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Re: Kürzen v. Scheppach-Drechselbankbett

Hallo Bernhard,
Freut mich, das Du mein eventuelles Vorhaben als positiv einschätzt - ich habe eigentlich mit " Abraten von vielen Seiten " gerechnet.
Fakt ist folgendes:
Das Stahlbett der dmv läst sich ja mit wennigen Handgriffen ausziehen - der Ständer befindet sich am rechten Ende des Drehbankbettes. Dort abzuschneiden wäre Schwachsinn - man müsste die gesamte Ständerbefestigung neu anfertigen.
Am linken Ende des Bettes kann man problemlos Länge wegnehmen - ich würde dies in " meiner" Mechanischen Werkstatt machen lassen - einen Profi - und Vollblutmetaller mit sehr guten Facharbeitern.
Die Grundidee die hinter dieser Aktion steht ist die, das ich die Maschine dann hauptsächlich als Tellerschleifmaschine einsetzen möchte. Die Konstruktion eines 500er Schleiftellers ist kein Problem mehr und ein relativ geringer Kostenaufwand. Auch der Anbau eines massiven Unterbaus ( dachte an eine Stahlblech-Kastenkonstruktion, elche später mit Beton ausgegossen wird ) steht dann zur Disposition.
Vielleicht brauche ich das Bett auch garnicht abzuschneiden - eventuell reicht ein Abbauen auch aus. Dann müsste ich mir allerdings einen neuen, forderen Ständer konstruieren, und hätte dann NICHT mehr die Möglichkeit, kurze Langholzteile zu Drehen - es würde die Führung für den Reitstock fehlen.
Ich habe einmal in eine Drechsel - Fachbuch gelesen, das sich 70 % des Langholzdrehens auf einer Länge von maximal 45 cm "abspielt" - also würde ja im Prizip eine Spitzenweite von 50/60 cm ausreichen. ( Außerdem hätte ich für lange Teile noch die "Große" )

Jetzt meine Frage: Wird die Drechselbank durch das Abschneiden des Bettes/ verkürzen der Spitzenweite für reine Langholzarbeiten ( also keine Schalen mehr ) STABILER oder INSTABILER? ( Die Beschwerung durch Beton mal außer Acht gelassen )

Freue mich auf alle Antworten.

DM.

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