Sägeblatt-Durchmesser: 160 mm,
Schrägstellung: 0-45 °,
Schnitttiefe 0°: 0-55 mm,
Schnitttiefe 45°: 0-43 mm,
Anschluss Staubabsaugung Ø: 27/36 mm,
Gewicht: 4,5 kg,
Herstellungsland: Deutschland.[Wie auch bei der Stichsäge: Die beste Kreis-/Tauchsäge mit der ich bisher gesägt habe (bisherige Erfahrung allerdings nur mit zwei älteren Modellen der Marken Bosch (grün) und Makita)! Bei der folgenden Bewertung lege ich in diesem Preissegment auch hier höhere Maßstäbe an.
- die Säge ist solide und hochwertig gebaut, - die Grundplatte und die Befestigung des Motorgehäuses darauf ist trotz Gehrungseinstellung sehr stabil, - das mitgelieferte HW Feinzahn-Sägeblatt W48 ist erstklassig, - das Schnittbild ist sehr sauber, - der Motor ist sehr durchzugsstark und laufruhig, - die Drehzahl ist gut regelbar, - für eine Kreissäge recht leise, - das Sägeblatt stoppt sehr schnell nach dem Ausschalten, - die Bedienung und Handhabung ist logisch und ergonomisch, - Tauchschnitte machen richtig Spaß, - der federnd gelagerte Spaltkeil stört dabei nicht, - der Spaltkeil verhindert zuverlässig das verklemmen des Sägeblattes bei Längsschnitte (viele Hersteller verzichten mit Hinweis auf geänderte Normen und schnell funktionierende Schutzvorrichtungen beim Verklemmen auf den Spaltkeil, besser für den Anwender und das Werkstück ist es aber, wenn erst gar nichts verklemmt!) - die Einstellung des Führungsspiels auf der Führungsschiene ist sehr leicht, Werkzeug los und exakt, - die Führungsschiene liegt schon ohne Fixierung durch Schraubzwingen sehr rutschsicher auf dem Werkstück, - die Kunststofflippe an der Führungsschiene dient als wirkungsvoller Ausrissschutz und ermöglicht das Millimeter genaue Ausrichten und Sägen mit der Schiene, - die Sägespanabfuhr funktioniert auch ohne Absaugung durch den Absaugstutzen sehr gut, so kann man auch ohne zu großen Dreck zu verursachen, mit einem Spanfangsack arbeiten, wenn kein Sauger zur Hand ist, - Festool bietet leider keinen Spanfangsack an, ich benutze daher den von meiner alten Bosch PKS 46, der passt exakt, - mit Absaugung ist das Ergebnis allerdings nochmals deutlich sauberer, - das „plug it“-System am Stromkabel schätze ich sehr, ich nehme alle Einstellungen sicher ohne Strom vor und stecke dann nur noch das Kabel in das Gerät, ohne bei meinen beengten Platzverhältnissen dann hinter dem Werktisch den Stecker in die Dose fummeln zu müssen und mache meinen Schnitt, - das Kabel ist sehr flexibel und lang, - die Rastereinstellung zur Schnitttiefenbegrenzung ist solide, einfach und schnell zu bedienen, - die Schnitttiefe selbst weicht allerdings teilweise von der Einstellung ab: bei eingestellten 15 mm wird nur ca. 14 mm tief gesägt, bei eingestellten 20 mm wird nur ca. 19 mm tief gesägt, bei eingestellten 55 mm stimmt die Sägetiefe wieder, so etwas erwarte ich von einer Billigsäge aus Fernost, nicht aber von einem Präzisionswerkzeug für 443,87 Euro ohne Zubehör! - ich bin bisher allerdings nicht auf eine so genaue Schnitttiefeneinstellung angewiesen gewesen und wenn man es weiß, kann man gegensteuern, - die vorhandene 1/10 mm Feineinstellung der Schnitttiefe scheint da dann aber wirklich überflüssig, - eine Angabe zur max. Schnitttiefe mit Festool-Führungsschiene sucht man in der Betriebsanleitung und auf der Homepage bei den technischen Daten leider vergeblich, obwohl die Säge nur mit Führungsschiene richtig Sinn ergibt, bei mir sind es mit Führungsschiene ca. 51 mm Schnitttiefe, die Führungsschiene trägt also mit 4 mm auf, - auch die Winkeleinstellung bei Gehrungsschnitten sollte genauer ablesbar sein, - bei Gehrungsschnitten neigt die Maschine mit zunehmenden Winkel von der Schiene zu kippen, das lässt sich gut durch Druck mit der zweiten Hand links Außen auf die Grundplatte beim Führen unterbinden (es gibt aber auch Sägen, die einen Abkippschutz haben), - im Systainer ist ausreichend Platz für Zubehör, dieses muss allerdings teuer extra erworben