Juuma Einhand-Multizwinge - schnelles einhändiges Spannen von 0 bis 170 mm

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Re: Fräshöhenverstellung von Oben ganz einfach

Hallo Michael,

Dein Frästisch ist so ziemlich der abgefahrendste den ich bisher gesehen habe. Da stand beim Bau sicher nicht nur die spätere Funktionalität, sondern auch viel Freude an technisch ausgefeilten Lösungen Pate, oder ;-)
Ich habe ewig mit einer an der Werkbank festgezwingten Primitiv-Variante gefräst. Die Sachen, die mich am meisten gestört haben habe ich nun bei mir durch einfach zu realisierende Lösungen verbessert:
-Fräse mit 12mm Spannzange, eine gebrauchte Mof 131.
-Einlegeringe, vorher hatte ich einfach ein 40er Loch für Alles.
-Fräserwechsel und Höhen(auch Fein-)verstellung von Oben
-T-Profile für Andruckfedern u.ä.
-präziser Winkelanschlag, Incra V27 mit entsprechendem Miter Channel
-saubere Elektrik mit Nullspannungsschutz
-Ebene Tischfläche aus MPX Siebdruck (21mm mit Umlaufender Zarge verstärkt)
-Gerade versatzfreie Anschlagbacken (aus einem Stück MPX geschnitten, und den (minimalen) Verzug so gelegt, daß die Stücke plangezogen werden, wenn ich die zentrale Klemmung festziehe)
-festes Untergestell (wird hoffentlich irgendwann ein Schrank)

Dadurch, daß ich Alles möglichst einfach gehalten habe, konnte ich den Frästisch an ca. 8 Abenden komplett bauen, das war mir sehr wichtig!

Mit dem Handling bin ich nun vollstens zufrieden. Den Arretierknopf für die Spindel erreiche ich beim Fräserwechsel sehr leicht mit der linken Hand, durch die goße Öffnung kann ich die Fräser bequem von oben montieren. Die Fräshöheneinstellung ist ein Traum, ich wußte vorher gar nich was mir fehlt. Warum ich vorher keine Andruckfedern hatte verstehe ich nun auch nicht mehr.

Auf der Wunschliste steht jetzt noch eine Feineinstellung für den Parallelanschlag, und, wachgerüttelt von Manfreds Beitrag, ein vernünftiger Bogenfräsanschlag, mit Absaugung, Zuführhilfe und Fräserabdeckung(!)

Gruß, Ralf

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