Aufbewahrungsbox für Veritas-Hobeleisen

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Re: Meine Bandsäge. Lang hat's gedauert

Hallo Horst,

zu den Führungen hat Heinz schon das wichtigste Stichwort genannt: APA 2. Seit ich die an meiner (deutlich kleineren) Bandsäge habe, sägt die auf einmal ganz brauchbar. Gleichwertig dazu sollte die Hema FS sein. Es gibt auch noch speziellere Varianten wie die Monopol oder die Führungen von chaco, am weitesten verbreitet sind bei den hochwertigen Standardbandsägen aber wohl die APA.
Was ich nicht empfehlen kann, sind eher billige oder nicht so hochwertig gemachte Rollenführungen wie die GL456. Die hatte ich vor der APA, das war komplett unbefriedigend.

Zum Thema Anschlag: Eine gewisse Feinjustierung kann durchaus nützlich sein, um bei Bändern mit ein wenig Drift noch weiterarbeiten zu können. Bei korrekt geschränktem und gleichmäßig scharfem Band, sauber eingestellten Führungen und vernünftigem Vorschub läuft der Schnitt aber sauber geradeaus.
Eine Siebdruckplatte wird sich im Bereich des Bandes abnutzen; könnte aber ein guter Weg sein, einen individuellen Anschlag zu bauen. Ich würde dann auch darauf achten, dass der Anschlag bis zur Zahnlinie zurückziehbar ist (analog zur Formatkreissäge). Damit habe ich bei mir einige Probleme aus der Welt schaffen können, die sich durch freiwerdende Spannung und dadurch hervorgerufenen Verzug der Werkstücks nach dem Schnitt ergeben. Auch hilfreich könnte es sein, verschiedene Anschlaghöhen zur Verfügung zu haben, um sich ans Werkstück anpassen zu können und die obere Führung nahe genug ans Werkstück zu bringen. Evtl. würde auch eine Aussparung reichen, wie sie bei Trennbandsägen vorzufinden ist.

Die simple Methode, sicher auch unkomfortabler: Rechtwinklig gehobeltes Kantholz und zwei Zwingen. Für sehr sporadische Einsätze reicht das aber auch aus, wenn man zeitlich eher eng aufgestellt ist.

Weiterhin viel Erfolg mit der Maschine!
Max

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