werden (auch der Parallelanschlag), - ohne Führungsschiene sollte man die Säge nicht kaufen, da sie mit dieser eine funktionale Einheit bildet, - es ist sehr sinnvoll die Säge in einem Aktionspaket zu kaufen, da man sonst das Zubehör sehr teuer extra erwerben muss, - auch sollte man seinen Händler fragen, ob mehrere Aktionspakete kombinierbar sind oder er noch Pakete aus vergangenen Aktionen vorrätig hat (so habe ich das gemacht und den Führungsschienen-Zubehör-Systainer für 69,99 Euro bekommen, einzeln kostet dieser 157,33 Euro) - das Zubehörprogramm ist sehr groß und vielfältig, - generell stört mich auch hier die starre Preispolitik von Festool, das Kaufen macht absolut keinen Spaß, das Arbeiten schon; Preis/Leistung: trotzdem noch gut]
Wird häufig eingesetzt.
Anschaffungsjahr: 2009, Listenpreis (kombinierte Aktionspakete): 610,25 Euro, Kaufpreis: 592,00 Euro, beim Eisenwahrenhändler.
Würde ich sicher wieder kaufen!- Oberfräse : Festool OF 1010 EBQ-Set+Box-OF-S 8/10x HW (Aktion mit Führungsschiene FS 800/2 und Fräserboxset mit 10 Hartmetall bestückten Fräsern):
Leistungsaufnahme: 1010 W,
Leerlaufdrehzahl: 10000-24000 min-1,
Spannzangendurchmesser: 6-8 mm,
Fräshub: 55 mm,
Frästiefen-Feineinstellung: 8 mm,
Anschluss Staubabsaugung: Ø 27 mm, oval
Gewicht: 2,7 kg,
Herstellungsland: Deutschland.[Bei der folgenden Bewertung lege ich in diesem Preissegment auch hier höhere Maßstäbe an.
Da es sich um eine neue Erwerbung handelt und ich noch nicht viel damit gearbeitet habe und in der Vergangenheit mit keiner anderen Oberfräse ausführliche Erfahrungen zum Vergleich gesammelt habe, kann ich noch keine abschließende Bewertung abgeben. Nur einige Sachen, die mir aufgefallen sind:
- der Gesamteindruck ist sehr hochwertig, - äußerst handlich, - recht ruhiger und sanfter Motorlauf, - langes, flexibles Kabel, - das „plug it“-System am Stromkabel schätze ich sehr, ich nehme alle Einstellungen sicher ohne Strom vor und stecke dann nur noch das Kabel in das Gerät, ohne bei meinen beengten Platzverhältnissen dann hinter dem Werktisch den Stecker in die Dose fummeln zu müssen, - Absaugung funktioniert mit Parallelanschlag mit Luftführung sehr gut, - ein Zentrierdorn und ein gängiger Kopierring sollten der Maschine für den Preis aber beiliegen, - der Hebel für die Arretierung der Frästiefeneinstellung verharkt sich beim einstellen leicht hinter der Feststellschraube für die Zubehörstangen (z.B. Parallelanschlag), - das Zubehörprogramm ist sehr groß und vielfältig, - man sollte das Zubehör in seine Preiskalkulation einbeziehen, da die Oberfräse ihr Einsatzspektrum über das verfügbare Zubehör definiert, - man braucht aber nicht jedes Zubehör, sondern man kann leicht über die Modifikation eines Zubehörteils die Funktion erweitern (z.B. Führungsschienen-Adapter zum Fräszirkel erweitern: http://www.woodworking.de/cgi-bin/holzbearbeitungsmaschinen/webbbs_config.pl/read/48008 ), - vieles lässt sich auch mit einfachen Mitteln selber herstellen oder von anderen Herstellern adaptieren, - generell stört mich auch hier die starre Preispolitik von Festool, das Kaufen macht absolut keinen Spaß, das Arbeiten schon]
Anschaffungsjahr: 2010, Listenpreis (Aktionspaket): 579,53 Euro, Kaufpreis: 562,00 Euro, beim Eisenwahrenhändler.- Flachdübelfräse : MacAllister MBJ600:
Leistungsaufnahme: 600 W,
Max. Drehzahl: 11.000 min-1,
Schnitttiefe: 18 mm,
Nutbreite: ca. 4 mm,
Scheibenfräserabmessung: 100 mm x 22 x 4 mm,
Schnitttiefeneinstellung: 4-fach
Schnittwinkel: 0 – 90°,
Höhenverstellung: 5 – 35 mm,
Gewicht: 2,9 kg,
Herstellungsland: nicht angegeben, wahrscheinlich in Fernost (China).[Der endgültigen Erfahrungsbericht mit der Flachdübelfräse von MacAllister hat eine Vorgeschichte in 2 Teilen:
Teil 1:
Wie aus meinem Profil ersichtlich ist, stehe ich Billigprodukten nicht nur aus Fernost recht kritisch gegenüber. Warum dann diese Fräse (man hätte das ganze ja durchaus auch mit Runddübeln machen können, aber… )?
