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Re: Frästischbau erledigt Teil 4 *MIT BILD*

Hallo,

nach längerer Unterbrechung, bedingt durch Arbeiten am Haus und am Traktor kann ich jetzt den Frästisch als (sozusagen) fertig bezeichnen. Was noch fehlt sind verschiebbare Anschlagbacken. Die werden bei nächster Gelegenheit aus Siebdruckplatte gemacht. Eine Seite ist ja glatt und hat gute Gleiteigenschaften. Und Ersatz kostet fast nichts.

Aber hier nun der fertige Frästisch. Da Vieles schon in vorherigen Beiträgen gezeigt wurde empfehle ich als Einstellung "Gästebuch", damit man durch die Beiträge scrollen kann.

In einer ersten Ausführung hatte ich die Untenabsaugung mit einem zu dünnen Schlauch verwirklicht. Sah zwar schön aus, verfehlte aber seinen Zweck.
Jetzt erledigt ein 5o-mm-Schlauch und eine angepaßte Kärcher "Grobschmutzdüse" diese Aufgabe zu meiner Zufriedenheit.

Bild 1: Blick auf Düse und Schlauch

Bild 2: Das ist das, was in den Ecken liegen bleibt, aber nicht stört.

Bild 3: Industriesauger und Zyklon sind unten im Arbeitstisch untergebracht. Als Auffangbehälter wurde ein billiger Großkochtopf mit selbstgemachtem Holzdeckel gewählt. Im Holzdeckel ist eine Nut mit Dichtung (Fixomoll) eingelassen. Der Deckel hängt an drei Ketten. So kann ich den Topf herausnehmen und das "Schlauchgedöns" kommt nicht durcheinander.
Rechts hängt an einer Kette noch ein 50-mm-Stopfen. Mit dem kann der Abgang für die Obenabsaugung verschlossen werden. Bei Nutarbeiten von unten steht dann die volle Saugleistung bereit.

Bild 4: So sieht das dann ohne Topf und mit verschlossenem Abgang aus.


Bild 5: Ein Blick auf die Master-Slave-Schaltung, die auch ein Wiederanlaufsperre hat. Da hatte ich mich im vorherigen Beitrag vertan: rechts in weiß-grau zwei Master und links grün der Sklave.

Bild 6: Blick von unten auf den Fräsmotor und die Verstellung, die jetzt ein Handrad (100 mm) bekommen hat. Damit geht die Verstellung schnell und leicht. Ob das Zählwerk oft zum Einsatz kommt muß sich zeigen. Es liegt ja nicht gerade im Blickfeld für jemand, der sich nicht gerne bückt :-)). Mit dem Hebel links neben dem Zählwerk kann die Verstellspindel blockiert werden.

Einen separaten Ein-/Ausschalter werde ich wohl nicht verbauen. Beim Griff unter den Tisch landet man blind auf dem Einschalter am Fräsmotor und in irgendwas Rotierendes kann man dort nicht greifen. Dafür muß ich mich auch nur leicht bücken, also wirklich nicht unbequem. Mal sehen, was die Sicherheitsexperten dazu sagen, vielleicht übersehe ich ja eine Gefahr.

Insgesamt haben Planung und Bau viel Zeit in Anspruch genommen, aber auch sehr viel Spaß gemacht . Das Ganze wurde ja immer wieder durch Krankheit, andere wichtige Arbeiten, Materialbeschaffung usw. unterbrochen. Das hatte aber auch den Vorteil, daß man viele Dinge noch mal durchdenken konnte, teils mußte weil zu lange her. Und falls jemand der Preis interessiert: so um die 1.ooo € kommen da wohl zusammen. Dabei waren Fräsmotor, Klappkonsolen, Zyklon + Topf sowie Lineareinheit (in absteigender Reihe) die Haupt-Kostenfaktoren.

Jetzt freue ich mich auf erste größere Arbeiten am Frästisch. Er wird mir sicher manche Umrüstung an der Dreifachkombi ersparen, die dann bei größeren Sachen mit Vorschub ran muß.

Gruß
Heinz

PS an die Moderatoren:
Es erscheinen zwei Bilder nicht. Ist das zu richten? Danke

nur, wenn Du sie noch einmal hochlädst.

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