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Allgemeines Holzwerkerforum

Brandspuren vermeiden (Fräsen; Querholzdübel)

Liebe Gemeinde,

zur Zeit benutze ich ein wenig mehr meine Oberfräse, weil ich mich als Handwerkzeugler etwas stärker mit diesem Dingsbums befassen möchte.

Außerdem hatte ich einmal bei Dieter die Querholzdübelschneider von Veritas gekauft und auch schon einige Male im Einsatz gehabt.

Was mir bei beiden Werkzeugen aufstößt, sind die mehr oder minder starken Brandspuren, die entstehen. Ich arbeite viel mit Kirschholz und habe den Eindruck, daß dieses besonders stark von solchen Verbrenungen aufgrund der hohen Drehgeschwindigkeiten betroffen ist.

Doch wie läßt sich das verhindern?

Was die Fräse angeht, so versuche ich schön artig mir mit schnellem Vorschub und ggf. geringem Abtrag zu helfen, was auch recht gut funktioniert. Beim Abrunden von Innenecken war allerdings die Verweildauer des Fräsers immer noch ausreichend lang, um dort für angekohltes Holz zu sorgen (und ausgerechnet da kommt man mit dem kosmetisierenden Schleifpapier nicht ordentlich hin!).

Beim Schneiden von Querholzdübeln gelingt es mir bislang nicht, ohne Verbrennungen im Holz zu arbeiten. Egal, wie schnell oder langsam ich die Bohrmaschine drehen lasse und egal, wie ich vorschiebe und lüfte: ab einer gewissen Schnitttiefe beginnt das Holz zu verkohlen. Setzt man einen solchen angekohlten Dübel später ein, hat man zwar das technische Ziel immer noch erreicht, nicht aber das ästhetische. Der Querholzdübel wird von einem "schmucken" dunklen Kreis überkenntlich gemacht.

Wie macht Ihr das? Muß ich mit Wasser kühlen, um danach den Dübel vor dem Einsetzen erst wieder lange trocknen zu lassen?

Danke für Eure Anregungen und viele Grüße

Philipp

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