Veritas Stemmeisen

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Re: Schraubendurchmesser für Robinienstämme

Hallo Shorty,

Moinmoin Heinz,

Tut mir leid, daß ich jetzt erst antworte. Hab gerade viel um die Ohren. Vielen Dank für Deine Antwort und das Du meinen Namen richtig geschrieben hast ;)

man kann alles übertreiben! Kinder werden normalerweise auch erwachsen und brauchen dann kein Spielhaus mehr, also baut man nicht für die Ewigkeit.

Sehe ich ähnlich. Und nach Erfahrungen, die ich im Netz und meinen Büchern gefunden habe, hält das Ding lange genug. Vorsichtig geschätzt sollte es mindestens 15 Jahre durchhalten. Und dann sind die Kinder keine Kinder mehr.
Das Holz habe ich sehr günstig aus einem Wald in der Nähe erworben.

Wir betreiben hier als Heimatverein einen großen Spielplatz, siehe hier:

http://www.heimatverein-alfter.de/jakob-wahlen-park.html

Schau mal durch die Bilder.


Getan. Sehr nett und gemütlich. Da kann mans aushalten.

Der Spitzturm besteht aus Strommasten; die sind imprägniert und einfach in der Erde vergraben. Stehen mittlerweile seit ca. 1975. Das Podest wurde aber schon mal erneuert.

Da Robinie sehr resistent ist kann ich mir die Imprägnierung sparen. Anstelle von Erde nutze ich Kiesel und Steine. Dadurch ist der Boden sehr durchlässig und es sammelt sich weniger Feuchtigkeit.

Die "Brücke" steht jetzt seit 2007. Der Vorgänger von 1975, ebenfalls aus Strommasten mußte ersetzt werden. Jetzt haben wir Robinie, aber auch die nur einfach eingegraben, nicht mit Kiesfüllung oder gar Beton.

Ein Klettergitter aus Ketten hatte an einem senkrechten Pfosten oben und unten einen Querbalken. Der war mit einer durchgehenden Schraube am Pfosten befestigt. Durchmesser ca. 16 mm, oben und unten weggebogen nach kurzer Zeit. Also dürfte 16 mm nicht unbedingt ausreichen wenn es gerade bleiben soll. passieren wird da aber auch nichts weil da ja nicht dauernd hin und her gebogen wird.


M16, der erste "sachdienliche Hinweis". Super, damit komme ich jetzt weiter. Danke!

Meine Empfehlung:
Die senkrechten Pfosten eingraben und beim Verfüllen von unten her (das ist wichtig) gut verdichten, nicht erst oben festtreten und gut. Evtl. nach einiger Zeit - wenns evtl. leicht wackelt - noch mal einschlämmen.

Ich wollte immer nur 15 -20 cm auffüllen und dann verdichten. Das mit dem Einschlämmen merke ich mir. Könnte hilfreich werden.

Für die Querhölzer als Auflager ein Dreieck am senkrechten Pfosten mit Spax festschrauben und dann die Querhölzer mit durchgehender Gewindestange festschrauben. Da dürfte dann 16 mm ausreichend sein.

Zusätzlich Streben hinzuzufügen ist eine Überlegung wert. Ich würde das nur gerne vermeiden, da ich diagonale Verbindungen als unschön empfinde. Aber hier gehts ja um Stabilität, ergo Sicherheit. Da kann ich mein ästhetisches Empfinden mal hinten anstellen ;)

Alle Schraubverbindungen würde ich versenken. Dafür hatte die Brückenbaufirma ein schönes, sehr teures Werkzeug, geht aber auch mit Forstnerbohrer. Muß man nur an der Austrittsseite etwas Fantasie haben um dem Forstnerbohrer eine Führung zu geben.

Versenken wollte ich auf jeden Fall. Es gibt u.a. auch Schlangenbohrer mit passenden Forstner-Versenker. Ist mir aber alles zu teuer. Ich denke, daß ich das mit meinen Stemmeisen mache. Ist dann nur ein viereckiges Loch.

Gutes Gelingen
Heinz

Nochmal ganz lieben Dank für deinen Beitrag.

Maaht et joot, Shorty

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