Terrassendielenbohrer

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Re: Wikinger Schild
Antwort auf: Re: Wikinger Schild ()

Hallo Franz,

freut mich, dass dir diese Arbeit gefällt. Wie ich das hingekriegt habe? Nun, diese Frage stelle ich mir auch jedes Mal, wenn ich mir eine von deinen genial gefrästen Schalen anschaue. Würde ich dich danach fragen, würdest du wohl sagen, dass es überhaupt nicht schwierig ist (wenn man das nötige know how etc. hat).

Im vorliegenden Fall war es auch nicht schwieriger als bei einem flachen Schild, denn es wurde in zwei Stufen geschnitzt. Erste Stufe: die Wölbung herstellen. Dafür habe ich mir eine kleine Profil-Schablone aus Sperrholz angefertigt und immer wieder aufgelegt, bis der Radius der Schablone überall mit hinreichender Genauigkeit auf die Wölbung passte. Mit ein wenig Geduld und Übung geht das ganz gut. Dann wurden die Schnitzspuren mit der Rotex und mit aufgesetztem Interface-Pad (weicher Schaumstoff zwischen Maschine und Schleifpapier) weggeschliffen, damit ich eine glatte Oberfläche für das Auftragen des Musters erhalte. Dann die zweite Stufe: Ausschnitzen des Musters. Wenn die Schnitzeisen schön scharf sind, werden die Schnitte auch schön sauber. Zirbenholz lässt sich zudem sehr gut beschnitzen.

Das Innere des Schildbuckels mitsamt Griff habe ich für eine Kinderhand dimensioniert. Meine Hand passt zwar auch hinein, fühlt sich darin aber nicht sonderlich wohl, weil es für sie ein wenig zu eng ist. Mein Enkel kommt aber wunderbar damit zurecht. Für ihn ist der Griff genau richtig.

Gruß
Bernd

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