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Re: Sägeblatt nicht groß genug - sichere Arbeitswe

Hallo Jan,

nein, ich würde keinen Steg stehen lassen. Ich hatte gemeint, den Spaltkeill etwas tiefer als das Sägeblatt zu setzen und wie Justus schon sagt möglichst nah am Sägeblatt. Den Parallelanschlag so weit zurückziehen, daß der Klotz nur so gerade eben bis Ende des Schnittes geführt wird, d,h, wo geschnitten ist hat das Holz Platz zum ausweichen und wird nicht vom Sägeblatt hinten hochgehoben. Vor allem aber sollte nicht nur von hinten, sondern auch von oben Druck auf den Klotz ausgeübt werden. Wenn vorhanden einfach mit Vorschub arbeiten,mit geringer Geschwindigkeit.

Mit meinem Frequenzumrichter kenne ich die Probleme nicht mehr so richtig: Wenn etwas klemmt, d.h. eine Stoßbelastung des Motors auftritt schaltet der FU schlagartig den Motor aus. Kann schon mal lästig sein, wenn man einen Brocken durchschiebt und etwas zu schnell ist, ist aber ein ungemeiner Sicherheitsgewinn. Probleme hatte ich z.B. beim Schneiden von Gummi-Blockstufen. Trotz geringer Drehzahl klebte das Zeug regelrecht am Sägeblatt und wenn es zu schwer ging hat der FU ausgeschaltet. Da war dann immer wieder ein neuer Anlauf nötig, d.h. zurückziehen, Motor an und wieder langsam vorschieben.

Generell solltest Du über einen FU nachdenken. Bei mir schaltet der Bandsäge, Dickenhobel, Abrichte und Dreifachkombi, wobei ich immer umstecken muß. Aber man arbeiet ja selten an zwei Maschinen gleichzeitig - wobei ich die Maschinen mit entsprechendem Stromkabel auch ohne FU betreiben könnte.
Du erweiterst die Bandbreite der Möglichkeiten Deiner Maschinen ungemein. Sägen von Plastik, Alu und wer weiß was geht jetzt problemlos. Und bei Dickte und Abrichte weiß ich den geringeren Lärmpegel zu schätzen. Nicht zu vergessen die Motorbremswirkung, die ja wohl bei Deinen Maschinen auch nicht vorhanden ist. Wenn Du mal wieder in der Nähe bist kannst Du das gerne noch mal ansehen.

Viel Erfolg und schönen Abend
Heinz

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