Juuma Einhand-Multizwinge - schnelles einhändiges Spannen von 0 bis 170 mm

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Re: Roubo-Bank: Erfahrung mit Bauzeit?

Moin Rolf,

sei bedankt - Deine Bank und deren Entstehungsgeschichte kenne ich.
Und auch Deine alte "Schwimmbad-Werkstatt" ist legendär :-)

Ja - ich denke, es liegt irgendwo in der Mitte zwischen "mach ich das jetzt, weil es riesig Freude macht - auch wenn andere Dinge auf dem 5-Jahresplan dafür etwas nach hinten rücken" und "Sch..., ich kauf mir eine Bank und baue statt der Bank lieber andere Dinge."

Mein Vorteil - aber gleichzeitig auch mein Problem - ist, dass ich halt in der alten Werkstatt ziemlich gut ausgerüstet war und wie so viele andere auch, zu der ein oder anderen Frage / Problemstellung Vorstellungen entwickelt habe.
Bei einer Größe von 1,86 m und "ich hab' Rücken" komme ich mit Metallhobeln bei einer Bankhöhe von 90 cm gut zurecht.
Mit französischer Vorderzange und deutscher Hinterzange an einer gebrauchten Ulmia bin ich supergut klar gekommen.
Das einzige, was mich gestört hat, war die Beilade.
Und bündige Beine wäre klasse - das habe ich oft durch offene Schublade des Werkzeugschrankes kompensiert.
Unter http://www.woodworking.de/blog/2012/09/werkstatt-von-andreas-aus-hamburg/ ist die alte Werkstatt ja noch online.

Eine Bank selbst zu bauen reizt halt - und wenn ich das zwischen den Zeilen Deiner entsprechenden Beiträge richtig wahrnehme, hattest Du ja auch Deine Freude daran, Deine Bank zu bauen.

Ich versuche es abzuwägen.
Die Roubozange und der Wagon-Vise scheinen mir ganz vielversprechend, um kleine Teile auch mal hochkant einzuspannen - z.B. zum Zinken oder ähnlichem.

6 Monate Bauzeit und Spaß oder 500 Euro für eine gut gepflegte, gebrauchte Ulmia, an der die Zangen nicht hänge, die dann aber auch noch mit Unterbauschrank, Bankknecht und 3/4"-Löchern gepimpt werden muss, bis sie so ist, wie sie sein soll.

Mal sehen - ich denke, ich werde berichten.

Herzlichen Gruß

Andreas

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