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Re: Keine gute Lösung!

ich verwende in einem Frästisch vom Typ "Guido Henn" einen Wagenheber für die bequeme und schnelle Höhenverstellung einer Casals CT3000. Dazu habe ich mir inzwischen zusätzlich einen digitalen Positionsanzeiger gegönnt, Typ "Wixey Remote Digital Readout with fractions - 102mm".
In der Praxis sieht es so aus, daß ich mit der Kurbel die Fräse ganz nach oben drehe. Von oben kann man dann bequem mit einem großen Maulschlüssel den passenden Fräser einspannen. Dann wieder runterdrehen und dabei den Fräser versenken, eine gerade Leiste über den Fräser legen und mit der Kurbel langsam nach oben drehen, bis der Fräser beginnt, die Leiste zu heben. Ein Knopfdruck auf die kleine Wixey-Steuereinheit und die Höhe ist genullt. Nun kann ich die gewünschten Höhen schnell einstellen, die Höhe wird an der digitalen Anzeige der Wixey-Einheit abgelesen. Bis zum nächsten Fräserwechsel wird dann nichts mehr gemessen. Als Kurbel am Wagenheber verwende ich ein Holzrad, so daß man sehr feinfühlig auch kleine Änderungen gut einstellen kann. Das Meßgerät zeigt hundertstel Millimeter an, d.h. wenn man die Höhe auf z.B. ein Zehntel einstellen will, geht das sehr gut und vorallem sehr schnell.

Ist das nicht alles ziemlich umständlich?

Meine Lösung mit der direkten Betätigung der Höhenverstellung scheint mar da doch wesentlich effizienter. Ich glaube nicht, dass diese "Wagenheberlösungen" Stand der Technik sind. Insbesondere, wenn man bedenkt, dass die Fräse unter dem Frästisch in einem hermetisch dichten gehäuse eingebaut sein soillte, um der Stauberzeugung Herr zu werden. Das geht mit solchen Primitivlösungen gar nicht.

Meine Empfehlung: nochmal nachdenken, wie es besser geht!

Gruss
Rolf

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