Probleme mit Kopierringaufnahme Festool OF 1400 *MIT BILD*

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t.ost
Beiträge: 482
Registriert: Sa 28. Jul 2012, 21:17

Re: Probleme mit Kopierringaufnahme Festool OF 140

Beitrag von t.ost »


Hallo Harald

Klasse Idee und Umsetzung,den Defekt mit einfachen Mitteln behoben.

Um Messfehler zu vermeiden, kannst du ja jetzt mit einem Zentrierdorn arbeiten.

Gruß Thomas



Harald T.
Beiträge: 13
Registriert: Sa 13. Jan 2018, 10:21

Re: Probleme mit Kopierringaufnahme Festool OF 140

Beitrag von Harald T. »


Um Messfehler zu vermeiden, kannst du ja jetzt mit einem Zentrierdorn arbeiten.


Eigentlich ist ein weiteres Arbeiten mit dem Zentrierdorn nicht notwendig (außer zur gelegentlichen Kontrolle und gegebenenfalls Nachjustierung), da ja die gesamte Aufnahme der Kopierringe neu ausgerichtet wurde. Damit sind automatisch alle Kopierringe (ich beitze zur Zeit zwei Stück) genau zentriert (solange nicht ein Fehler in den Kopierringen vorliegt).

Gruß

Harald

Tobias Werner
Beiträge: 177
Registriert: So 24. Feb 2019, 18:13
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Re: Probleme mit Kopierringaufnahme Festool OF 140 *MIT BILD*

Beitrag von Tobias Werner »

[In Antwort auf #88148]
Hallo Harald,

danke für deine Rückmeldung, wie du das Problem gelöst hast.

Ich habe bei meiner OF 1400 exakt das gleiche Problem - ich hatte die Fräse damals (vor 7 oder 8 Jahren) neu im Fachhandel gekauft. Ich habe den Fehler das erste Mal bei der Arbeit mit meinem Leigh-Zinkenfräsgerät festgestellt, da ich systematische Versätze in der Zinkung hatte (siehe Bild). Im regulären Gebrauch beim Kopieren von Schablonen ist es mir nie aufgefallen, da die Drehung der Maschine - wenn überhaupt - kontinuierlich passiert. Messungen an meiner Fräse haben Abweichungen von bis zu +-0,75mm um das Zentrum des Fräsers ergeben.

Meine bisher nicht ausgeführte Lösungsidee ging in eine ähnliche Richtung, allerdings nicht so einfach. Meine Idee sah vor die Bohrungen der ursprünglichen Passstifte zu erhalten, um ggf. wieder auf den Ursprungszustand zurückzukommen. Das ungelöste Problem dabei war, wo ich die neuen Passstifte in der Grundplatte platzieren kann - Platz mit ausreichender Materialstärke ist da leider sehr wenig vorhanden. Ich frage mich bei deiner Lösung, ob sich die Schrauben durch die Vibration bei der Arbeit nicht mit der Zeit lösen und die Platte sich zum falschen Zeitpunkt dann verschiebt. Die Schrauben einzukleben nimmt deiner Lösung leider jegliche Justiermöglichkeit in der Zukunft.

Ich würde mich über ein paar Erfahrungen in der Zukunft mit der justierten Aufnahme freuen.

Viele Grüße
Tobi

Harald T.
Beiträge: 13
Registriert: Sa 13. Jan 2018, 10:21

Re: Probleme mit Kopierringaufnahme Festool OF 140

Beitrag von Harald T. »


Hallo Tobi,

über Langzeiterfahrungen kann ich an dieser Stelle leider noch nicht berichten, ich habe aber den Eindruck, dass die Justierscheibe durch die beiden Schrauben sehr gut fixiert ist. Auch ist ein Rückbau auf den Originalzustand recht einfach möglich (sofern es denn mal notwendig sein sollte), da die Justierscheibe als Ersatzteil nur rund 20 EUR kostet (im Gegensatz zur Grundplatte der Fräse, die deutlich teurer ist).
Vielleicht könnte man auch, basierend auf Deiner Idee nach der genauen Justierung durch meine Modifikation und dem Fixieren mit den beiden Schrauben anschließend zwei Mal durch Jusierscheibe und Grundplatte bohren und zusätzliche Passtifte einkleben.

Viele Grüße

Harald

Orgelmatt
Beiträge: 2
Registriert: So 25. Feb 2024, 11:51

Re: Probleme mit Kopierringaufnahme Festool OF 1400 *MIT BILD*

Beitrag von Orgelmatt »

Für die, die die Kopierring-Funktion nicht allzu oft brauchen, gibt es auch einen passenden Grundplatteneinsatz von Trend, man kann zentrieren und die günstigen aber guten Trend-Kopierringe verwenden.
Gibts u.A. glaube ich beim Sautershop, einfach mal googeln!
Ist halt dann aber nix mehr mit "click-an'-go"! Zwei Schrauben. ( Das haben Handwerker aber bereits Jahrzehnte überlebt :D )
Fance2003
Beiträge: 2
Registriert: Mi 28. Feb 2024, 22:18

Re: Probleme mit Kopierringaufnahme Festool OF 1400 *MIT BILD*

Beitrag von Fance2003 »

Harald T. hat geschrieben: Mo 22. Jan 2018, 15:02 Hallo zusammen,
ich habe eine gebrauchte Festool OF 1400 gekauft. Die Maschine ist etwa 10 Jahre alt. Nun habe ich festgestellt, dass die Kopierringe (sowohl der 30er Kopierring, der der Maschine beilag, als auch ein neu gekaufter 17er Kopiering) nicht sauber zentriert sind.
Mit dem Festool Zentrierdorn konnte ich die Richtung der Abweichung festellen und mit einer Probefräsung das Ausmaß der Abweichung messen (2 überlappende Fräsungen, Fräse um 180° gedreht, größte Abweichung quer zur Fräsrichtung), der Versatz beträgt 0,75 mm. Wenn ich den Koipierring um 180° drehe ergibt sich der gleiche Versatz, es liegt also definitiv nicht am Kopierring. Laut Verkäufer ist die Maschine nie heruntergefallen oder Ähnliches.
Hat hier jemand schon Ähnliches beobachtet?
Selber kann ich da wohl nichts nachjustieren, oder?
Die maschinenseitige Aufnahme der Kopierringe wird mit zwei Schrauben gehalten und zusätzlich mit zwei Passtiften, die ich nicht entfernen kann, in ihrer Position festgelegt. Wenn ich das Problem nicht alleine lösen kann, wende ich mich an die Experten von rohrreinigung luzern, sie sind Profis auf ihrem Gebiet.

Vielen Dank
Harald
Ein Versatz von 0,75 mm ist auf jeden Fall wichtig und kann die Fräsgenauigkeit beeinträchtigen.

Möglicherweise liegt das Problem nicht am Kopierring selbst, sondern an der maschinenseitigen Befestigung oder anderen internen Komponenten der Fräsmaschine. Da Sie bereits festgestellt haben, dass die Kopierringe mit Schrauben und Passstiften gesichert sind und keine weiteren Einstellungen mehr vorgenommen werden können, kann es ratsam sein, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Ich würde empfehlen, sich an den Festool-Kundendienst zu wenden oder einen autorisierten Festool-Händler aufzusuchen, um das Problem zu besprechen und mögliche Lösungen zu finden
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