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Allgemeines Holzwerkerforum

Re: Hobelbank: Leimholzplatten verleimen?

Hallo Klaas,

spricht etwas dagegen, Buche-Leimholzplatten (z.b.28mm dick, baumarkt) in 10 cm breite Steifen zu schneiden und dann "aufrecht" zu verleimen, um so eine 10cm dicke platte zu erhalten?
Da die gekaufte Platte (hoffentlich) überall gleich dick ist, spart man sich die Abrichterei und bekommt nach meiner Hoffnung gute Leimfugen... die Oberfläche bekomme ich das schon mit meinem Handhobel fein.

Altes Problem - zum Bau einer Hobelbank braucht man eine Hobelbank! :-)

Meine ist vor Jahren auch ohne Abrichte und Fremdhilfe entstanden. Leicht gedäumpftes Buchenholz von Pollmeier war der Ausgangspunkt. Wie die Bank entstand ist hier aufgeschrieben: ( http://hatchcanyon.eu/Navigation/Sonstiges/Holz/Hobelbank/index.php ) Viel schweisstreibende Arbeit, aber es hat sich gelohnt. Gewicht um die 190 kg. Die Bank hat im vergangenen Spätsommer einen grossen Umzug in ein völlig anderes Werkstattklima problemlos überstanden. Kein Verziehen, keine Risse oder andere Missgeschicke. Also scheinbar ein stimmiges Konzept.

Leimholz würde ich nur unter Vorbehalt nehmen. Was mir da schon an Müll über den Weg lief geht auf keine Kuhhaut. Leimholzplatten einfach plan aufeinander zu leimen wird ein Problem, da das Holz dann in der Lichtung, in der es am meisten arbeitet, die Oberfläche (quer) die Bankplatte bildet. Daran Endstücke anzubringen erscheint schwierig . Eben wird die Platte auch nicht bleiben - fürchte ich.

Gruss
Rolf

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