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Allgemeines Holzwerkerforum

Federkamm für Längsschnitte an der Kreissäge

Guten Tag,
es ist schon länger her, dass ich hier etwas geschrieben habe. Ich habe diesmal eine Frage zum sicheren Arbeiten an der Tischkreissäge.
Der folgende Blog http://www.holzwerken.net/Wissen/Tipps-Tricks/Tischlern/Sicherheit-Fuenf-Grundregeln-fuer-rueckschlagfreies-Saegen
gibt als eine wichtige Praxis, um Rückschläge durch Klemmung zwischen Sägeblatt und Paralell-Anschlag zu vermeiden, an, dass man den Paralellanschlag etwa auf Höhe des Kreissägeblattes enden lassen sollte ("dass seine Hinterkante im Verhältnis zur Sägeblattvorderkante einen 45°-Winkel bildet.").

Meine Erfahrung ist nun, dass ich es so nicht schaffe, auf ganzer Länge dieselbe Breite abzusägen. Im letzten Bereich der Säge verkippt das Werkstück immer etwas, der abgeschnittene Streifen (rechts des Sägeblattes, also zwischen Sägeblatt und Paralell-Anschlag) ist in dem Bereich dann 1 mm dünner, als der Rest.
Ich schiebe hierbei das Brett mit zwei Schiebestöcken, einer drückt von der Seite, und einer von hinten und oben, falls das wichtig sein sollte.

Verwende ich einen Federkeil (Federkamm, Federbrett, Featherboard, wie auch immer...), den ich so einstelle, dass seine Vorderkante knapp vor dem Blatt endet, so gelingt mir ein Längsschnitt sehr viel besser. Allerdings weiß ich nicht, ob durch den Federkeil nicht wieder Kraft auf das Werkstück ausgeübt wird, so dass es sich leichter verkeilen könnte. Ich habe hierzu nicht so viel im Internet gefunden, und wollte deshalb mal eure Meinung zu dem Thema hören. Begünstigen Federkämme Rückschläge, und sollte man sie deshalb besser nicht verwenden? Verwendet ihr einen, oder braucht ihr ihn nicht, weil ihr auch so zufriedenstellende Ergebnisse bekommt? Falls zweiteres, wie stellt ihr euren Paralellanschlag ein?

Viele Grüße,
Ansgar

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