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Re: Säulenbohrmaschine oder Tischbohrmaschine?

Hallo Pedder,

danke für deine guten Tipps. Mir geht es in diesem Thread nur um die Vor- und Nachteile der Bauart (frei stehendes Säulen- oder Tischgerät), nicht so sehr um die sonstigen maschinentechnischen Anforderungen. Deshalb habe ich auch so gut wie nichts über meinen Bedarf gesagt. Deine Lösung mit dem Unterschrank gefällt mir gut. So würde ich es mit einer Tischbohrmaschine wohl auch machen. Allerdings hätte ich für einen Unterschrank in der für Kippsicherheit erforderlichen Breite zwischen der Werkbank, der Hobelbank oder der Tischfräse keinen ausreichenden Platz.

Deshalb denke ich ja auch über eine frei stehende Säulenbohrmaschine nach. Ich meine, dass diese Bauart eine Lösung gerade für die kleinen Werkräume sein kann. Eine Säule, die (kippsicher auf einem Brett) auf dem Boden steht, nimmt nämlich in der Arbeitshöhe, d.h. im Bereich der Tischflächen, fast keinen Platz weg. In dieser Höhe dürfte bei Nichtgebrauch der Bohrmaschine nur der Säulendurchmesser im Weg stehen. Das wäre für mich ein großer Vorteil, weil ich nicht nur zu wenig Platz, sondern meistens auch zu wenig Ablage- bzw. Arbeitsflächen habe. Die selbst gebaute Tischfräse (a la Guido Henn) nimmt in dem kleinen Raum schon ziemlich viel Platz weg, steht aber auf Rollen. Von daher bietet es sich an, den Stellplatz dieser Tischfräse mit einer Säulenbohrmaschine in dem Sinne zu kombinieren, dass ich die Tischfräse über den Fuß der Säule schiebe, sodaß beide Maschinen zusammen (abgesehen vom Säulendurchmesser) genau den selben Platz beanspruchen wie die Tischfräse alleine. Das wäre wohl die Lösung, die den wenigsten Platz beansprucht. Das kann man mit einer Tischbohrmaschine nicht machen. Die braucht immer ihre Tischfläche - egal, wo sie steht.

400V habe ich im Haus, aber nicht in meiner Holzwerkstatt. Meine Elu Hobelmaschine läuft mit 400V, aber die steht in der Waschküche. Welchen Vorteil hätte ich beim Bohren mit 400V? Ich sehe hier etwa 500 bis 800 Watt Motorleistung für meine Zwecke als ausreichend an. Das geht doch ganz gut mit 220V, oder?

Auf die HS3116 habe ich mich nicht festgelegt. Es kann auch ein Modell ohne "Galgen" sein. Ich habe sie nur als Beispiel für die Kategorie, in der ich mich in Sachen Bohrmaschinen bewegen muss, genannt.

Gruß
Bernd

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