Handbehauene Raspeln von Liogier

Allgemeines Holzwerkerforum

Ein dickes Ding

Ein Freund von Scheibennutfräsern war ich eigentlich schon immer. Dann kam die Erkenntnis, dass es neben den herkömmlichen Scheiben, die auf dem Dorn per Mutter gehalten werden, auch solche gibt, bei denen unter den Schneiden nichts übersteht und im Weg ist. Wenn man mal mit einer solchen Variante gearbeitet hat, will man die herkömmlichen Versionen nicht mehr so recht. Zu umständlich, aber eben auch preisgünstiger.

Von FWB hatte ich solche Fräser ohne überstehende Mutter erworben (Systemi Klein). Die Werkzeuge eignen sich nicht nur zum Schlitze fräsen, sondern auch zum Herstellen von Zapfen o.ä..

Jetzt ist bei mir noch eine Variante von Trend gelandet. Schwerer, massiver als die Ausführungen zuvor.


Durchmesser 50 mm, 4 Schneiden a 11 mm, 1/2 Zoll Dorn mit Schraubgewinde

Alles in allem vergleichbar mit einem Falzkopf, aber deutlich preiswerter. Es gibt Scheiben von 2,5 bis 25 mm Stärke. Es hätte für das, was ich damit machen will, nicht unbedingt diese Grösse sein müssen, aber die war schnell lieferbar.

Was will ich damit machen?

Zum einen könnte meine Hobelbankplatte nach mehr als 10 Jahren "Dienst" mal eine Auffrischung vertragen. Die will ich planfräsen und dazu erscheinen mir die 50mm Durchmesser sinnvollen als den Job mit einem z.B. 20mm Nutfräser anzugehen. Zweieinhalb mal so viel Abtragbreite bei einem Duchgang.

Bevor die Arbeit angegangen wird, werde ich erst mal ein paar Falze an Bohlen anschneiden. Sie sollen 5omm breit und 5 mm tief sein, um Riffelbleche aufzunehmen. (Das Ganze wird eine kleine Rampe um unsere Oleander mit der Sackkarre über eine Stufe zu hieven. Die Teile wiegen bis zu 60 kg und müssen im Winter ins Warme!) Das Falzschneiden sollte mit dem Fräser in einem Durchgang möglich sein.

Gruss
Rolf

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