- Ich habe mir eingeredet: „Du brauchst dringend eine Flachdübelfräse, um dein Weihnachtsgeschenk (eine Kugelbahn) für deine Tochter fertig zu stellen und schließlich hast du ja auch Weihnachten!“ ;-)
- Tauchsäge, Stichsäge, Schlagbohrmaschine, Exzenterschleifer mit allem Zubehör hatten schon ein beträchtliches Loch in die Ersparnisse gerissen: Lamello, Kress, DeWalt, AEG… waren zu teuer.
- Ich dachte mir: „Gib einem günstigen Werkzeug auch mal eine Chance, außerdem ist eine Flachdübelfräse ein Spezialgerät und nicht so vielseitig einsetzbar, wie die oben genannten Werkzeuge. Du wirst es nicht so häufig brauchen, da reicht auch etwas Günstiges.“
- Mit dem umständlich zu montierenden und dafür recht teuren Vorsatz für den Winkelschleifer von Wolfcraft wollte und konnte ich mich nicht anfreunden.
- Die Einhell-Geräte hatte ich mir öfters im Baumarkt angeschaut: Diese waren schlecht gefertigt, die Gussteile hatten zum Teil scharfe Grate, die Skalen waren nicht richtig justiert und nicht exakt ablesbar, die Anschläge verzogen und der Schiebeschlitten war klapprig und mit viel Spiel gefertigt. Der billige Preis von 39,99 Euro rechtfertigte trotzdem keinen Kauf.
- Die Ferm-Geräte, die in verschiedenen Foren zum Teil akzeptable Kritiken bei allerdings großer Serienstreuung genossen, waren in den umliegenden Märkten nicht zu bekommen.
- Die #####-Fräse konnte ich nur im Internet finden, wollte ein Exemplar aber vorher mal in den Händen halten, Erfahrungsberichte habe ich kaum gefunden.
- Dann ist mir der Hornbach-Prospekt ins Haus geflattert: Flachdübelfräse für 89,99 Euro, also scheinbar nicht ganz die unterste Liga. Für den Preis lässt sich schon etwas an Qualität für den gelegentlichen Anwender erwarten (Bosch-GRÜN-Niveau?)…- dachte ich. Außerdem stand in einem anderen Hornbach-Flugblatt zu der Zeit: 25 Euro für ihr Altgerät, wenn sie ein MacAllister-Gerät kaufen.
- Im Internet habe ich keine Bewertungen zu dem Gerät gefunden, ich musste mir selbst ein Bild machen.Hier beginnt Teil Nr. 2:
Also schnell zum Wertstoffhof und aus dem Altgerätecontainer eine ausgediente Bosch Stichsäge geangelt und weiter zum Baumarkt.
Die Ausstellungsmodelle der MacAllister MBJ600 Flachdübelfräse im Baumarkt machten im direkten Vergleich mit der Einhell Flachdübelfräse einen sehr guten Eindruck: Keine scharfen Grate, nichts klemmte, nichts wackelte, alles ließ sich leicht bedienen, nichts war erkennbar schief oder verzogen.
