Aufbewahrungsbox für Veritas-Hobeleisen

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Re: Vorstellung: japanische Lampe 3

Hallo Andreas,
vielen Dank für Dein Interesse!

Um eine Antwort auf Deine erste Frage zu geben, muss ich tatsächlich schätzen.
Die aufgewendete Zeit habe ich mir nicht notiert. Mal habe ich einen ganzen Tag zur Verfügung gehabt und mal nur Minuten...
Ich würde den gesamten Zeitaufwand für die Lampe auf etwa 50 Stunden schätzen.

Aber,
ich musste ja auch erst mal mit der Herstellung der beiden Hilfslehren die Voraussetzungen schaffen. Genauso mussten die Längen für die Kumiko-Rohlinge bezogen auf das von mir gewählte Rastermass ermittelt werden. Diese Vorbereitungen kosten ja Zeit. Aber das war mir nicht wichtig!

Während der Arbeit, die übrigens sehr entspannend ist, lernt man sehr schnell dazu und erkennt auch sofort, welche Schritte man mit Leichtigkeit rationalisieren kann.
Die ersten Kumikos habe ich noch mit der Handsäge geschnitten. Später habe ich den Bau eines Sägeschlitten dazwischen geschoben, um künftig gefahrlos auch kurze Stücke vorschneiden zu können.
Die beiden Lehren, die dem genauen Abstechen mit Hilfe des Stecheisens dienen, stellen sicher,
das genau der von Dir befürchtete Verschnitt nicht entsteht.
Sofern die Kumikos in der Lehre nicht verutschen, werden sie auch sehr genau!
Ich hatte lediglich bei einigen der kleinsten Größe kleine Schwankungen und musste die dann neu machen. Das waren aber vielleicht höchstens zehn Stück.

Ein wichtiger Hinweis ist aus meiner Sicht: Je genauer man die beiden Holz-Lehren herstellt, umso einfacher wird alles andere, was danach kommt.

Ich war selbst überrascht, wie leicht ich das gesteckte Ziel erreicht habe.
Jeder, der Lust darauf hat, kann das!
Auch, wenn nur Handwerkzeuge vorhanden sind!

Mit freundlichen Grüßen,
Thomas

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