Allgemeines Holzwerkerforum

Re: OT, Wellenschutz Abrichte

Ei Guuden Heinz,

Richtig, das Werkstück wird unter der Schutzbrücke durchgeschoben
und die linke Hand greift sobald als möglich über die Brücke.
Drückt dann das Werkstück auf dem Abnahmetisch.
Der Sinn der Brücke liegt darin, dass die M-Welle immer abgedeckt ist und die Hände nie von oben von ihr erfasst werden kann.
so kann der Vorfall ab Minute 0:26 e igentlich nicht mehr passieren.
https://www.youtube.com/watch?v=oupkmBRci3k

Dieses Gefahrenmoment führte dazu, dass der von mir verwendete segmentierte Schwingschutz
nicht mehr den modernen Anforderungen genügt. Allerdings müssen ältere Abrichten nicht nachgerüstet werden.

Der zweiten Unfallschwerpunkt von 0:38 wird auch vom Schwingschutz entgegen getreten.

Ab 1:23 sieht man, wie das Arbeiten mit dem Suva Schutz funzt. Allerdings führt mir der Protagonist
anfangs die linke Hand zu weit am vorderen Werkstückende.

Einen Rückschlag verhindert keine der Schutzvorrichtungen, es geht darum, die Folgen zu mindern.

Die Höhen- und Seitenverstellung funzt bei der Suva weitgehend automatisch, wie die Bernado funzt ist mir unbekannt.
Wie es bei Heiko (Holzwerken) und auch anderswo funzt, ist mir unbekannt.
Ich bin angesichts der nicht unerheblichen Kosten des Suva Schutzes am überlegen,
wie ich meinen Schwingschutz ertüchtigen kann, erst Ideen habe ich bereits.
https://www.fnshop.de/product/13.51.9076/Suvamatic-Hobelschutzvor-SUV-00002/eumacop_Meisterkatalog_2017_18__214__50022952_1/de/
Eine fixe Höheneinstellung sollte auch mit dem Bernado möglich sein, ebenso die der seitlichen.
Man müsste dann mit dem Spalt zwischen Anschlag und Schutzvorrichtung leben, da der aber recht schmal ist,
ist das Risiko überschaubar.

Ein gutes neues Holzwerkerjahr Allerseits! Justus.

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