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Re: (Kl)eine Oberfräse gesucht
Antwort auf: Kleine Oberfräse gesucht ()

Erst mal vielen Dank für die ganzen Antworten. Danach ist klargeworden, dass ich die Sache nochmal genauer definieren muss.

Justus hat Recht, klein ist kleiner als das, was von mir aufgezählt wurde, aber die angesprochene Maschine ist dann doch zu klein. Die Fräse soll schon mal etwas mehr leisten dürfen. Im Prinzip gilt das gleiche für Philipps Vorschlag

Heiko hat viel Information zu den Perless gegeben. Hört sich gut an! Einziges Problem: 12 mm werden doch zum Muss. Genau aus dem genannten Grund - die Fräser mit den stärkeren Achsen laufen besser und in meinem Fundus gibts inzwischen einige, die ich auch gerne mal ausserhalb des Frästischs einsetzen möchte. (Dort arbeitet die grosse Casals)

Die Elu/Dewalt/-Geschichte könnte in die richtige Richtung führen. Die Maschinen wiegen auch nur um bis knapp über 3 Kilo, für die Dewalt 622 ist auch eine 12er Spannzange gleich im Lieferumfang. Mein Händler vor Ort hat - wie passend! - in 3 Wochen Maschinentage und da sind Dewalt und Festool mit Ständen vor Ort. Da werde ich mir das mal ansehen.

Zum Hintergrund:
Seit 6 Jahren arbeite ich mit einer Festool OF 1010 EBQ und nachdem mir am Wochenende ein Fräser aus der laufenden Fräse geflogen ist, weil die Spannzange gebrochen war (die Hülse), habe ich die Nase gestrichen voll. Ich mag einfach nicht mehr! Dauern funktioniert etwas nicht. Die Klemmung ist unzuverlässig, die Höhen(fein)einstellung verstellt sich von alleine während die Fräse läuft. Man kann dem grünen Einstellrad mit der 0,1mm-Skala richtig zusehen, wie es sich zu drehen beginnt sobald der Motor läuft. Wenn man das nächste Mal eintaucht hat man eine grössere Frästiefe als gewollt. Zwar hat Festool sozusagen das Problem bestätigt und Distanzscheiben zum Einbau in den Mechanismus geliefert, richtig behoben ist das Problem damit aber nicht.

Was mich auch sehr stört ist die miserable Spanabsaugung. Der Kanal in der Fräserbasis verstopft immer wieder. Auch der ovale Schlauchanschluss ist suboptimal. Die Lage des Absaugstutzens ist eine Katastrophe. Er ist so abgewinkelt, dass der Schlauch auf den Anschlag bzw. Anschlagsschine zuläuft. Man kann mit 100%iger Sicherheit davon ausgehen, dass sich der Schlauch irgendwo verfangen wird und dann entweder abrutscht oder man in der Vorwärtsbewegung gestoppt wird. Da alles auch noch flach knapp über dem Fräsgut liegt gibts noch mehr Chancen zum Verheddern. Was hat man sich dabei nur gedacht, warum geht der Absaugkanal nicht nach oben?

Anfangs war ich vom Revolvergriff sehr angetan, habe dann im Laufe der Zeit und nachdem ich mit anderen Fräsen gearbeitet hatte festgestellt, dass er zwar eine Art Alleinstellungsmerkmal ist, letztendlich aber keine Vorteile bietet. Man muss quasi mit einer Hand um die Maschine herumgreifen um den vorderen Griff fassen zu können. Ok, vielleicht liegt mir diese Haltung einfach nicht?

Gruss

Rolf

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