Juuma Einhand-Simshobel

Allgemeines Holzwerkerforum

Re: Danke für die Hinweise!

meiner Erfahrung nach hilft da beim Zuschnitt mit der Format/Tischkreissäge entweder ein hochwertiges Blatt mit entsprechender Zahnung (meist Dach-Hohl, teils mit unregelmäßiger Zahnteilung) in Verbindung mit der passenden Einstellung der Schnitthöhe und moderatem Vorschub oder ein Vorritzer (das machen wohl die meisten, die das Zeug beruflich verarbeiten). Bei der Verwendung einer Handkreissäge empfiehlt sich die Nutzung der Vorritzfunktion, falls vorhanden.

Danke Max, aber ich arbeite nur sehr ungern mit Kreissägen, habe allerdings eine Kappsäge mit einem Feinschnittblatt. Das ist leider auch keine ganz zufriedenstellende Lösung.

ch habe mal irgendwo mitbekommen, dass das an der Kappsäge ging.
Erst den Tiefenstopp auf 2-3 mm ins Material einstellen und von hinten nach vorne sägen.
Dadurch drücken die Zähne nur ins Material und treten an der schon geschnittenen Fläche aus.

Grüß Dich Haluk!
Klingt logisch, muss ich probieren. Aber was ist an der Rückseite? Da treten die Zähne aus. Oder müsste man da auch (wenig tief) vorsägen?

entweder mit Tauchsäge mit Schiene einmal 2 mm anritzen, dann neu tief durchsägen.
Oder an Kreissäge mit Hohldachzahn und am besten mit Vorritzer , wenn einer dran ist.

Hallo Johannes....keine Tauchsäge, keine Kreissäge. ;-)

Hallo Rolf
wir arbeiten in unserer Tischlerei sehr viel mit beschichteten Spanplatten, insofern denke ich da durchaus etwas Erfahrung zu haben.

Glaub ich gerne!

Bandsäge wird nie gehen, schon wegen der Zahnform,

Hallo ToF, danke für die Kommentare!

Das weiss ich inzwischen....Bandsäge geht einigermassen, aber nur mit einem sehr fein verzahnten Blatt, das an sich zum Metallsägen bestimmt ist. Aber die Sägegeschwindigkeit ist dabei grottenolmschlecht!

Hallo Rolf
Stichsäge ist sehr schwer, eine Seite geht gut, die 2. nur sehr bedingt, ausserdem wird der Schnitt über längere Distanz nicht gerade. Die saubersten Kanten habe ich mit T101B (Bosch-Bezeichnung)
T308BF oder 301CDP erreicht, wichtig ist aber die richtige Wahl des Pendelhubes: bei 3 Stufen die mittlere! Mit starker Pendelung ist die Austrittsseite schlecht, ohne Pendelung die Eintrittsseite.

Gerader Schnitt ist mit Schiene und den 308er Bosch-Blättern unproblematisch. Generell sind die Blätter offenbar noch immer die beste Lösung, da sie durch die in Blattmitte wechselnde Verzahnung auf beiden Werkstückseiten wenig reissen. Die Sache mit dem Pendelhub werde ich testen!

Nur am Rande: Ich habe mal gelernt, auf der Unterseite immer Paketband oder breiten Tesafilm über die Stelle zu kleben, auf der dann der Schnitt erfolgen soll. Hattest Du das gemacht?

Hallo Rüdiger!

Da habe ich ein paar Versuche gemacht. Tesafilm ist eher zu schwach. Am besten ging es mit einem relativ festen Gewebeband, aber makellos wars leider auch nicht.

Nochmals Danke für die Hinweise! Da ich ja gerne Platten mit der Oberfräse zuschneide denke ich darüber nach, mir einen Spiralnutfräser mit wechselnder Schnittrichtung zuzulegen und damit die vorbearbeiteten, aber noch nicht restlos sauberen Kanten nachzuarbeiten. Die Versuche beim Nutenschneiden mit abwärts schneidendem Nutfräser brachten ja da beste Ergebnis. (aber eben keine vollständige Durchtrennung des Werkstücks)

Gruss
Rolf

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