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Allgemeines Holzwerkerforum

Re: Oberfräse - Frästisch

Hallo Dirk,
ich danke dir für deine Hinweise.
Mir geht es ähnlich wie dir, ich surfe unentwegt in den diversen woodworking foren herum und komme aus dem Staunen nicht heraus:
1.Über das Material(Holz und Werkzeug)
2.Über die Ideen der Leute.
3.Über die unglaublich offene, nie herabwürdigende und immer hilfsbereite Ansprache in den Foren. Aber das ist hier auf den Seiten von Dieter ja auch der Fall.
Zum Frästisch: Ich halte mich, was die Arbeitsfläche und den Fräsanschlag betrifft, an den Bauplan von Guido Henn, den er als Faltblatt der verflossenen Lignum-Zeitschrift 5/03 beigeheftet hatte. So bin ich auf die Siebdruckplatte gestoßen. Die konnte ich in dieser Stärke nur als ganze Platte erwerben. Deshalb biete ich den Rest jetzt überall an! Auf mich macht sie einen sehr stabilen Eindruck. Da ich nur gehobeltes Holz über die Tischfläche schieben werde, sollte die Oberflächenhärte ausreichen. Im Baumarkt habe ich mir mal 10mm und 15mm Reste gekauft und daraus Vorrichtungen zur Führung der OF gemacht. Schön glatt zum Rüberschieben!
Zur T-Nut: Im Rockler-Katalog heißt sie Metal T-slot Track. Die Schlosserschrauben haben einen ovalen Kopf(wie die Laufbahn im Stadion)und passen wie sonst eine Nutenstein in die Schiene. So etwas habe ich hier noch nicht entdeckt.
Unter de.rec.heimwerken habe ich mal dazu einen Dialog gefunden. Da war die Rede von C-Profil, Halvenschiene, Garderobenschiene, Alfer Rechteckschiene auffräsen.
Guido Henn benutzt die zwei T-Nuten nur für den Anschlag. Er fräst von der Unterseite der Platte eine ca. 28mm breite und 6mm tiefe Nut in mehreren Schritten für den Kopf der Schloßschraube. Anschließend von der anderen Seite eine 10mm Nut in mehreren Schritten für den Schraubenhals. Die Schloßschraube soll gut durch die Nut gleiten können, darf aber nicht zu viel Spiel haben, sonst hakt das Ganze.
Gruß
Erich

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