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Erster ausgiebiger Test - Hirnholz unbeliebt
Antwort auf: Re: Der Bohrer ist da ()

Moin!

Heute habe ich den Bohrer dann doch mal gut durchtesten können. Gebohrt habe ich mit einer Bosch GSB 21-2 RCT im Wabeco Bohrständer. Verwendet wurde der Bohrer heute in Kirsche, Ahorn, Zebrano, Movingui, Ziricote, Esche, Padouk und zwei...drei mir unbekannte Hölzer. Alles was also die Restekiste so hergab, um die 24 Teelichthalter des geplanten Adventskalenders zu bohren. Eingespannt habe ich die gerade abgerichteten Stücke in einem Maschinenschraubstock oder einer winkelvariablen Holzzwinge, wenn die Stücke bisschen krummer waren.

So, das Bohren lief gut. Der Bohrer ist sehr gerade und selbst in harten und schwierigen Hölzern wie dem Zebrano. Üblich war auch die entstehende Wärme der Späne bei dieser Bohrergeometrie. "Wie Butter" kann man da sagen. Und nach ca. 30 Löcher in schwierigen Hölzern ist der Bohrer immer noch gut scharf. Gut Famag ist da doch besser mit seinen Bohrmax, aber für die geplanten Löcher war der Bohrer mehr als ausreichend und es hat trotz des großen Durchmessers viel Spaß gemacht. Bei meinen billigen Flohmarktbohrern muss ich teils schon nach 4 Löchern nachschärfen. Das ist hier eindeutig nicht der Fall!

Negativ ist einzig das Bohrverhalten in Hirnholz aufgefallen. Die Oberfläche weist Rattermarken auf und man hat sich eher hineingequält als schick gebohrt. Der Vorschub musste auch sehr klein ausfallen. Das gleiche Stück Holz um 90° gedreht war dann wieder kein Problem. Ist das immer so? Liegt der Fehler an mir? Oder gibt es spezielle Schliffe, die sich eher für Hirnholz eignen?

Schicken Gruß,
Amadeus

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