Na, also! Geht doch! Rostige Stichsäge + 64, 99 Euro gegen neue Flachdübelfräse getauscht und mich gefreut!
- Dann kurze Zeit später zu Hause im Keller:
Gerät ausgepackt und erste Probefräsung gemacht: Der Flachdübelschlitz sitzt schräg im Holz! Rechtes Ende 2 – 3 mm niedriger als das linke Ende! - Fräsunterlage auf Ebenheit überprüft, - passt, - nächste Fräsung, gleiches Ergebnis!!!
Habe mir dann die Flachdübelfräse genauer angeschaut: Der Scheibenfräser saß schief in dem Schlitz des Führungsschlittens. Erst dachte ich der Fräser würde verkanntet auf der Welle sitzen, dann müsste der Schlitz aber gerade sein, nur eben breiter. Ergebnis einer eingehenden Untersuchung war: Die Komplette Vorschubeinrichtung war schief gefertigt, zusätzlich hatte der Führungsschlitten auf den Gleitschienen viel Spiel. Wenn man die Fräse bei ihrem Einsatz ungünstig hielt, führte das Spiel sogar dazu, dass die Enden der Frässchlitze sogar eine Höhendifferenz von knapp 4 mm hatten. Dabei berührte dann der Scheibenfräser das Gussgehäuse des Führungsschlittens. Von weiteren Fräsversuchen habe ich dann abgesehen, - meine Gesundheit war mir zu schade! - Netzstecker gezogen und das Gerät weiter in Augenschein genommen: Die Höhenverstellung stimmte nicht (wie auch bei einem schiefen Frässchlitten), der Winkelanschlag klemmte und verstellte sich beim Festziehen, zudem war er verzogen.!!! Meine Flüche, die durch den Keller hallten, gebe ich jetzt besser nicht wieder !!!
Zur Besinnung gekommen, folgerte ich, dass es sich um keinen Transportschaden handeln könne, da sonst der doppelwandige Transportkoffer und der Pappkarton auch beschädigt sein müssten. Auch ein Sturzschaden bei der Fabrikation hätten zu sehr starken Verformungen führen müssen, um diese Abweichungen vom Soll zu verursachen. Vorher wäre wahrscheinlich der Schiebeschlitten aus Alu-Guss gebrochen. Wahrscheinlich handelt es sich um eine große Fertigungstoleranz mit ebenso großer Serienstreuung, sonst hätte mir das bei den zwei Anschauungsmodell im Baumarkt auffallen müssen.
Also zurück zu selbigem Markt mit meinem Mängelmodell im Gepäck!
Der Umtausch war problemlos möglich, nachdem ich meine Erfahrungen mit meinem Exemplar geschildert hatte. Den versiegelten Koffer der Tauschmaschine ließ ich mir im Baumarkt allerdings öffnen und nahm das Exemplar vor Ort sehr genau in Augenschein. Von den groben Mängeln meiner ersten Flachdübelfräse stellte ich hier nichts fest.Erfahrungsbericht mit dem zweiten Exemplar:
- die Maschine mit Zubehör macht keinen extrem hochwertigen, aber einen sehr akzeptablen bis guten Eindruck, - Koffer stinkt nach dem Öffnen etwas nach Chemie, - Führungsschlitten gleitet leicht, mit nur geringem Spiel in seiner Führung, - Frästiefeneinstellung ist justierbar, - Frästiefe ist über ein etwas wackeliges aber gut rastendes Drehrad in 4 Stufen vorwählbar, - Grundplatte ist eben, aber nicht in einem Stück bis zur Vorderkante des Frässchlittens durchgängig, - Höheneinstellung des Winkelanschlags ist leichtgängig, gut über eine Handschraube fixierbar und die Skala ist justierbar, - Winkeleinstellung ist ebenfalls leichtgängig und wird auch über eine Handschraube fixiert, - die Ablesemarke ist etwas weit von der Winkelskala entfernt und erschwert das genaue Ablesen (eine selbst angerissene Marke kann hier Abhilfe schaffen), - Scheibenfräser ist mit roter Farbe überlackiert, hier muss sich erst noch zeigen, ob er nach einigen Einsätzen in Hartholz noch etwas taugt oder ob mit der Farbe nur