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Allgemeines Holzwerkerforum

Sägerauhigkeit

Mir ist etwas aufgefallen, wofür mir die nötige Sachkenntnis zur richtigen Erklärung fehlt:

Wie ja bekannt haben wir uns vor einiger Zeit räumlich verändert. Ein Grund dafür war, dass das (angemietete) Haus, in dem wir wohnten, immer mehr Feuchteschäden aufwies, die durch Baufehler - fehlerhafte/fehlende Horizontalsperre - verursacht wurden. Entsprechend hoch war oft die Luftfeuchte in der Werkstatt. Unter 60% kam man so gut wie nie oder nur, solange man das Fenster ins Freie offen hielt - im Winter brrrr!. Nach dem Schliessen stieg die Luftfeuchte in kürzester Zeit wieder stark an.

In der neuen Werkstatt ist das ganz anders, dort liegt die Luftfeuchte die meiste Zeit unter 40%, gelegentlich sogar unter 30%. Das muss natürlich Einfluss auf den Feuchtegehalt des verarbeiteten Materials haben. Wenn ich die Tabelle ( https://www.feinewerkzeuge.de/holzfeuchte-in-werkstatt.html ) richtig lese, lag das Holz am alten Standort bei 13-14% Holzfeuchte, am neuen dürfte es nur noch bei ca. 8,5% liegen. (Einen Holzfeuchtemesser besitze ich nicht!)

Natürlich kommen immer noch dieselben Werkzeuge/Maschinen zum Einsatz, aber manche Ergebnisse sind deutlich unterschiedlich.Bei Massivholz verarbeite ich meistens Buche und da fällt auf, dass die Sägerauhigkeit am alten Standort gröber ausfiel als jetz am neuen. Den Erffekt beobachte ich besonders an der Bandsäge, aber auch bei Kapp- und Stichsäge.

Gibt es dafür eine Erklärung - z.B. weil sich Holzeigenschaften stark verändern?

Gruss
Rolf

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