Juuma Türenspanner - auch für Leimholzherstellung

Allgemeines Holzwerkerforum

Schief *MIT BILD*
Antwort auf: Spielereien *MIT BILD* ()

Hallo
Der kleine Tannenbaum steht nun seid einigen Tagen im warmen Zimmer, zu meiner Überraschung hat er sich in den wenigen Tagen kräftig zur Seite geneigt, ein Beispiel wie Holz sich verhält, ich hab nachgedacht, etwa 18 Monate ist es her, als wir die Nordmanntanne fällten, die Aststücke waren während der Zeit eigentlich gut durchlüftet gelagert und trotzdem dieser Verzug, damit hätte ich nicht gerechnet.

Zu Corona, es war am 13.03. also gerade 11 Tage her, als ich schrieb:

Hatte heute während der Arbeit so meine Gedanken über das allgegenwärtige Corona-Virus, für mich würde sich nicht viel ändern, wenn ich oft bemängle, ich hätte so wenig soziale Kontakte, so wäre das nun ein Vorteil, bei mir geht die Gartensaison los, die Sämereien und sonstiges liegt alles bereit, ich wär für Wochen beschäftigt, meine Frau müsste sich umstellen. sie geht oft und auch gerne Einkaufen, auch weil sie da einen großen Freundeskreis trifft, an dieser Schraube müsste man wohl drehen und auf das notwendigste reduzieren.

Ich hätte nie gedacht, dass sich das von mir geschilderte Szenario so schnell einstellt, es war ungefähr um die gleiche Zeit, als mein Nachbar, der ein Friseursalon betreibt sich genötigt fühlte, ein Plakat zu schreiben, dass Friseure auch weiterhin geöffnet haben, das musste er nun entfernen und das Gegenteil formulieren.
Was meine sozialen Kontakte angeht, da unser Grundstück an mehrere Nachbargrundstücke stösst und die Nachbarn wissen, der Franz verbringt viel Zeit im Garten, stelle ich nun fest, dass ich nun wieder mehr Gespräche am Zaum führe als sonst, man merkt, es besteht Gesprächsbedarf, besorgt über die prekären Lage würde man sich gerne austauschen, dem gegenüber steht die Ausgangsbeschränkung, Dinge die sich eigentlich widersprechen.
Ein strittiges Thema diskutierten wir heute am Zaun, dass das Saarland Coronapatienten aus unserer Nachbarregion Grand Est aufnimmt wurde eingehend besprochen, dass das RKI Grand Est zum Risikogebiet erklärte und dadurch einer großen Zahl von Grenzgängern der Grenzübertritt verwehrt wurde, wurde von unseren französischen Nachbarn nicht gut aufgenommen, sie fühlten sich in ihrer Not von uns alleine gelassen, am Zaun waren wir uns einig, dass die Krankenaufnahme hier eine richtige Entscheidung wäre.

Gruß Franz

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