Handbehauene Raspeln von Liogier

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Re: Ulmia Bandsäge
Antwort auf: Ulmia Bandsäge ()

Hallo liebe Ulmia-Gemeinde,
Habe am Wochenende überwiegend mit der Abarbeitung der zahlreichen Ratschläge verbracht. Als erstes das Band gewechselt von 8 auf 15 mm und schon ist das seltsame Geräusch (stoßweises "Schluchzen") bei zähem Vortrieb verschwunden. Kann aber am Band keinerlei Beschädigung finden, die Urächlich für das Geräusch sein könnte, Die Schweißstelle ist kaum zu finden und m.E. .völlig in Ordnung. Dagegen spricht ja auch, dass das Geräusch nur ab Einsetzen des Vorschubs auftrat bzw. auftritt.
Nun aber tritt beim geräuschlosen Breitband wieder die alte Krankheit auf, dass das Band zügig verläuft und selbst bei Zuhilfenahme des Parallelanschlages nicht in der Spur zu halten ist. Hinzu kommt ein deutliches Flattern des Bandes, das nur mit übermäßiger Spannung einigermaßen in den Griff zu bekommen ist.
Habe bei dieser Gelegenheit die Machine soweit möglich auseinder gepflückt, beiläufig die Tischeinlage erneuert, alle Justierungen geölt bzw. gefettet. Die Prüfung der Rollen hat ergeben, dass der Belag der unteren Rolle kleine Unebenheiten aufweist, die jedenfalls nicht von einer äußerlichen Verschmutzung herrühren, Möglicherweise ist das die oder eine Ursache für den unrunden, flatternden Bandlauf im Sinne einer Unwucht ? An die in der Betriebsanleitung - ohne weitere Erläuterung(!) - empfohlene Erneuerung des Belages traue ich mich aber keinesfalls heran, ganz zu schweigen von der Ersatzteilfrage.
Nun ist alles wieder zusammengebaut und exakt nach Vorgabe eingestellt mit. Ergebis s.o.. Sie ist und bleibt halt eine "zickige Diva", die Ulmia-Bandsäge (Zitat eines hiesigen begutachtenden Schreinermeisters). So langsam keimt der Wunsch auf nach einer tadellos funktionierenden Neuanschaffung.

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