Juuma Einhand-Simshobel

Allgemeines Holzwerkerforum

Re: wir vermissen die Zeder

Hallo

Wie ich finde, geht Heinz angenehm gelassen mit seinem Zustand um, alles Gute für Ihn.

Einige Eindrücke aus meinem Umfeld, auf meine Radtouren erlebe ich deutliche Veränderungen wegen Corona, es sind wesentlich mehr Spaziergänger als sonst unterwegs, unmittelbar in Grenznähe zu Frankreich hab ich auch den Eindruck, dass viele Franzosen ihren strengeren Verboten ausweichen, um bei uns an die frische Luft zu gehen, es ist ja keinem ins Gesicht geschrieben wer nun von hüben oder drüben ist, gestern trat es aber deutlich zu Tage, als ein Hundebesitzer seinen etwas zu scharfen Schäferhund mit lauten Befehlen in französisch zur Ordnung rufen musste.
Überhaupt die Grenzgänger haben es in diesen Tagen schwer, einmal Franzosen die bei uns arbeiten, es sind im Saarland nur drei Übergänge zu Frankreich offen, was den wenigen, die noch arbeiten dürfen, erhebliche Umwege beschert, so ganz erschließen sich mir diese Maßnahmen nicht.
Umgekehrt trifft es die vielen Saarländer, die ihren Wohnsitz nach Frankreich verlegt haben zum Teil sehr schmerzlich, so z.B. wollten aus dem Kreis dieser Personen sich einige gegen Corona testen lassen, ihnen wurde gesagt, sollte der Test positiv ausgehen, hätte das eine Anordnung zur Quarantäne zur Folge, da aber diese Anordnung nur an in Deutschland wohnenden Bürger ausgesprochen werden kann, würde sich ein Test ausschließen, schon arg umständlich, wie sich Gesetze formulieren.
Die Gründe trüben ein Haus zu bauen sind einfacher Natur, so z.B. Baulandkosten, einfachere Bauvorschriften bis zu erheblichen Steuererleichterungen, mir als Holzwerker fällt immer wieder auf, wie einfach ein Dachstuhl komplett aus Nagelbindern aussehen kann.
Es ist auch üblich, das diese Bürger weiterhin unser Gesundheitssystem in Anspruch nehmen, gestern stand ein Fall in der Presse, eine Patientin hatte eine schwere Operation, soll sich nun nach Entlassung ambulant weiter behandeln lassen, was ihr nun wegen der Grenzschließungen sehr schwer fällt.
Noch etwas zum Schmunzel, meine neue Fahrradstrecke birgt wesentlich stärkere Anstiege, bedingt durch Alter und Gewicht neige ich schon mal dazu in Schlangenlinien den Berg hochzufahren, was wiederum einige Entgegenkommenden Fußgängern veranlasst wegen größtmöglichem Abstand analog meiner Schlangenlinie schön brav hin und her die Seiten zu wechseln.

Gruß Franz

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