mangelnde Qualität vertuscht werden sollte, - das Kabel der Maschine ist kurz und recht steif, - einfacher Staubsack und konisch zulaufender Absaugadapter (passt u.a. an den 27 mm Stutzen von Festool) liegen der Flachdübelfräse bei, - Schlüssel zum Lösen des Scheibenfräsers ist auch vorhanden (vorher muss die von 4 Kreuzschlitzschrauben gehaltene Grundplatte demontiert werden), - die Fräse verfügt über eine Spindelarretierung, - Eine gelbe/orange Leuchte signalisiert, wenn das Gerät ans Stromnetz angeschlossen ist und mit Strom versorgt wird (über den Sinn lässt sich streiten: ist die Leute mal defekt, wiegt man sich in falscher Sicherheit), - die Kohlebürsten sind von außen wechselbar, - im Vergleich zu meinem Bosch Winkelschleifer (PWS 13-125 CE) läuft der Motor rauer und lauter, - das Fräsen in 18 mm Buchenleimholz war in Stirnholz und auch quer zur Faser problemlos und der Staubsack nimmt die Späne von ca. 8 Fräsungen gut auf, dann sollte er geleert werden, auch mit Absaugung gab es keine Probleme, - beim Fräsen mit der Faser funktioniert die Spanabfuhr mit Staubsack allerdings schlecht, so dass das Fräsergehäuse nach ca. 3 – 4 Fräsungen verstopft ist und die Grundplatte geöffnet werden muss, um das Gehäuse zu reinigen, sonst fliegen die Späne in der Werkstatt umher (eventuell kann hier eine aktive Absaugung mit dem Staubsauger beim Arbeiten das Verstopfen verhindern – wird bei Gelegenheit getestet – oder vielleicht könnte auch ein besserer Scheibenfräser helfen), - die Fräsnuten im Holz geben ein sauberes Bild ab, die Flachdübel passen gut; Preis/Leistung: gut - befriedigend]
Wird gelegentlich eingesetzt.
Anschaffungsjahr: 2009, Listenpreis: 89,99 Euro, Kaufpreis: 64,99 Euro, im Baumarkt.
Würde ich mir eventuell wieder kaufen, aber Gerät (vielleicht auch mehrere Geräte) vorher im Laden unbedingt auspacken lassen und genau inspizieren!Handwerkzeuge zur Holzbearbeitung:
- Gestellsäge,
- 3 Hobel,
- Feinsägen,
- Fuchsschwanz,
- Feilen,
- Winkel,
- Streichmaß,
- Stechbeitelsatz
…Auf meiner Wunschliste für Handwerkzeuge stehen erst mal Japansägen, kleiner Tischlerwinkel und Schleifsteine.
Bei Maschinen überlege ich, auf längere Sicht eine Zug-/Kapp- und Gehrungssäge und einen Werkstattsauger anzuschaffen.Vom den Teilnehmern im Forum erhoffe ich mir fachkundigen Rat, Ideen und Austausch zu Holzprojekten und Werkzeugen und deren Anwendung.
Gegen konstruktive Kritik habe ich nichts - im Gegenteil!
Von Glaubenskriegen nur der Marke wegen zwischen bestimmte Herstellerlagern halte ich dagegen wenig. Ich kann es aber verstehen, wenn jemand eine bevorzugte Marke hat.
Ich hoffe, dem einen oder anderen hier helfen zu können, auch wenn mein Erfahrungsschatz beim Holzwerken noch nicht so groß ist.
Allein durch das Mitlesen in diesem Forum habe ich schon enorm profitiert.
Im Gegensatz zu manch anderem Forum schätze ich hier den guten Umgangston und die Kompetenz der Teilnehmer.Aktuelle Projekte:
-Kugel- / Multibahn für meine Tochter in Anlehnung an das Original von Nic (Hersteller) aus Buchenholz geölt (fertig gestellt),
-Nachttischanbau aus geölter Buche an ein Bett (fertig gestellt),
-Zuschnittbrett nach dem Vorbild von Guido Henn mit Abwandlungen,
-Kugel-Xylophon/Klangspiel aus Restholz für meine Tochter.
-Weitere Kinderspielmöbel in Planung (eventuell) Spielherd, Spielhaus, Kaufladen, Bauernhof…Post an: Henning.F.Post(ähdt)web(.DäEh) (Spam-Schutz muss leider sein!)
Holzbearbeitungsmaschinenforum wird administriert von Dieter Schmid mit WebBBS 5.12.