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Re: Frage an die Metaller

Hallo Uwe, hallo Heinz,

die Lösung die Ihr mir vorschlagt habe ich bereits verbaut und für alle Standard-Bandsägearbeiten ist das auch i.O.
Aber ich trenne hier und da mal alte Treppenstufen hochkant auf und da hat das System mit flachem Anschlag auch mit vorgesetzter MPX Platte seine Grenzen.
Kontrolliere ich vor dem Auftrennen den Winkel zum Maschinentisch und nach dem Auftrennen mit Druckmodul von Aigner habe ich eine leichte Veränderung die mich unnützes Holz kostet.
Auch übermäßiges "Anknallen" bringt nichts, das obere Ende des vorgesetzten Anschlags wandert beim Auftrennen ein Wenig.
Zudem war ich vor 3 Jahren als ich meine ´89er HC310 mit E-B Aufdruck und Robland Markierungen in Stahl und Gußteilen erworben habe bei einem Kollegen mit einer gut 100-jährigen Bandsäge mit 1000mm Rollen.
Die Furniere die er in Hobelqualität damit herstellte beeindruckten mich nachhaltig. Nicht nur von der Oberflächenqualität (das ist nochmal eine ganz andere Baustelle), aber auch so präzise wie im Dickenhobel.
Diese Möglichkeit der perfekten Positionierung und der unveränderlichen Standfestigkeit des Anschlages (wenn ich es so sagen darf) eröffnen weitere Möglichkeiten der Bandsäge die mit dem normalen Parallelanschlag versagt bleiben.
Der Kollege hatte sich beim Maschinenbauer einen auf der Seite liegenden Dickentisch mit 4-Spindeln und Kettentrieb bauen lassen, sehr groß und auf einer 400er Maschine nicht umsetzbar.
Nun gibt es hier bei diesem Anbieter...verzeiht mir das ist vermutl. ein Kistenschieber, ein Video wo ein Vorschub für die Bandsäge vorgestellt wird, um den geht es mir nicht, aber auch ein Walzenanschlag ist zu sehen, leider mit keiner Schneckenrad-Untersetzung in der Verstellmechanik, aber sonst sieht das Teil so aus wie ich es mir in etwa vorstelle:
https://www.youtube.com/watch?v=CidS-9ib_4M
Man sieht auch sehr schön wie der Anschlag "steht" selbst als der Vorschub das Kantholz greift.

Gruß Dietrich

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