Handbehauene Raspeln von Liogier

Allgemeines Holzwerkerforum

Re: Keine gute Lösung!
Antwort auf: Re: Keine gute Lösung! ()

Hallo Georg,

danke für die Rückmeldung. Ich hatte von Anfang an nur die Lösung mit dem Wagenheber im Auge, insbesondere weil, wie du selber schreibst, auf diese Weise das Gewicht mittig abgefangen wird. Das kam mir halt kontruktiv ziemlich ideal vor.
So ein Ruckeln, wie du es beschreibst tritt bei mir in keinster Weise auf. Ich kann die Höhe reproduzierbar mit dem Wagenheber auf hundertstell Millimetern genau in der Höhe einstellen, hoch und runter. Wie gesagt, durch Vibrationen sackt es dann manchmal um einige wenige Hundertstell wieder ab, aber das ist im Hobby-Holzbau natürlich völlig irrelevant. Sprünge im Millimeterbereich gibt und gab es bei mir nie. Und ich kann selbst mit aufgelegten Werkstück jederzeit die Höhe genau neu einstellen, da ich nach dem Nullen nie wieder oben am Fräser rumfummeln muss, z.B. um dort mit einer Einstelllehre die Höhe zu messen. Das hat insbesondere dann erhebliche Vorteile, wenn der Fräser nur 1-2 Millimeter aus dem Anschlag hervorschaut, oder wenn halt oben etwas drüber liegt hat. Kommt selten vor, kommt aber vor.
Bei jeder professionellen Maschine würde man natürlich auch immer den Weg wählen, die Höhe nach dem einmaligen Nullen direkt an einer Anzeige ablesen zu können, ohne jedesmal am Fräser neu messen zu müssen.
Da fällt mir eben ein weiterer Vorteil ein, insbesondere weil ich es kürzlich so gemacht habe.
Wenn ich an mehreren Werkstücken einen tiefen Falz fräsen will, dann kann ich natürlich erstmal alle Werkstücke mit der geringen Tiefe abarbeiten. Aber, bei meiner Methode kann ich natürlich problemlos bei laufendem Motor, die Höhe sehr schnell sehr exakt verändern und sofort den zweiten, dritten, vierten Durchgang fräsen. Ich muss also nicht extra den Motor abschalten, um dann oben am Fräser neu zu messen. Ich find's praktisch.

Aber klar, es gibt viele Wege nach Rom.

Gruß

Carsten

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